Kleine Denkanstöße

     

Die folgenden Artikel, Kurzfilme und Bilder sollen zum nachdenken anregen, denn...

     

 

 

     

Exotische Tiere erleben oft kein Happy End

Immer mehr exotische Tiere werden ausgesetzt, wenn sie nicht vorher schon die Toilette hinuntergespült werden. Etliche Exoten-Halter kennen einheimische
Tiere nur schlecht oder gar nicht. Vogelspinnen gibt es mitunter im Baumarkt.
Die Echse Luigi hat da Glück gehabt.  
Foto: DPA Echse Luigi ist ein echter GlückspilzDie schuppige Echse Luigi hat Glück gehabt. Ausgesetzt, von Kindern vor dem Überfahren gerettet und vom Tierheim vermittelt, genießt die aus Australien stammende Bartagame jetzt ihr neues Leben bei einer Familie in Berlin-Pankow. „Es sieht witzig aus, wenn sich Luigi zum Schlafen auf einen Ast im Terrarium legt“, begeistert sich Enrico Badelt. Er und seine Frau seien fasziniert von der urig wirkende Tierart, die „schon kurz nach den Dinosauriern da war“, sagt der Motorradmechaniker. Für ihr wärmeliebendes Exemplar von Amphibolurus barbatus hat das Paar nicht nur Heiz- und Futterkosten berechnet, sondern auch die artgerechte Unterbringung studiert.   27.08.2007 | 10:03 Uhr

POL-BO: Witten
Einfach süß - Leguan liebt Wittener Brombeeren

Witten-Bommern (ots) - Am 25. August, gegen 15.30 Uhr, ist eine Wittenerin, ihres Zeichens Biologielehrerin, mit ihrem Hund im Wittener Stadtteil Bommern gelegenen "Muttental" unterwegs. An der Straße "Altenhöfen" entdeckt das geschulte Auge dieser Frau ein Tier, das dort absolut nicht hingehört - einen ca. einen halben Meter langen Leguan! Die Echse sitzt ganz gemütlich bei herrlichem Sonnenschein in einem Brombeerstrauch und macht sich an dessen köstlichen Früchten zu schaffen. Die herbeigerufenen Wittener Polizisten melden diesen Fund der Bochumer Einsatzleitstelle. Dort erinnert man sich an einen reptilienerfahrenen Kollegen aus Dortmund, der sich sofort auf den Weg nach Witten macht und den Leguan mit einem gekonnten Griff einfängt. Der Reptilienexperte, der davon ausgeht, dass das Tier ausgesetzt worden ist, kümmert sich um eine artgemäße Unterbringung des kleinen Kerls. 


Exoten werden als Hausgenossen immer beliebter - TV Berlin Video

Schildkröten, Echsen und Affen - sie gehören zu den sogenannten Trendtierarten - doch viele der außergewöhnlichen Tiere landen schon nach
kurzer Zeit im Tierheim. Sie werden abgegeben, ausgesetzt oder von den Veterinärämtern beschlagnahmt. Jetzt plant der Tierschutzverein für Berlin
Deutschlands erste große Auffangstation, die eine artgerechte Haltung der
Tiere ermöglichen soll.

Tags: berlintiereaffenkrokodilhauptstadttvbtv-berlinchristiane
rohrschildkrötenechsenexotenhaustiereexotische tiereleguan

Video von tv-berlin   

ORF 17.02.08 
Kaiserboa in Lebensmittelmarkt gefunden
Ein Schlangenfund beschäftigt derzeit die Polizei in Leibnitz: Am Samstag haben zwei Burschen zwischen den Regalen eines Lebensmittelmarkts eine Kaiserboa
gesichtet, gefangen und mit nach Hause genommen. 

