|
Bitte beachtet mein Copyright! Wellblech statt ZiegelDas 1352 urkundlich erwähnte Pölkentor hatte seinen Platz zwischen der heute abgerissenen Bibliothek und dem Grundstück Pölkenstrasse 51. Seinen Namen verdankt es wohl dem benachbarten Schweinehirtenhaus(Pölke=junges Schwein). Es besaß einen viereckigen massiven Torturm mit spitzem Ziegeldach und war wie alle anderen Tore bewohnt. 1840 kaufte es Maurermeister Berger auf Abbruch. Die Steine wurden für die Mauer an der Stumpfburger Brücke verwendet.
Über dieses Objekt streiten sich die Gemüter. Meine Meinung teile ich mit folgender, welche man auch im Buch "Deutschland. Verblühende Landschaften. ISBN 3-928275-97-6 / Gerig Verlag" erlesen kann: "Wenn alte Quedlinburger, die ihre Stadt lieben, an diesem sonderbaren Neubau vorbeigehen, ballen sie die Faust in der Tasche. Nein, zu einem überdimensionierten Wellblechdach, mitten in der historischen Altstadt, fällt niemand etwas Tröstliches ein! Oder doch? Denkmal für Dummheit & schauerliche Geschmacksverirrung, amtlich sanktioniert." Der Besitzer selbst hat folgende Meinung: "Ein Gebäude wie das in der Pölkenstraße 51 polarisiert und ruft Diskussionen hervor. Das ist gut und wichtig. Bekannte Beispiele, z.b. der Eifelturm oder das Bauhaus in Dessau belegen, welche Diskussionen moderne Architektur hervorrufen kann. Gleichzeitig aber auch wieviel fachliche Anerkennung und allgemeine Bekanntheit eine Stadt erlangt, wenn Bauwerke symbolcharakter besitzen. Wir müssen uns aber im Klaren sein, nur mit wirklich neuer und interessanter Gestaltung können wir einen Beitrag zur Fortsetzung der Fachwerkarchitektur leisten."
weiterlesen hier:
Was sich hinter diesen Bild verbirgt sieht man beim anklicken. Es wird eine andere Reise durch Quedlinburg, in der "Schönheiten" optisch vorgestellt werden!
Quedlinburg, den 01. August 2009
Kostenlose Homepage von rePage.de - w - Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de |