Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1929

Wrong again – Blinde Wut

Stummfilm / 19 min. / Erstveröffentlichung: 23. Februar 1929

Regie: Leo McCarey

Drehbuch: Leo McCarey, H.M. Walker, Lewis R. Foster

Kinotitel: Schon wieder daneben

Dick und Doof: Blinde Wut (Folge 31)

Zwei Herren dick und doof: Der Gaul auf dem Klavier (Folge 8)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Dell Henderson (Millionär)
  • Josephine Crowell (Mutter des Millionärs)
  • William Gillespie (Pferdebesitzer)
  • Sam Lufkin (Sullivan)
  • Harry Bernard (Polizist)
  • Charlie Hall (Nachbar)

        

Inhalt:

Stan und Olli arbeiten auf einem Pferdegestüt. Sie erfahren, dass 5.000 Dollar Belohnung für die Rückgabe des gestohlenen "Blue Boy" ausgesetzt sind. Bei dem "Blue Boy" handelt es sich um ein Gemälde von Gainsborough, was die beiden aber nicht wissen. Denn in ihrem Stall steht ein Pferd mit dem Namen "Blue Boy". Also beschließen sie, dem Millionär einen Gefallen zu tun und eine leicht verdiente Belohnung einzuheimsen, indem sie ihm das Pferd zurückbringen. Bei ihrer Ankunft hat der Besitzer im Obergeschoss zu tun. von wo aus er das Ross nicht sehen kann. Als sie ihn fragen, wo sie "Blue-Boy" hinstellen sollen, wirft er ihnen den Schlüssel herunter, sie sollen "Blue Boy" ins Haus bringen, und ihn auf den Flügel stellen.

Bedenken von Stan werden von Olli als die Spleens der reichen Leute erklärt. Die Reichen sind halt anders als du und ich. Olli unterstreicht das mit einer verdrehenden Geste seiner Hand und dem Kuckucksruf. Die drei kommen durch die Haustür, während der Millionär im Obergeschoss ein Bad nimmt - dabei ist noch nicht einmal Samstag. Olli hat eine Aktstatue angerempelt, die daraufhin in 3 Teile zerbricht. Olli, stets Gentleman der alten Schule, bedeckt den Unterleib der Statue mit seinem Jackett, während er sie wieder zusammensetzt. Leider ist bei dem Torso beim Hüftteil die Rückseite nun vorn, als Olli den Mantel entfernt.

   

Inzwischen hat die Polizei den echten "Blue-Boy" gefunden, die Täter geschnappt, und will das Gemälde ebenfalls dem Besitzer wieder zukommen zu lassen.

Mittlerweise hat das plötzlich störrische Pferd damit begonnen, Stan durchs Haus zu jagen. Gemeinsam arbeiten die Jungs daran, das Pferd zum Flügel zu bewegen. Doch die Dinge entwickeln sich zur Zufriedenheit der beiden. Blue-Boy steht auf dem Klavier, als plötzlich ein Bein des Flügels nachgibt. Olli geht voll dazwischen und ist nun zwischen Fußboden und dem Gewicht des Flügels und dem Pferd eingeklemmt. Stan zeigt sofort sein übliches Maß an Hilfsbereitschaft, indem er sich zuallererst um seinen Hut kümmert, der nun ständig von dem Gaul heruntergestupst wird. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung schaffen sie es dennoch, das Klavierbein, das in die Knie gegangen ist, wieder einzusetzen, nur ist leider noch Olli´s Kopf dazwischen.

Zwischenzeitlich trifft die Mutter des Millionärs ein, und gleichzeitig wird auch das Gemälde von Detektiven zurück gebracht. Der Mutter sticht allerdings zuerst die deformierte Staue ins Auge. Der nun erfrischte Millionär steigt aus dem Bad um nach dem Rechten zu sehen, denn irgend etwas scheint da nicht zu stimmen. Als Olli klar wird, dass sie den falschen "Blue-Boy" gebracht haben, nestelt er an seiner Krawatte und entschuldigt sich für den kleinen Faux-Pas. Er, Stan und das Pferd flüchten, während ihnen der Millionär mit eine Schrotflinte hinterher jagt. Bei diesem Handgemenge fällt das unbezahlbare Gemälde auf einen der Detektive, dessen Kopf die Leinwand durchbricht, und nun Blue-Boy´s Gesicht ersetzt.

Hintergrund:

Die Idee für diesen Kurzfilm soll dem Regisseur Leo McCarey beim Zahnarzt gekommen sein. Während ihm ein Zahn gezogen wird, blickte er auf einen Druck des Gemäldes Blue-Boy von Gainsborough. Im Studio erzählte er Stan und den Gag-Schreibern von seiner Idee, die sie in ein vierseitiges Script umsetzten.

Wrong again wurde als Stummfilm gedreht, der dann später nachvertont wurde.






Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR


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