   
     

Seltene Echse steckte in Plastiktüte

Bartagame vor dem Tierheim ausgesetzt – Reptil wird in Leiferde aufgepäppelt
Von Dieter Schäfer

 Der kleine Bartagame kämpft um sein Überleben. Ein "Tierfreund" hatte das Reptil in eiskalter Januarnacht in einen Plastikbeutel gesteckt und an dieTürklinke des Tierheims gehängt. Gerade noch rechtzeitig entdeckte Tierheimleiter Herbert Nagel den Bartagamen und brachte ihn zum Artenschutzzentrum in Leiferde (Landkreis Gifhorn).Nagel war kurz vor Mitternacht auf seinem letzten Kontrollgang über das stockdunkle Tierheimgelände. "Plötzlich entdeckte ich an der Türklinke des Jugendzentrums eine Plastiktüte", berichtet der 64-Jährige. Er vermutete, dass ein Besucher Futter für die Tiere abgeliefert hatte. Nagel sah in die Tüte: und entdeckte den Bartagamen. "Ich dachte, das Tier ist tot", erinnert sich Nagel. Das 50 Zentimeter lange Reptil war eiskalt, lag regungslos in der Tüte. Es war in der bitteren Kälte erstarrt. Das Reptil befand sich in jämmerlichem Zustand. Der Bartagame war nahezu verhungert, hatte lange Zeit nichts zu trinken bekommen. Ein Auge war geöffnet, das andere geschlossen. Vermutlich war das Tier bereits viel zu schwach, um beide Augen offen zu halten.Nagel reagierte sofort. Er schleppte den Exoten in sein Wohnhaus und wärmte ein Heizkissen auf mittlerer Temperatur. Dann legte er den Exoten in die Wärme.Stunden später: Der Bartagame hatte bisher keinerlei Regung gezeigt. Jetzt schien er sich etwas zu erholen, reagierte sogar auf leise Berührungen seines Retters. Der Bartagame liebt es warm. Er ist in den Wüsten und Steppen Australiens zu Hause. Bei 35 Grad Wärme fühlt er sich so richtig wohl.Die Fachleute im Artenschutzzentrum Leiferde versuchen das Leben des Bartagamen zu retten. Ein schweres Stück Arbeit. Der Exot ist stark geschädigt. "Seit Jahren werden in Braunschweig vermehrt Exoten ausgesetzt", berichtet Herbert Sticht, Vorsitzender des Tierschutzvereins. Kürzlich wurde ein Waran aus einer Mülltonne geholt, auf der Treppe eines Zahnarztes saß eine Vogelspinne, auf dem Balkon einer Weststadt-Wohnung lebte eine Würgeschlange. Aus demBürgerpark holten Tierschützer eine gefährliche Schnapp-Schildkröte.

Mittwoch, 16.01.2008           Riesenschlangenfund beim Schwammerlsuchen

  In Tobelbad fanden Schwammerlsucher im Wald diesen kleinen Königspython (Python regius). Am rechten Auge hatte er eine Verletzung, die vermutlich der Grund war, dass man ihn aussetzte. Gerade Riesenschlangen, welche nicht in unsere heimische Fauna gehören, werden immer häufiger in der freien Natur ausgesetzt. Das ist nicht nur ein ökologisch gefährlicher Eingriff in die heimische Fauna, sondern bedeutet für das Tier, soferne es nicht von jemanden gefunden wird, spätesten mit Beginn der kalten Jahreszeit den sicheren Tod. Auch dieses Tier wurde vom Reptiliennotdienst aufgenommen, gesundgepflegt und dannach in eine geeignete Zuchtgruppe integriert.

Schlangen und Leguane aus Keller befreit 

An einem Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr bekam Heinz Zimmermann einen Anruf der Polizei Philippsburg ( Baden-Württemberg), dass in einem Keller in einem Wohnhaus in Wiesental eine Würgeschlange und eine Giftschlange untergebracht wären. Herr Zimmermann verständigte Monika und Joachim Schlegel, die sich sogleich mit Schlangenhaken, Faunabox ect. auf den Weg zur angegeben Adresse machten. Die Polizei und Heinz Zimmermann waren bereits vor Ort und hatten auch schon zwei Terrarien in Augenschein genommen. Ein Terrarium war leer und in einem

 

befand sich die Würgeschlange. Da man jetzt natürlich nicht wusste, ob in dem anderen nun eine Schlange untergebracht war oder nicht, musste der Besitzer ausfindig gemacht werden.

 

Als dieser dann endlich eintraf, stellte sich heraus, dass in einem zweiten Kellerraum die Giftschlange und zwei grüne Leguane untergebracht waren.

