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Leukose bei Katzen


Die Leukose, auch Leukämie genannt, ist eine ansteckende Krankheit die häufig in Tierheimen auftritt. Übertragen wird die Krankheit von Katze zu Katze. Es gibt Tiere die nur als Wirt des Virus fungieren. Bei ihnen bricht die Krankheit nicht aus, sie stecken jedoch andere Tiere damit an. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Zeitpunkt dem Krankheitsausbruch können Jahre vergehen. Ist die Krankheit jedoch erst einmal ausgebrochen, wird das Tier daran sterben.

Die ersten Symptome ist wie bei den meisten Krankheiten erst mal eine allgemeine Schwäche. Nicht immer wird die Leukose gleich erkannt, da oft Tumore an inneren Organen wachsen und diese sich erst im weit fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Kranke Tiere werden schwächer, bekommen Probleme mit der Verdauung und oftmals wird eine andere Krankheit wie der Katzenschnupfen durch die Leukose ausgelöst. Dieses Auslösen anderer Krankheiten liegt am schwachen Immunsystem, dass durch die Leukose entsteht. Die meisten infizierten Katzen leiden an Blutarmut und haben häufi Fieber. Auch das Zahnfleisch einer erkrankten Katze wird in Mitleidenschaft gezogen, indem es sich häufig entzündet. Erst durch eine Blutuntersuchung kann der Tierarzt feststellen, dass die Katze an Leukose erkrankt ist. Nicht bei jeder infizierten Katze bricht das Virus auch aus. Bei einigen Tieren ist die Immunabwehr so stark, dass das Virus vom Körper abgetötet wird. Sind noch keine Symptome erkennbar, ist ein erneuter Bluttest nach etwa 10 Wochen notwendig. Ist dieser Test dann negativ hat die Katze das Virus möglicherweise besiegt.

Hat die Katze bereits Symptome ist die Heilung nicht mehr möglich. Lediglich die Symptome können gelindert werden. Je nach Stadium der Krankheit wird der Tierarzt zum Einschläfern raten. Entstandene Tumore können unter Umständen operativ entfernt werden. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Katze ansonsten keine Symptome hat und die Tumore an einer gut zugänglichen Stelle liegen. Für eine Immungeschwächte Katze ist eine Narkose eine weitere Belastung, die wenn möglich vermieden werden sollte.

Es gibt einen Impfstoff gegen Leukose der jedoch nur wirksam ist, wenn das Tier noch keinen Kontakt mit dem Leukosevirus hatte. Tiere die aus dem Tierheim oder vom Züchter kommen, waren häufiger mit infizierten Tieren in Kontakt, als Tiere die in einem privaten Katzenhaushalt geboren wurden.
War die Katze noch nicht mit dem Virus in Kontakt, bietet die Impfung einen sicheren Schutz. Sie sollte bereits bei Jungtieren im Alter von c.a. 10 Wochen das erste mal gegeben werden. Eine weitere Auffrischung erfolgt nach Angaben des Tierarztes.

In der Regel sind Hauskatzen die alleine gehalten werden sicherer, als freilaufende Tiere. Da jedoch auch der Mensch als Träger des Virus fungieren kann, ist eine Infektion bei einer Hauskatze nicht ausgeschlossen. Zudem kann auch im Wartezimmer beim Tierarzt der Kontakt mit einer infizierten Katze entstehen, weshalb die Impfung für Hauskatzen genauso angezeigt ist. In Haushalten mit zwei Katzen, von denen jedoch nur eine infiziert ist, sollten beide Tiere getrennt werden.

FIP bei Katzen


Die Krankheit FIP (feline infektiöse Peritonitis) wird durch das Coronavirus ausgelöst und endet tödlich. Das Coronavirus selbst ist harmlos, wenn es jedoch zum FIP Virus mutiert ist, kommt jede Hilfe zu spät. Zwischen der Ansteckung und dem Krankheitsausbruch können jedoch Monate oder gar Jahre vergehen. Treten jedoch die ersten Symphtome auf, wird der Tierarzt zum Einschläfern raten, da der Prozess der Krankheit für das Tier sehr unangenehm wird.

