Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
Startseite
Gesamtübersicht
Darsteller
TV-Sendungen »
Kurzfilme 1927
Kurzfilme 1928
Kurzfilme 1929
Kurzfilme 1930
Kurzfilme 1931
Kurzfilme 1932
Kurzfilme 1933
Kurzfilme 1934
Kurzfilme 1935
Spielfilme 1931-35
Spielfilme 1936-40
Spielfilme 1941-51
Gastauftritte
Stans Solofilme
Ollis Solofilme
deutsche Komödien
Kontakt
Gästebuch
Impressum
 



Die Kurzfilme 1929

Unaccustomed As We Are – Die brennende Nachbarin

Tonfilm / 20 min. / Erstveröffentlichung: 4. Mai 1929

Regie: Lewis R. Foster, Hal Roach

Drehbuch: Leo McCarey, H.M. Walker

Kinotitel: Fremd wie wir sind (lief nur in der DDR)

Zwei Herren dick und doof: Die brennende Nachbarin (Folge 26)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Mae Busch (Mrs. Hardy)
  • Thelma Todd (Nachbarin Mrs. Kennedy)
  • Edgar Kennedy (Polizist Kennedy)

       

Inhalt:

Olli hat Stan von den Kochkünsten seiner Frau vorgeschwärmt und bringt Stan mit nach Hause, damit Ollis Frau ihnen ein paar saftige Steaks in die Pfanne haut. Doch die kann sich was Schöneres vorstellen, als Olli´s idiotischen Freunde zu bekochen. Sie bricht einen fürchterlichen Streit vom Zaun. Stan stellt unterdessen das Grammophon an, und die Hasstiraden von Mrs. Hardy verschmelzen mit dem Rhythmus der Musik. Wütend verlässt sie das Haus. Olli übernimmt nun das Kommando in der Küche, doch leider beauftragt er Stan mit einer gefahrenträchtigen Aufgabe: Stan soll den Gasherd einschalten, der jedoch nur das Gas aufdreht. Er fragt Olli nach Streichhölzern, aber Olli möchte den Ofen nun lieber selbst anstellen. Da ist es jedoch schon zu spät, und die Küche fliegt in die Luft.

Aufgeschreckt von dem Lärm erscheint die Nachbarin, Mrs. Kennedy. Sie möchte den Jungs beim Kochen helfen. Dabei fängt jedoch ihr Kleid Feuer. Olli bleibt nichts anderes übrig, als ihr das Kleid vom Leib zu reißen. Als sie in ihrer Wohnung etwas zum Anziehen holen will, ist das nicht mehr möglich, weil ihr Mann, ein eifersüchtiger Polizist, gerade kommt, der sie in diesem Aufzug nicht sehen soll. Sie zieht sich Sachen von Mrs. Hardy an, aber auch die kommt nun reumütig zurück. In dieser brenzligen Situation verstecken die Jungs die Nachbarin in einer Truhe. Als zu allem Überfluss auch noch Polizist Kennedy die Wohnung betritt, vermutet er gleich, dass Olli in der Truhe eine heimliche Geliebte versteckt. Dabei erklärt er den Jungs, wie er es macht, weil er es mit der ehelichen Treue auch nicht so genau nimmt. Mrs. Kennedy hat jedoch alles mitgehört. Als der Polizist die Truhe dann mit in seine Wohnung nimmt, bekommt er den geballten Zorn seiner Frau zu spüren.

Als Rache knöpft er sich nun Olli vor, und haut ihm auf die Nase. Dasselbe möchte er auch mit Stan tun. Doch da schreitet wiederum Mrs. Kennedy ein, und macht ihrem Mann vollends den Garaus. Stan verlässt fröhlich pfeifend die Wohnung. Am Ende sieht man, wie Stan sich von Olli verabschiedet und an der Treppe stolpert. Dann verharrt die Kamera im leeren Flur, und man hört im Off, wie Stan eine Ewigkeit lang die Treppe herunterpurzelt, und es am Ende laut klirrt.



 Hintergrund:

Der erste Tonfilm von Laurel & Hardy diente als Vorlage für den 1938 entstandenen Spielfilm Blockheads. Die Dreharbeiten fanden in Hal Roach´s neu eingerichtetem Tonfilmstudio statt. Allerdings machte sich Stan zunächst große Sorgen, wie seine Stimme klingen würde. Bei den Dreharbeiten ließ er sich jeden Take sofort nach der Aufnahme vorspielen. Vier Kameraleute filmten aus verschiedenen Blickwinkeln die Aktionen von Stan und Olli. Keiner der zumeist improvisierten Dialoge durfte ihnen entgehen. Da das Studio tagsüber von den „kleinen Strolchen“ belegt war, die allerdings nur bis 17 Uhr arbeiten durften, fanden die Dreharbeiten meistens abends und nachts statt.

1972 enstand in der DDR vom DEFA-Studio für Synchonisation eine deutsche Fassung des Films unter dem Titel "Fremd wie wir sind". Erhard Köster sprach für Olli, Kurt Kachlicki lieh Stan seine Stimme. Kurze Kommentare aus dem Off sprach Klaus Piontek.

Ansonsten gibt es deutschsprachig nur die von Hanns Dieter Hüsch gesprochene Voice-Over-Version für die Serie Zwei Herren dick und doof.






Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR




Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


Anzeige:    Freunde finden leicht gemacht