Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1933

Twice Two – Glückliche Frauenherzen

Tonfilm / 20 min./ Erstveröffentlichung: 25. Februar 1933

Regie: James Parrott

Drehbuch: Stan Laurel

Kinotitel: Dick und Doof als Ehemänner

Dick und Doof: Glückliche Frauenherzen (Folge 51)

Darsteller:

  • Stan Laurel (Mr. Stan Laurel / Mrs. Sandy Hardy)
  • Oliver Hardy (Mr. Oliver Hardy / Mrs. Fanny Laurel)
  • Baldwin Cooke (Barkeeper, bei dem Stan Eis kaufen will)
  • Charlie Hall (Bäckerei Lieferant)
  • Ham Kinsey (Passant)
  • Mai Wallace (Sprechrolle für Mrs. Laurel in der englischen Version)
  • Carol Tevis (Sprechrolle für Mrs. Hardy in der englischen Version)

        

Inhalt:

Olli ist Gehirnspezialist, Stan sein Assistent. Vor einem Jahr hatte Olli die Schwester von Stan geheiratet, und Stan die Schwester von Olli. Heute ist Hochzeitstag, und zur Feier des Tages wollen die Jungs mit ihren Frauen in einem netten Lokal essen gehen. Stan schlägt vor, sie gehen zu Fujung und trinken Saki, womit Olli aber nicht einverstanden ist. Doch als sie zuhause die liebenswürdige Mrs. Laurel anrufen, durchkreuzt diese ihre Ausgehpläne. Es wird zuhause gegessen und zuhause gefeiert, informiert sie ihren Bruder Olli und ihren Mann Stan. Doch statt einer Feier gibt es handfeste Rangeleien, weil sich die beiden Damen ständig in die Wolle kriegen.

    

 Hintergrund:

In diesem netten Film spielen Stan und Olli eine Doppelrolle, ähnlich wie in Brats (1930). Allerdings verkörpern sie hier nicht ihre Kinder, sondern ihre eigenen Ehefrauen. Während sich Stan in einigen Filmen als Frau verkleidet, ist Twice Two der einzige Film, in dem auch Olli als Frau verkleidet zu sehen ist (wenn man von dem 1943 entstanden Film The Dancing Masters einmal absieht, aber da gleicht es eher dem Kostüm eines Harlekins). Es ist wirklich sehenswert, wie sich Olli (alias Fanny) vor dem gemeinsamen Abendessen pudert, angetan mit einem rosa Unterkleid und einem Diadem. Dabei noch ihrem Mann (Stan) sein ganzes Geld abschwatzt und ihm 15 Cents lässt, um Eiscreme zu kaufen.

Der Film beginnt mit einem Gag, der heute nur noch selten vorkommen dürfte. Olli stellt ein Glas Wasser neben der Schreibmaschine ab, und als er die Zeilenschaltung betätigt, stößt der Walzenschlitten das Glas um, und das Wasser ergießt sich in seinen Hut.

Es gibt noch mehrere Gags, die besonders amüsant sind. Es geht schon los, als die beiden Damen den Tisch für den Abend herrichten. Dazu muss der Tisch ausgezogen werden. Fanny klettert unter den Tisch, um die Verschlüsse zu lösen, während Sandy den Tisch zu früh auseinanderschiebt, so dass eine Torte in den Spalt zwischen den Tischplatten fällt. Fanny bekommt so eine unheimliche Ähnlichkeit mit einem Portrait von Elisabeth I.

Stan ist mit dem Kauf von Eiscreme für 15 Cent überfordert, weil er sich ein Geschäft aussucht, das gar kein Eis führt. So ruft Stan dreimal zuhause an, und fragt, was er jetzt machen soll. Jedesmal bekommt er nur eine andere Geschmacksrichtung vorgeschlagen, bis er seine 15 Cent vertelefoniert hat, und ohne Eis zurückkehrt.

In einer anderen Sz
ene will es Stan einfach nicht gelingen, sich eine Serviette um den Hals zu binden, um seine Suppe zu essen. Diese Szenerie sollte auf allen Schauspielschulen zum Pflichtprogramm gehören. Zuerst versucht Stan, sich die Serviette in den Hemdkragen zu stecken, um sie dann unter seine Fliege zu klemmen. Dann bindet er sich die Fliege neu, merkt aber nicht, dass die Serviette auf den Boden gefallen ist, und er stattdessen seinen Zeigefinger mit eingebunden hat. All dies unter den missbilligenden Blicken seiner Ehefrau.

Auch die Dialoge der reizenden Damen sind es wert, sich den Film einmal in der Originalfassung auf Englisch anzusehen.





Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR



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