Stadtschatten


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Das unberührte Naturschutzgebiet

 

Die Heidberge und seine Wartenruine.

             

             

Im NSG befinden sich umfangreiche Forstflächen aus Gewöhnlicher Kiefer, aber auch Birken-, Winterlinden- und Robinien-Hybridpappelforste.

             

 

 Um in der Zeit der Fehden und Gewalttätigkeiten die sehr umfangreiche, 30 000 Morgen umfassende Feldflur zu schützen, hat die Stadt Quedlinburg im 13.Jh. an Stellen, die den Einblick in das faltige Gelände ermöglichten, steinerne Feldwarten erbauen lassen, die, in ihrem unteren Teile meist massiv, nur mit der Leiter ersteigbar waren.

             

               

             

 

Dort saßen in Sicherheit Wächter, die bei feindlichen Einbrüchen Warnungszeichen mit Feuer und Rauch gaben, um die auf den Äckern arbeitenden Bürger schleunigst in die Stadt zu scheuchen.

             

             

Es waren im ganzen 11 solcher Warttürme vorhanden: im Steinholz, auf der Hammwarte (verschwunden), auf dem Heidberge, auf dem Lehhof (verschwunden), an der Straße nach Gatersleben, bei der Wüstung Sulten am Wege nach Badeborn (verschwunden), auf dem Sewekenberge, bei der Wüstung Bicklingen am Hakleteichbach, bei der anhaltischen Grenzecke rechts an der Gernröder Straße (der runde Lehturm), nach Neinstedt zu die Aholzwarte (in Trümmern), auf der Altenburg (fünfeckig). Die noch vorhandenen Warten werden heute auf städtische Kosten sorglich erhalten; die im Steinholz und auf der Altenburg sind zu Aussichtstürmen ausgebaut.

           

              

 

Linktipp:

weitere allgemeine Infos zum Wartturm von warttuerme.de

 

 

  Fotodokumentationen

 

Quedlinburg, den 23. Februar 2010, Bilder vom 22. August 2009 ©by Y.Schott

 

 

 

 



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