Stadtschatten


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Vom Fleischhof zum Adelshof 


An strategisch wichtigen bwz. besonders gefährdetet Stellen der Stadtmauer standen

Türme und Bastionen, auf denen die geschütze in Stellung gebracht wurden.

Nicht alle Türme waren voll ausgemauert.

Oft handelte es sich nur um zur Stadtseite offene Schalen,

in die später Fachwerkeinbauten eingefügt worden sind.

       

       

Der Fleischhofturm ist 1987 in völlig abweichender Form neu aufgemauert worden.

Sein Aussehen glich ursprünglich dem Schreckenstum.

       

       
 

Anders als die Ackerleute, Brauer und Brenner waren die Handwerker auch in Quedlinburg

schon im hohen Mittelalter in Verbänden zusammengeschlossen. Ihre Vorsteher konnten in den

städtischen Angelegenheiten mitreden. Nach dem Verlust der städtischen Freiheiten im Jahre 1477

waren aber auch die Innungsmeister nunmehr nur noch für ihre Gilden da.

Die Quedlinburger Fleischer hatten wie einige andere Innungen für ihre Versammlungen und

das gesellige Leben ein eigenes Gildehaus. Es war von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1779

das Haus Word 5. In der Nähe liegt der große so genannte Fleischhof,

für den eine "Fleisch"nutzung allerdings nicht nachzuweisen ist.

       

       

Es ist erst ein Jahr her, dass die neuen Besitzerinnen ihre Visionen vorgestellt haben.

Inzwischen hat sich viel getan auf dem ehemaligen Adelssitz mitten in Quedlinburg,

der vielen als "Fleischhof" bekannt ist.  weiterlesen Hier....

MZ Artikel, “Hilfe für ein Alpha-Projekt”

       


In diesem Bereich des Grundstückes ist die Wiederherstellung des mittelalterlichen Hofgartens

mit den zeittypischen Heilpflanzen vorgesehen.

Bis ins 16. JH war hier der Stiftsgarten von heilkundigen Nonnen des Klosters.

       

       

       

Dieser Bautrakt ist (abgesehen von dem Stadtmauerturm) der älteste Flügel des Adleshofes.

Ursprünglich befand sich an dieser Stelle seit 1224 der Stadtsitz der Grafen von Falkenstein.

Dieser wurde 1567 duch den Obristen Hans von Wulffen in der Jetzigen Form umgebaut.

Das Kunsthistorische wertvolle Portal trägt sein Wappen und das Wappen seiner Frau Magdalena.

Sein Bruder war zu dieser Zeit Stiftshauptmann in Quedlinburg.

Spätere Umbauten folgten, so unter anderen die barocke Säule in der Eingangshalle 1728.

        

       

     

Die Baugeschichte kann man sich des weiteren hier erlesen:

       

      
 

Zu guter Letzt ein schönes Bild, aber das wird eine andere "Reise" durch Quedlinburg.

Was sich hinter dem Rosenbeet verbirgt siehst du beim anklicken.

LINKTIPPS

vom "Nachtwächter":

"Word" - Zahlen und Fakten

der Webauftritt mit vielen Fakten und Fotos des:

"Adelshof Quedlinburg"

  Fotodokumentationen

 

  

Quedlinburg, den 28. Juni 2009

 

 



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