Kleine Denkanstöße
Die folgenden Artikel, Kurzfilme und Bilder sollen zum nachdenken anregen, denn...

Witten-Bommern (ots) - Am 25. August, gegen 15.30 Uhr, ist eine Wittenerin, ihres Zeichens Biologielehrerin, mit ihrem Hund im Wittener Stadtteil Bommern gelegenen "Muttental" unterwegs. An der Straße "Altenhöfen" entdeckt das geschulte Auge dieser Frau ein Tier, das dort absolut nicht hingehört - einen ca. einen halben Meter langen Leguan! Die Echse sitzt ganz gemütlich bei herrlichem Sonnenschein in einem Brombeerstrauch und macht sich an dessen köstlichen Früchten zu schaffen. Die herbeigerufenen Wittener Polizisten melden diesen Fund der Bochumer Einsatzleitstelle. Dort erinnert man sich an einen reptilienerfahrenen Kollegen aus Dortmund, der sich sofort auf den Weg nach Witten macht und den Leguan mit einem gekonnten Griff einfängt. Der Reptilienexperte, der davon ausgeht, dass das Tier ausgesetzt worden ist, kümmert sich um eine artgemäße Unterbringung des kleinen Kerls.
Exoten werden als Hausgenossen immer beliebter - TV Berlin Video
Der kleine Bartagame kämpft um sein Überleben. Ein "Tierfreund" hatte das Reptil in eiskalter Januarnacht in einen Plastikbeutel gesteckt und an dieTürklinke des Tierheims gehängt. Gerade noch rechtzeitig entdeckte Tierheimleiter Herbert Nagel den Bartagamen und brachte ihn zum Artenschutzzentrum in Leiferde (Landkreis Gifhorn).Nagel war kurz vor Mitternacht auf seinem letzten Kontrollgang über das stockdunkle Tierheimgelände. "Plötzlich entdeckte ich an der Türklinke des Jugendzentrums eine Plastiktüte", berichtet der 64-Jährige. Er vermutete, dass ein Besucher Futter für die Tiere abgeliefert hatte. Nagel sah in die Tüte: und entdeckte den Bartagamen. "Ich dachte, das Tier ist tot", erinnert sich Nagel. Das 50 Zentimeter lange Reptil war eiskalt, lag regungslos in der Tüte. Es war in der bitteren Kälte erstarrt. Das Reptil befand sich in jämmerlichem Zustand. Der Bartagame war nahezu verhungert, hatte lange Zeit nichts zu trinken bekommen. Ein Auge war geöffnet, das andere geschlossen. Vermutlich war das Tier bereits viel zu schwach, um beide Augen offen zu halten.Nagel reagierte sofort. Er schleppte den Exoten in sein Wohnhaus und wärmte ein Heizkissen auf mittlerer Temperatur. Dann legte er den Exoten in die Wärme.Stunden später: Der Bartagame hatte bisher keinerlei Regung gezeigt. Jetzt schien er sich etwas zu erholen, reagierte sogar auf leise Berührungen seines Retters. Der Bartagame liebt es warm. Er ist in den Wüsten und Steppen Australiens zu Hause. Bei 35 Grad Wärme fühlt er sich so richtig wohl.Die Fachleute im Artenschutzzentrum Leiferde versuchen das Leben des Bartagamen zu retten. Ein schweres Stück Arbeit. Der Exot ist stark geschädigt. "Seit Jahren werden in Braunschweig vermehrt Exoten ausgesetzt", berichtet Herbert Sticht, Vorsitzender des Tierschutzvereins. Kürzlich wurde ein Waran aus einer Mülltonne geholt, auf der Treppe eines Zahnarztes saß eine Vogelspinne, auf dem Balkon einer Weststadt-Wohnung lebte eine Würgeschlange. Aus demBürgerpark holten Tierschützer eine gefährliche Schnapp-Schildkröte.
