Stadtschatten


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Der Pesthof

 

   

Der Pesthof wurde 1681 vor den Stadttoren gebaut.

Der Hof bestand aus zwei Haupt-und Nebengebäuden. Da Quedlinburg von der Pest in der Zeit

nach dem Bau des Hofes verschonte wurde, konnten die Gebäude wegen der teuren Unterhaltung 1689

zunächst für drei Jahre für 70 Taler an Hennig Gregor Tinte verpachtet werden.

Dieser machte aus den Pesthof den Gasthof "Zum Schwarzen Adler".

Bis 1737 erfolgte diese Verpachtung, dannach vermietete der Magistrat den Pesthof

für 15 Jahre an den Kämmerer und Ratsherrn Morgenstern. Der Pächter forderte,

dass er den Hof als Brennerei, Bierbrauerei und als Ackerhof nutzen kann.

Als Grundlage diente dem Pächter Ackerland von 23 Hufen(d.h. 690 Morgen, ein Morgen sind 2500qm),

die er vom St. Spiritushospital pachtete. In seiner Zeit wurde der noch heute vorhandene Taubenturm gebaut.

Von 1795 - 1807 wurde der Gasthof auch "Lorbeerbaum" genannt.

Erst 1825 erfolgte ein Verkauf. Besitzer wurde der Ökonom Andreas Hamm.

Der Hof war insgesamt 88 Jahre, also bis 1917, in Besitz dieser Familie.

Später wechselten die Besitzer öfter, aber immer wurde auf den Hof Ackerbau und Samenzucht betrieben.

Von 1994 bis 2008 stand der Hof leer und hat heute

einen neuen Besitzer gefunden, der ihn zu neuen Glanz bringt.


 

  Fotodokumentationen

   

Quedlinburg, den 07. April 2009

 

 (Textquelle: " Was Sie von Quedlinburg und Umgebung vielleicht noch nicht wussten"

von Hasso Storbeck kann man sich in der Stdtbibliothek leihen und hier kaufen:)

 

 

Kreisbibliothek Quedlinburg 


 

 



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