FIP ist eine ansteckende Krankheit, die nicht nur von Katze zu Katze weitergegeben wird, sondern auch über Futternapf, Katzentoilette oder andere Gegenstände, mit denen ein erkranktes Tier in Kontakt gekommen ist.
Die Symphtome treten keinesfalls unmittelbar nach der Infektion auf. Bei einigen Katzen vergehen zwischen Ansteckung und Ausbruch mehr als zwei Jahre.
Die ersten Symphtome der FIP ist zum einen die allgemeine Schwäche des Tieres und zum anderen Appetitlosikeit und daraus resultierende Gewichtsabnahme.
Bei vielen Katzen arbeitet das Verdauungssystem nicht mehr richtig. Bei sehr weit vorangeschrittener FIP bemerkt der Besitzer oft eine Wasseransammlung im Bauch des Tieres.
Der Tierarzt sollte bereits bei ersten Auffälligkeiten aufgesucht werden. Das gilt jedoch generell, nicht nur beim Verdacht auf FIP.

Der Tierarzt wird dem kranken Tier Blut abnehmen, um auf Antikörper zu testen. Ebenfalls kann ein Test auf Antikörper gegen Coronaviren gemacht werden, jedoch ist dieser nicht als alleiniges Diagnoseinstrument zu verwenden. Der Virentest zeigt auch dann Antikörper, wenn die Katze mit harmlosen Coronaviren befallen ist.

Hat der Tierarzt FIP diagnostiziert, gibt es für das Tier keine Hilfe mehr. Um dem Tier einen angenehmen Abschied zu bereiten, sollte auf sämtliche Therapiemaßnahmen verzichtet werden. FIP ist nicht heilbar und das Voranschreiten der Krankheit ist eine reine Qual für das Tier. Hat der Besitzer noch weitere Katzen, sollten diese unbedingt auch auf FIP getestet werden. Wird eine Infektion festgestellt bevor die ersten Symphtome aufgetreten sind, ist es möglich den Ausbruch zu verzögern.

Seit 1993 gibt es einen Impfstoff gegen Coronaviren. Dieser ist jedoch nicht in allen europäischen Ländern verfügbar. Er schützt die Katze nur dann, wenn sie vorher noch nie in Kontakt mit Coronaviren kam. Die meisten Katzen die aus einem Tierheim kommen oder als Freigänger unterwegs sind, hatten jedoch schon Kontakt mit den harmlosen Coronaviren. In diesem Falle kann eine Impfung keinen Schutz bringen.

Hat eine Mutterkatze in mehreren Würfen FIP kranke Katzen zur Welt gebracht, sollte das Muttertier untersucht werden und eine weitere Vermehrung unterbunden werden.
In einem Haushalt mit mehreren Katzen ist es nicht ausgeschloßen, dass nur ein Tier an FIP erkrankt. Um die anderen Katzen vor einer Infektion zu schützen, müssen einige Dinge beachtet werden. Plätze an denen sich das erkrankte Tier aufgehalten hat sollte desinfiziert werden. Ebenso sollten der Futternapf und die Katzentoilette ausgetauscht werden. Gerade bei der Toilette ist der Austausch dringend erforderlich, da im Kot der Katze sehr viele FIP Viren enthalten sind.

 

Katzenschnupfen  bei Katzen

Katzenschnupfen ist eine komplexe Erkrankung die ansteckend ist. Befallen sind die Augen, die Nase und die Schleimhäute im Mund der Katze. Auslöser sind sowohl Viren, als auch Bakterien. Der häufigste Erreger ist das Herpesvirus. Das Calcivirus ist ebenfalls ein häufiger Auslöser das Katzenschnupfens. Meist ist es kombiniert mit Bakterien.
Die Krankheit ist auf andere Katzen übertragbar, die Inkubationszeit liegt bei 24 Stunden. Mit den ersten Symphtomen ist nach 3 Tagen zu rechnen.