Mittwoch, 16.01.2008 Riesenschlangenfund beim Schwammerlsuchen
In Tobelbad fanden Schwammerlsucher im Wald diesen kleinen Königspython (Python regius). Am rechten Auge hatte er eine Verletzung, die vermutlich der Grund war, dass man ihn aussetzte. Gerade Riesenschlangen, welche nicht in unsere heimische Fauna gehören, werden immer häufiger in der freien Natur ausgesetzt. Das ist nicht nur ein ökologisch gefährlicher Eingriff in die heimische Fauna, sondern bedeutet für das Tier, soferne es nicht von jemanden gefunden wird, spätesten mit Beginn der kalten Jahreszeit den sicheren Tod. Auch dieses Tier wurde vom Reptiliennotdienst aufgenommen, gesundgepflegt und dannach in eine geeignete Zuchtgruppe integriert.Schlangen und Leguane aus Keller befreit
befand sich die Würgeschlange. Da man jetzt natürlich nicht wusste, ob in dem anderen nun eine Schlange untergebracht war oder nicht, musste der Besitzer ausfindig gemacht werden.
Als dieser dann endlich eintraf, stellte sich heraus, dass in einem zweiten Kellerraum die Giftschlange und zwei grüne Leguane untergebracht waren.
Bei der Giftschlange handelte es sich um eine ca. 60 cm große Greifschwanz Lanzenotter, deren Biss als tödlich gilt. Die Würgeschlange mit ca. 1,30 m war eine gelbe Anakonda.
Die Greifschwanz Lanzenotter befand sich in einem für Giftschlangen nicht zulässigem Terrarium. Die Tiere waren unterkühlt und ohne ausreichendes Wasser untergebracht.
Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Die Anakonda und grüne Leguane sind jetzt in der Exotenstation von Monika Schlegel in Graben-Neudorf.
Die Giftschlange wurde im Vivarium in Karlsruhe untergebracht.
Vogelspinnen vor Haustür deponiert
Einen ungewöhnlichen Fund machte ein Hausbewohner in Graben-Neudorf (Baden-Württemberg).
Vor der Tür entdeckte er eine Plastiktüte, in der sich vier Behälter befanden.
Als er diese öffnete, krabbelten ihm vier Vogelspinnen entgegen. Drei von ihnen sind noch Spiderlinge, eine hat eine Größe von ca. 4 cm.
Die alarmierter Polizei verständigte die Freiburger Zollfahndung und übergab die Tiere an TERRA MATER.
Die Spinnen sind jetzt bei der Schildkrötenstation von Monika Schlegel in Graben-Neudorf untergebracht.
!! GRAUSIGER FUND !!
Leguan tot im Wald aufgefunden
Am Samstag den 15.01.2005 wollte Heinz Zimmermann, der sich gerade zu Besuch auf unserer Partnerstation – Gnadenhof Emmrich – in Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt) aufhielt, gegen
14.00 Uhr einen Waldspaziergang mit seinem Hund machen. An einer Weggabelung war der Hund nicht mehr zum weiterlaufen zu bewegen, da er offensichtlich etwas witterte. Heinz Zimmermann schaute sich näher um und machte eine schockierende Entdeckung. Auf dem Waldboden lag ein ausgewachsener grüner männlicher Leguan von ca.150 cm Länge. Der Leguan (Iguana iguana) hat den Schutzstatus " B", ist anzeigepflichtig und die Haltung erfordert einen Herkunftsnachweis (Cites).
Nach Sachlage der Situation muss davon ausgegangen werden, dass es sichhier um ein illegal gehaltenes Tier, das heißt, verbotenen Besitz handelt. Welcher Tierhalter käme sonst auf den Gedanken, so ein Tier, das zudem sehr teuer und in dieser Größe so gut wie nicht zu bekommen ist, einfach im Wald bei 5 - 7 Minusgraden auszusetzen und den sicheren Tod in Kauf zu nehmen. Was muss so ein Mensch wohl empfinden, der mit so einer perversen Tat eine völlig hilflose Kreatur, die dem Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, kaltblütig in einen qualvollen Tod schickt. Muss man sich hier nicht zwangsweise die Frage stellen ob so ein Mensch nicht auch in der Lage ist, einen Menschen zu quälen oder noch schlimmeres zu tun!