 

Bei der Giftschlange handelte es sich um eine ca. 60 cm große Greifschwanz Lanzenotter, deren Biss als tödlich gilt. Die Würgeschlange mit ca. 1,30 m war eine gelbe Anakonda.

 

Die Greifschwanz Lanzenotter befand sich  in einem für Giftschlangen nicht zulässigem Terrarium. Die Tiere waren unterkühlt und ohne ausreichendes Wasser untergebracht.

 

Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Die Anakonda und grüne Leguane sind jetzt in der Exotenstation von Monika Schlegel in Graben-Neudorf.

 

Die Giftschlange wurde im Vivarium in Karlsruhe untergebracht.     

 

Vogelspinnen vor Haustür deponiert

Einen ungewöhnlichen Fund machte ein Hausbewohner in Graben-Neudorf (Baden-Württemberg).
Vor der Tür entdeckte er eine Plastiktüte, in der sich vier Behälter befanden.
Als er diese öffnete, krabbelten ihm vier Vogelspinnen entgegen. Drei von ihnen sind noch Spiderlinge, eine hat eine Größe von ca. 4 cm.
Die alarmierter Polizei verständigte die Freiburger Zollfahndung und übergab die Tiere an TERRA MATER.
Die Spinnen sind jetzt bei der Schildkrötenstation von Monika Schlegel in Graben-Neudorf untergebracht.

 

 

     

!! GRAUSIGER FUND !!
Leguan tot im Wald aufgefunden
 

Am Samstag den 15.01.2005 wollte Heinz Zimmermann, der sich gerade zu Besuch auf unserer Partnerstation – Gnadenhof Emmrich – in Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt) aufhielt, gegen
14.00 Uhr einen Waldspaziergang mit seinem Hund machen. An einer Weggabelung war der Hund nicht mehr zum weiterlaufen zu bewegen, da er offensichtlich etwas witterte. Heinz Zimmermann schaute sich näher um und machte eine schockierende Entdeckung. Auf dem Waldboden lag ein ausgewachsener grüner männlicher Leguan von ca.150 cm Länge. Der Leguan (Iguana iguana) hat den Schutzstatus " B", ist anzeigepflichtig und die Haltung erfordert einen Herkunftsnachweis (Cites).
Nach Sachlage der Situation muss davon ausgegangen werden, dass es sichhier um ein illegal gehaltenes Tier, das heißt, verbotenen Besitz handelt. Welcher Tierhalter käme sonst auf den Gedanken, so ein Tier, das zudem sehr teuer und in dieser Größe so gut wie nicht zu bekommen ist, einfach im Wald bei 5 - 7 Minusgraden auszusetzen und den sicheren Tod in Kauf zu nehmen. Was muss so ein Mensch wohl empfinden, der mit so einer perversen Tat eine völlig hilflose Kreatur, die dem Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, kaltblütig in einen qualvollen Tod schickt. Muss man sich hier nicht zwangsweise die Frage stellen ob so ein Mensch nicht auch in der Lage ist, einen Menschen zu quälen oder noch schlimmeres zu tun!



 

 

Reptilien im Wert von 90.000 US $ in verlassenem Haus gefunden (03.03.08) Die Victorville Daily Press berichtet, dass Beamte bei der Durchsuchung eines verlassenen Hauses im kalifornischen Hesperia Anfang Februar 197 Schlangen und Echsen sowie 13 Schildkröten vorfanden, die die ehemaligen Bewohner dort aus unbekannten Gründen zurückließen. Unter den Tieren befanden sich auch zwei giftige Krustenechsen. Die Reptilien waren beim Auffinden sichtlich geschwächt und einige bereits verstorben. Die Behörden untersuchen derzeit den Fall, der insbesondere durch den hohen Wert der Reptilien von über 90.000 US$ (ca. 60.000 €) rätselhaft erscheint. Die Tiere wurden inzwischen dem Forever Wild Exotic Animal Sanctuary im benachbarten Phelan zur Pflege überstellt. (Quelle: AP, 08.02.2008)

Getränk aus China mit eingelegter Agame

 

Alligator in Kissenbezug ausgesetzt


 

New York - Ein Spaziergänger entdeckte am Strand von Babylon (US-Staat New York)
 einen Kopfkissenbezug, der sich bewegte. Daran ein Zettel mit der Aufschrift:
"Lebender Alligator. Bitte sucht ihm ein Zuhause." Der Finder informierte Tierschützer,
 die das 76cm lange Tier in Empfang nahmen.
 