Der Katzenschnupfen äußert sich mit verschiedenen Symphtomen. Das erkrankte Tier fühlt sich matt und zieht sich zurück. Sie wirkt abwesend und müde, hat an gemeinsamen Spielen kein Interesse. Eine gesunde Katze erkennt man an klaren Augen. Bei einer an Katzenschnupfen erkrankten Katze wird das Fell matt, die Augen trübe und aus Nase und Augen läuft gelbliches Sektret. Die betroffene Katze verspürt weniger Appetit und trinkt weniger.
Besonders bei jungen Tieren kann die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen, da die Immunabwehr noch nicht ausgereift ist und sich der Körper des Jungtieres nicht ausreichend gegen die Krankheit zu Wehr setzen kann.

Der Tierarzt ist sich häufig bereits anhand der Symphtomatik sicher, dass die Katze unter Katzenschnupfen leidet. Es gibt Laboruntersuchungen, die das Virus in aufwendigen Untersuchungen feststellen lassen. Es muss Nasen oder Augensektret des erkannten Tieres eingeschickt werden. Darin ist das Virus bereits 24 Stunden nach der Ansteckung feststellbar.

Jeder Katzenbesitzer kann sein Tier gegen Katzenschnupfen impfen lassen. Die erste Impfung sollte etwa im Alter von acht Wochen erfolgen, anschließend ist eine regelmäßige Auffrischung notwendig. Diese Impfung ist auch für Hauskatzen zu empfehlen, da es nie auszuschließen ist, dass die Katze doch einmal mit einer infizierten Katze in Kontakt kommt. Werden die Impfungen regelmäßig und vollständig gegeben, ist es ein sicheres Mittel zur Vorbeugung von Katzenschnupfen.

Ist die Katze bereits erkrankt, sollte der Gang zum Tierarzt nicht aufgeschoben werden. Je eher behandelt wird, desto größer ist die Chance die Krankheit komplett auszuheilen.
Die umgehende Vorstellung beim Tierarzt ist sehr wichtig, da der Katzenschnupfen unter Umständen tödlich enden kann. In erster Linie werden die Symphtome behandelt. Der Besitzer muss die Augen und die Nase regelmäßig vom Sekret befreien, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Der Tierarzt verordnet ein Antibiotikum, welches das Abtöten der Viren beschleunigt. Da nicht jede Katze freiwillig Tabletten schluckt, sollte die Tablette zerkleinert und mit einem Brocken Futter gereicht werden.
Neben der Antibiotikagabe ist die wichtigste Maßnahme, das Stärken des Immunsystems. Gesundes Essen, eine nicht zu kalte Umgebung und viel Zuspruch hilft der Katze bei der Genesung.
Wichtig ist der Aufbau von körpereigenen Abwehrkräften, die der Katze helfen, das Virus zu bekämpfen. Der Besitzer sollte darauf achten, dass die Katze ausreichen frisst und trinkt. Da häufig auch Fieber eine Rolle spielt, ist ausreichend Wasser unbedingt Notwendig, um die Genesung der Katze nicht zu gefährden.

Katzenseuche bei Katzen

 
Die gefährlichste Krankheit, von der unsere „Samtpfoten“ getroffen werden können, ist die „Panleukopenie“, die auch als Katzenseuche bekannt ist. Übertragen wird diese, oft tödlich verlaufende Erkrankung, durch den Parvovirus, der sich über Kot und Urin, sowie durch das Nasensekret des Tieres, immer weiter ausbreiten kann. Die Inkubationszeit( Zeit zwischen der Infektion und dem ersten Krankheitssymptom) liegt zwischen 2 und 10 Tagen.