Reptilien im Wert von 90.000 US $ in verlassenem Haus gefunden (03.03.08) Die Victorville Daily Press berichtet, dass Beamte bei der Durchsuchung eines verlassenen Hauses im kalifornischen Hesperia Anfang Februar 197 Schlangen und Echsen sowie 13 Schildkröten vorfanden, die die ehemaligen Bewohner dort aus unbekannten Gründen zurückließen. Unter den Tieren befanden sich auch zwei giftige Krustenechsen. Die Reptilien waren beim Auffinden sichtlich geschwächt und einige bereits verstorben. Die Behörden untersuchen derzeit den Fall, der insbesondere durch den hohen Wert der Reptilien von über 90.000 US$ (ca. 60.000 €) rätselhaft erscheint. Die Tiere wurden inzwischen dem Forever Wild Exotic Animal Sanctuary im benachbarten Phelan zur Pflege überstellt. (Quelle: AP, 08.02.2008)

Getränk aus China mit eingelegter Agame
Alligator in Kissenbezug ausgesetzt
New York - Ein Spaziergänger entdeckte am Strand von Babylon (US-Staat New York)
Quelle: Bild vom 30.07.2007
Passagier mit 700 Schlangen im Koffer erwischt
Kairo - Ein Ägypter ist am internationalen Flughafen von Kairo aufgefallen, weil es
Quelle: Bild vom 25.05.2007
Was aus den Tieren wurde ist nicht bekannt.
Lebende Schlange im Hausmüll
Berlin - Ein Hausbewohner (41) aus Berlin wollte seinen Abfall wegbringen. Beim
Quelle: Bild vom 27.12.2006
Jetzt werden schon Schlangen über den Müll entsorgt, hoffentlich kein ungeliebtes
Weihnachtsgeschenk. Besser solche Meldungen müssen wir nicht zu oft lesen!!!

Die Anschaffung
ist einer der wichtigsten Punkte überhaubt. Es ist lange nicht damit getan,
wenn man ein Tier erwirbt und es bei sich zu Hause ins Terrarium setzt.
Wenn man sich als Anfänger von heute auf morgen ein Tier kauft, kann das nichts werden,
da es viel zu viele Punkte gibt die man beachten muss. Meiner Meinung nach sollte man sich
über jedes Tier, woran man Intresse zeigt, gut erkundigen und sich dabei genug Zeit lassen.
Ich sag mal so, was habe ich davon, wenn ich mir einen Insektenfresser kaufe aber selbst
einen ekel vor Heimchen oder dergleichen habe?
Darum bitte ich euch erkundigt euch genau über das Tier was ihr euch anschaffen wollt.
Nun ein paar Fragen die ihr euch stellen solltet.
Das waren nun einige wichtige Fragen die ihr euch stellen solltet, bevor ihr euch ein Tier
anschafft. Man kann sich kleinere Fehler leisten, Fehler können immer mal passieren, aber
wenn es halt Fehler wie zb die Falsche Beleuchtung sind, kann dies schwerwiegende
Folgen haben.
Einem Tierliebhaber wird ein Menge Verantwortung aufgebürdet. Doch er sollte die
Herausforderung annehmen und allen Schwierigkeiten trotzen. Bei dem heutigen
Zustand der Natur ist jedes Tier in Menschenobhut nicht zu bedauern, sondern eher zu beneiden.
Natürlich muss alles versucht werden, due Umwelt zu erhalten und damit den Tieren
und Pflanzen ihr Leben in der Natur weiterhin zu ermöglichen. Dies sollte für die Menschheit
das absolut wichtigste Ziel sein. Man sollte jedoch ebenso wenig versäumen, Reptilien,
alle anderen Tiere und auch die Pflanzen in Menschenobhut zu nehmen, um sie auf
der "Arche Noah" die schwierige Zeit überdauern zu lassen.
Vielleicht sind die Tiere einer Art, die in der Obhut des Menschen leben, die dort
aufgezogen und vermehrt werden, einmal die einzigen, die überleben.
EINE ERSCHRECKENDE, ABER HEUTE NICHT MEHR UNMöGLICHE AUSSICHT.
Tiere sind bei artgerechter Unterbringnung und Ernährung keine Verhaltenskrüppel,
sondern intakte Individuen.