Quelle: Bild vom 30.07.2007


 

Passagier mit 700 Schlangen im Koffer erwischt


 

Kairo - Ein Ägypter ist am internationalen Flughafen von Kairo aufgefallen, weil es
in seinem Koffer nur so wimmelte und zischte. Der Passagier, der ein Flugticket nach
 Riad (Saudi Arabien) besaß, hatte 700 lebendige, teils sehr giftige Schlangen in
seinem Gepäck. Der Schmuggler wollte die Reptilien in Riad verkaufen.
 

Quelle: Bild vom 25.05.2007


 


Was aus den Tieren wurde ist nicht bekannt.

  

Lebende Schlange im Hausmüll


 

Berlin - Ein Hausbewohner (41) aus Berlin wollte seinen Abfall wegbringen. Beim
Blick in die Mülltonne erschrak er: Zwischen Essensresten und Geschenkpapier
kroch eine Schlange! Er rief die Polizei. Die Beamten fingen die Schlange ein und
brachten sie in den Zoo. Es war eine ungiftige, etwa 40cm lange Streifenkletternatter
aus Asien. Wer sie in den Müll geworfen hat, ist nicht bekannt.
 

Quelle: Bild vom 27.12.2006


 


Jetzt werden schon Schlangen über den Müll entsorgt, hoffentlich kein ungeliebtes

Weihnachtsgeschenk. Besser solche Meldungen müssen wir nicht zu oft lesen!!!


 

 


 

  

Die Anschaffung
ist einer der wichtigsten Punkte überhaubt. Es ist lange nicht damit getan,

wenn man ein Tier erwirbt und es bei sich zu Hause ins Terrarium setzt.
Wenn man sich als Anfänger von heute auf morgen ein Tier kauft, kann das nichts werden,

da es viel zu viele Punkte gibt die man beachten muss. Meiner Meinung nach sollte man sich

über jedes Tier, woran man Intresse zeigt, gut erkundigen und sich dabei genug Zeit lassen.

Ich sag mal so, was habe ich davon, wenn ich mir einen Insektenfresser kaufe aber selbst

einen ekel vor Heimchen oder dergleichen habe?
Darum bitte ich euch erkundigt euch genau über das Tier was ihr euch anschaffen wollt.
Nun ein paar Fragen die ihr euch stellen solltet.

           

Das waren nun einige wichtige Fragen die ihr euch stellen solltet, bevor ihr euch ein Tier

anschafft. Man kann sich kleinere Fehler leisten, Fehler können immer mal passieren, aber

wenn es halt Fehler wie zb die Falsche Beleuchtung sind, kann dies schwerwiegende

Folgen haben.

     

Einem Tierliebhaber wird ein Menge Verantwortung aufgebürdet. Doch er sollte die

Herausforderung annehmen und allen Schwierigkeiten trotzen. Bei dem heutigen

Zustand der Natur ist jedes Tier in Menschenobhut nicht zu bedauern, sondern eher zu beneiden.

     

Natürlich muss alles versucht werden, due Umwelt zu erhalten und damit den Tieren

und Pflanzen ihr Leben in der Natur weiterhin zu ermöglichen. Dies sollte für die Menschheit

das absolut wichtigste Ziel sein. Man sollte jedoch ebenso wenig versäumen, Reptilien, 

alle anderen Tiere und auch die Pflanzen in Menschenobhut zu nehmen, um sie auf

der "Arche Noah" die schwierige Zeit überdauern zu lassen.

     

Vielleicht sind die Tiere einer Art, die in der Obhut des Menschen leben, die dort

aufgezogen und vermehrt werden, einmal die einzigen, die überleben.

     

EINE ERSCHRECKENDE, ABER HEUTE NICHT MEHR UNMöGLICHE AUSSICHT.

     

Tiere sind bei artgerechter Unterbringnung und Ernährung keine Verhaltenskrüppel,

sondern intakte Individuen.