Krankheitsbeschreibung
Der gefährliche und äußerst widerstandsfähige Virus befällt hauptsächlich die Darmzellen, das Knochenmark und das Lymphsystem, verursacht eine Abnahme der weißen Blutkörperchen und schwächt so das Immunsystem. Das Tier erbricht und wird von schweren Durchfällen geplagt, die schleimig und blutig sein können. Die Körpertemperatur steigt zunächst bis ca. 40°C an, normalisiert sich einige Tage später wieder, um dann noch einmal extrem zu steigen. Wird das Tier nicht rechtzeitig vom Tierarzt behandelt, überlebt es diese Viruserkrankung nicht.
Bei der Panleukopenie ist der so genannte „perakute Verlauf“ besonders gefürchtet. Die Katze erscheint völlig normal und ausgeglichen, und doch kann bei dieser Erkrankung, innerhalb weniger Stunden, der Tod des Tieres, durch Schock, eintreten. Nur eine Impfung der Katze kann einen verlässlichen Schutz vor der Katzenseuche bieten.

Erkennen der Krankheit, Diagnose und Merkmale:
Wichtig ist, sein Tier immer wieder genau zu beobachten, denn dann besteht eine gute Chance, die ersten Anzeichen rechtzeitig zu erkennen. Befallen werden können Tiere in jedem Alter, doch bei Tieren unter 2 Jahren wurde die Katzenseuche am häufigsten diagnostiziert. Es ist sogar eine Infektion des ungeborenen Tieres im Mutterleib möglich.

Sind Tiere befallen, wirken sie lustlos, matt und teilnahmslos. Sie verweigern das Futter und erbrechen immer wieder. Es stellen sich Durchfälle ein, wodurch eine Austrocknung der Katze erfolgen kann, und es kommt zu Fieberschüben, bis schließlich der Tod eintritt. Nur eine schnelle Behandlung durch den Tierarzt kann das Tier retten. Bei der Diagnose wird das Alter des Tieres, das ev. Fehlen der Impfung und die beobachteten Symptome berücksichtigt.
Der Tierarzt kann, mit Hilfe eines Tests, am frischen Tierkot die Erkrankung nachweisen oder über eine Blutuntersuchung den Leukozytenabbau im Blut feststellen. Gezielte Untersuchungen des Dünndarms, der Lunge, Niere und Milz können ebenfalls über die Erkrankung aufklären.

Behandlung:
Wenn eine Katze erkrankt ist wird als erstes versucht, das Tier zu stabilisieren und seine Kräfte durch eine Dauertropfinfusion wieder aufzubauen. Die Infusion ist mit einer Salzlösung und auch mit Traubenzucker angereichert. Starke Durchfälle können zu einem hohen Eiweißverlust führen. In diesem Fall wird häufig eine Blutübertragung vorgenommen. Welche Maßnahme ergriffen werden müssen, entscheidet der Tierarzt. Um das Abwehrsystem zu stärken und die Bildung krankmachender Bakterien zu unterbinden, werden Antibiotika eingesetzt.

Ist die Katze an einer Panleukopenie erkrankt, sind die Heilungssaussichten abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und einer effektiven Behandlung. Für die Gesundung einer Katze ist aber auch der Zeitpunkt der Behandlung äußerst wichtig. Je früher die Katzenseuche bekämpft werden kann, umso besser sind die Aussichten auf Heilung. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Katzen, die diese gefährliche Krankheit überlebt haben, nicht wieder an der Infektion erkrankten.

Damit Tiere von dieser lebensbedrohlichen Erkrankung verschont bleiben, sollten Katzenbesitzer ihre Tiere rechtzeitig impfen lassen. Die Impfung wird bei 8-9 Wochen alten Katzenkindern vorgenommen und nach einem weiteren Monat noch einmal aufgefrischt. Auch im weiteren Verlauf des Katzenlebens sind Auffrischungen nötig, um eine Infektion zu verhindern.

 

Tollwut bei Katzen
 
Bei Tollwut handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sowohl bei verschiedenen Tierarten als auch beim Menschen auftreten kann. Tollwut kommt nur bei warmblütigen Tieren vor. In den meisten Fällen sind Säugetiere betroffen, davon hauptsächlich Fleischfresser, manchmal auch Nagetiere oder Kaninchen. Vögel können ebenfalls von der Tollwut befallen werden, allerdings sind sie aufgrund ihrer höheren Bluttemperatur weniger anfällig für den Virus als Säugetiere. Häufigste Überträger der Krankheit sind Füchse oder in manchen Gegenden auch streunende Hunde. Fledermäuse, vor allem Vampirfledermäuse, können die Krankheit ebenfalls übertragen.
Tollwut wird im Fachjargon auch "Rabies" genannt, da dies der lateinische Ausdruck ist. Eine weitere umgangssprachliche Bezeichnung ist "Wutkrankheit", was ebenso wie der Begriff "Tollwut" auf ein typisches Symptom der Krankheit zurückgeht. Die Tollwuterreger lösen normalerweise eine Gehirnentzündung, eine Encephalitis aus. Unbehandelt führt die Krankheit nach Ausbruch fast immer innerhalb kurzer Zeit zum Tode. In wenigen Ausnahmefällen hat der Patient überlebt, allerdings schwere Gehirnschäden erlitten.

Die Übertragung der Krankheit erfolgt über den Speichel, in dem die Viren vorhanden sind. Die Konzentration ist für eine Tröpfcheninfektion allerdings zu gering. Erst, wenn der infizierte Speichel über eine Wunde in den Blutkreislauf gelangt, kann eine Infektion stattfinden. In vielen Fällen geschieht dies über einen Biss, da erkrankte Tiere meist aggressiv werden und zu Beißattacken neigen. Aber auch vorher vorhandene kleinere Hautverletzungen können bei einem Kontakt mit infiziertem Speichel den Viren als Eintrittspforte dienen.
Der Ausbruch der Krankheit erfolgt bei Tieren nach zwei bis acht Wochen. Bei Menschen ist die Inkubationszeit, das heißt die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, länger, sie kann sogar bis zu zwei Jahre betragen.

Die Symptome der Krankheit sind teilweise abhängig von der betroffenen Spezies. Während beim Menschen zunächst als Frühsymptom oft Schmerzen im Bereich der Infektionsstelle gefolgt von Empfindungsstörungen auftreten, äußert sich die Krankheit bei Tieren zunächst meist in Wesensänderungen. Vor allem bei Rindern kann sich die Tollwut auch in Magen-Darm-Problemen zeigen. Bei typischen Verläufen treten, durch die Gehirnentzündung bedingt, fast immer Verhaltensänderungen auf. Dazu gehören Aggressivität, Erregung, ein gesteigerter Geschlechtstrieb, gesteigerte Lautäußerungen wie Bellen, Miauen, Blöken etcetera sowie bei Wildtieren ein Verlust der Scheu vor Menschen. Die Aggressivität kann sich zu Wutanfällen und Beißattacken steigern ("rasende Wut"), die auch durch kleinste Umweltreize wie Lichteinfall oder ein Geräusch hervorgerufen werden können. Typisch ist auch Angst vor Wasser (Hydrophobie). Bei einer stillen Form kann es statt zu Wutanfällen und Raserei auch zur Zurückgezogenheit und Apathie kommen. In einem späteren Stadium treten Lähmungen vor allem im Rachenbereich auf. Dies führt zum Sprachverlust, beziehungsweise heiserem Bellen, Grunzen u.s.w., vor allem aber auch zu Schluckbeschwerden und einem vermehrten Speichelfluss. Daher der typische "Schaum vorm Maul". Auch im Bereich der Hinterbeine treten im Endstadium Lähmungen auf.

Tollwut ist bisher nicht heilbar. Es gibt aber eine Impfung, die einen Ausbruch der Symtome verhindern und auch nach der Ansteckung noch erfolgen kann, solange noch keine Symptome aufgetreten sind. Impfungen von Haustieren sind in Deutschland vorgeschrieben, bei Wildtiere erfolgt die Immunisierung durch Schluckimpfungen.

 

Mikrosporie bei Katzen

 
Die Mikrosporie ist eine unter Katzen weit verbreitete Pilzerkrankung. Häufig tritt sie in Tierheimen oder bei Zuchtieren auf. Ist eine Katze erkrankt, dauert es meist nicht lange, bis die Tiere in der Umgebung auch an dem Pilz erkranken. Anders als die meisten Katzenkrankheiten, ist die Mikrosporie auch auf den Menschen übertragbar.

Wie stark die Symptome beim Tier ausgeprägt sind macht sich wesentlich am allgemeines Gesundheitsstatus fest. Eine Katze die über starke Abwehrkräfte verfügt hat meist bessere und schnellere Heilungschancen als eine immunschwache Katze. Da der Pilz auf die inneren Organe übergreifen kann, sollte bei ersten Anzeichen sofort der Tierarzt aufgesucht werden.

Die ersten Anzeichen sind abgebrochene Haare, um die sich ein roter Ring bildet. Oftmals jucken diese Stellen stark, so dass die infizierte Katze sich blutig kratzt. Bei einigen Katzen gehen einfach nur die Haare aus, ohne erkennbare Schädigungen der Haut. Durch den Pilz können sich die Krallen gelblich verfärben. Sie werden brüchig und im schlimmsten Fall entzündet sich das Krallenbett. Für das Tier ist das ein sehr unangenehmer Prozess, da es beim laufen zu Schmerzen kommt.

Um herauszufinden um welchen Pilz es sich handelt, hat der Tierarzt die Möglichkeit eine Pilzkultur anzulegen. Er entfernt einige Haare, bei offensichtlichen Hautverkrustungen auch einen Teil der Kruste. Im Labor wird hieraus dann eine Pilzkultur angelegt, die nach einigen Wochen ersehen lässt, um welchen Erreger es sich genau handelt. Da diese Untersuchung einige Zeit in Anspruch nimmt, wird die Katze unterdessen auf Symptome behandelt. Es werden Salben gegen Pilze verordnet. Der Besitzer sollte beim Auftragen der Salbe immer Handschuhe tragen, da die Mikrosporie ansteckend ist.
Beim ersten Auftreten von Hautveränderungen am Menschen sollte dieser direkt den Hautarzt aufsuchen und einen Hinweis auf Mikrosporie geben.
Einem gesunden Menschen wird eine Pilzerkrankung nichts anhaben. Bei Kindern und immunschwachen Menschen können jedoch die inneren Organe angegriffen werden.

Leidet die Katze besonders am Kopf unter starkem Juckreiz, kann der Tierarzt einen sogenannten Trichter anpassen. Das Tier kommt dann mit den Krallen nicht mehr an die juckenden Stellen und die Wunden heilen. Viele Tiere lecken die Salbe direkt nach dem Auftragen wieder ab. Auch hier kann ein Trichter helfen, das Tier daran zu hindern. Bei starkem Juckreiz kann über einen kurzen Zeitraum Kortison verabreicht werden, das den Juckreiz lindern soll.

Um eine Verbreitung der Pilzsporen in der Wohnung zu verhindern, sollte der Katze nur ein Raum zur Verfügung stehen. Pilze fühlen sich besonders in feuchtwarmen Verhältnissen wohl, daher sollte die Temparatur nicht zu hoch sein.

Forscher haben einen Impfstoff gefunden der sowohl vorbeugend, als auch bei akuten Befall eingesetzt werden kann. Leidet die Katze unter einem starken Pilzbefall, kann die Entfernung der Haare angeraten sein. Die Katze wird anschließend mit pilztötenden Salben behandelt und bekommt das Impfserum gespritzt. Die Impfung ist nicht günstig, jedoch ist die Behandlung einer an Mikorsporie erkrankten Katze oftmals noch kostspieliger.

 

Tetanus bei Katzen

 
Erreger von Tetanus
Tetanus zählt zu den Infektionskrankheiten, die durch eine Infektion mit Bakterien verursacht werden. Das die Krankheit auslösende Bakterium heißt Clostridium tetani, ein Bakterium, das Sporen bildet und sich unter Ausschluss von Luft entwickeln kann. Es sondert ein Gift ab, das so genannte Tetanospasmin, das die Krankheit letztendlich auslöst.
Kleine Wunden genügen, um den Erreger der Krankheit in den Körper gelangen zu lassen. Das Bakterium selbst kommt in den obersten Erdschichten vor und kann zum Beispiel durch eine kleine Verletzung in den Körper gelangen. Sehr häufig ist die Ansteckung durch erkrankte Menschen oder Tiere. Bei Tieren ist die Übertragung durch Bissverletzungen sehr häufig. Über das Blut-, beziehungsweise das Lymphensystem wandern die Erreger bis in das zentrale Nervensystem. Von dort aus werden sie an den Nervenzellen fixiert.

Symptome und Diagnose der Krankheit
Die Inkubationszeit von Tetanus ist sehr unterschiedlich und kann je nach Anzahl der eingedrungenen Erreger von zwei bis zu vierzehn Tagen betragen. Teilweise wurde sogar schon eine Inkubationszeit von 56 Tagen beobachtet. Insgesamt sind die Symptome bei der Tetanusinfektion bei Mensch und Tier vergleichbar. Allgemeine Lustlosigkeit ist das erste Anzeichen, was allerdings noch wenig aussagekräftig ist. Doch schon bald treten Schmerzen im Bereich der Kau-, Bauch- und Rückenmuskulatur auf, was bei Tieren durch erhöhte Empfindlichkeit und Schonung der entsprechenden Bereiche deutlich wird. Als nächsten folgt ein Spasmus der Kaumuskulatur, das heißt, diese ist gelähmt. Nun kommt es des Weiteren zu schmerzhaften Muskelkontraktionen, die nicht kontrolliert werden können. Im Gesichtsbereich sind daher häufig Entstellungen zu beobachten. Außerdem sind diese Kontraktionen der Muskeln mit Schluck- und Atembeschwerden verbunden.
Wird die Tetanusinfektion nicht behandelt, so führt sie in der Regel innerhalb von drei bis vierzehn Tagen nach dem Zeigen der ersten Symptome zum Tod.

Behandlung und Vorbeugung
Da Tetanus eine Infektionskrankheit ist, die rasch zum Tode führen kann und deren Behandlung nicht immer komplikationslos verläuft, ist eine Immunisierung zu empfehlen. Diese erfolgt bereits kurz nach der Geburt, da der von der Mutter mitgegebene Nestschutz bald nachlässt. Die Grundimmunisierung muss durch mehrere Impfungen erfolgen. Später sind regelmäßige Impfungen zur Auffrischung nötig, deren zeitliche Abstände im Impfplan vorgegeben werden. Die Infektion mit Tetanus ist durch die Impfungen sehr unwahrscheinlich.
Kommt es zur Infektion mit Tetanus, so wird die Diagnose aufgrund der klinischen Befunde gestellt, die sehr typisch sind (siehe oben). Liegt eine Wunde vor, beispielsweise durch einen Biss oder Kratzer eines Tieres, so kann der Tetanuserreger nachgewiesen werden. Das ist allerdings nur selten durch Züchtung einer Kultur möglich, in der Regel erfolgt der Nachweis am Tierversuch. Im Anfangsstadium der Krankheit sind die Heilungschancen gut. Wird der Erreger nachgewiesen, wird ein Tetanus-Hyperimmunglobin verabreicht. Zusätzlich müssen Antibiotika gegeben werden. Tiere erhalten außerdem ständig Beruhigungsmittel, um die Einwirkung äußerer Reize möglichst gering zu halten, da diese die Beschwerden verstärken. In der Regel gilt die erste Woche der Behandlung als die kritischste, ist sie überstanden, überleben die Erkrankten auch meist.
Tetanus ist eine Krankheit, die durch den richtigen Impfschutz vermeidbar ist und das Risiko einer Erkrankung sollte nicht eingegangen werden.

 

Chlamydien bei Katzen - Impfung möglich

 

Die für den Menschen gefährliche Infektion mit Chlamydien kann ebenso auch Tiere betreffen. Eine Krankheitsübertragung von Tier zu Mensch, bedingt auch umgekehrt, ist möglich. Nahezu alle wildlebenden Tiere und Haustiere sind Träger dieser Mikroorganismen. Die inkubationszeit beträgt ca. 1-4 Wochen. Fruchtbarkeitsstörungen, Fehlgeburten, Augenentzündungen sind die häufigsten Merkmale bei Haus- und Nutztieren, die auf eine Infektion mit Chlamydien hinweisen. Ebenso können Erkrankungen des Zentralen Nervenstystems und des Bewegungsapparates auf eine Infektion mit Chlamydien hindeuten. Auch Vögel, Amphibien und Reptilien können Träger dieser Bakterien sein. Zur eindeutigen Diagnose muß eine Blut- und Zellprobe dem Tier entnommen werden. Bei Vögeln kann ein aufgeplustertes Gefieder, eingehend mit hohem Fieber, Depression und Futterverweigerung auf eine Infektion hinweisen. Desweiteren kann bei Papageienvögeln der Kot gelblich verfärbt sein. Die sogenannte Psittakose und auch Ornithose gilt als anzeigepflichtige Tierseuche und muß gemeldet werden. Die Einzelheiten der Bekämpfungs- und Schutzmassnahmen müssen mit dem behandelnden Veterinär besprochen werden. Die Ornithose kann im Übrigen von Nutzgeflügel in Schlachtereien auch auf den Menschen übertragen werden, auch hier gilt die Meldepflicht der betroffenden Betriebe. Bei Katzen beginnt die Krankheit in der Regel mit Niesen und Husten - ähnlich wie beim Katzenschnupfen, angeschwollenen Augen und einem Vorfall der Nickhaut. Schleimiger Nasenausfluss und rasselnde Atemgeräusche lassen ebenfalls auf eine Infektion mit Chlamydienbakerien deuten.


Absolute Quarantäne, kein Freilauf und äusserste Hygiene sind für Patient und Tierhalter nun wichtig. Eine sofortige Behandlung mit Antibiotika und immunystemstärkende Mittel können die Katze heilen. Eine Heilung bei verspätetem Tierarztbesuch kann unter Umständen nicht mehr möglich sein, die Infektion kann unbehandelt oder zu spät behandelt zum Tode führen.


Bei Nutztieren wie Rindern Schafen und Schweinen ist eine Infektion mit Chlamydien hauptursächlich für seuchenhafte Augenentzündungen, Fehlgeburten und Manifestationen am Genitial- und Respirationstrakt. Ausserdem können grippeähnliche Symptome bis hin zu massiven Fruchtbarkeitsstörungen mit der Krankheit einhergehen.Beim Kontakt mit infizierten Tieren ist auf äusserste Hygiene zu achten, d. h. Gummihandschuhe, Overall, desinfizierbare Kleidung und Schuhe ( Gummistiefel) und Mundschutz müssen getragen werden um eine Verbreitung und ggfs. Ansteckung der Krankheiit weitläufig zu vermeiden. Die Behandlung infizierter Tiere erfolgt in der Regel mit speziell auf den Erreger abgestimmten Medikamenten, z. B. Breitbandantibiotika. Wie bei allen bakteriellen Infektionen kann aber nicht mit Gewissheit die Genesung eines erkrankten Patienten im Voraus gesichert werden, da eine Resistenz der Bakterien gegenüber der eingesetzten Antibiotika möglich ist. Generell ist eine Schutzimpfung zur Vorbeugung einer Chlamydien-Infektion möglich, jedoch ist diese vor allem bei Katzen nicht ganz unumstritten. Überempfindlichkeitsreaktionen und geringe Schutzwirkung werden von einigen Katzenhaltern oft beklagt, sind aber nicht die Regel. Eine Impfung des Tieres oder der Nutztierbestände ist immer in Absprache mit dem Tierarzt zu entscheiden. Eine Infektion mit Chlamydien ist insbesondere für schwangere Frauen in jedem Fall höchst gefährlich und der Kontakt zum erkrankten Tier sollte in jedem Fall unterbleiben.

 



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