Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Spielfilme 1931 – 1935

Sons Of The Desert – Die Wüstensöhne

Schwarzweiß / Komödie / 68 min.

Erstveröffentlichung: 29. Dezember 1933

Regie: William A. Seiter

Drehbuch: Frank Craven, Bert Jordan, Byron Morgan

Kinotitel:

  • Die Wüstensöhne
  • Hilfe, wir sind ertrunken!
  • Dick und Doof: Infame Lügner (Folge 33-34)

    Lachen Sie mit Stan und Olli: Die Wüstensöhne (Folge 1)

    Darsteller:

    • Stan Laurel
    • Oliver Hardy
    • Dorothy Christy (Mrs. Betty Laurel)
    • Mae Busch (Mrs. Lotty Chase Hardy)
    • Charley Chase (zu Späßen aufgelegter Wüstensohn)
    • Lucien Littlefield (Dr. Horace Meddick, Olli´s Arzt)
    • Harry Bernard (Polizist)
    • John Elliott (Präsident der Wüstensöhne)
    • Ty Parvis (Sänger "Honolulu Baby")
    • Charitta (Tänzerin "Honolulu Baby")

        

    Inhalt:

    In diesem Streifen geht es nicht etwa um Streiche in der Sahara, sondern um eine Art Bruderschaft, einen „Club der Wüstensöhne“, dem nur Männer angehören. Es mag vage Anklänge an das Freimaurertum geben, denn Oliver Hardy war Freimaurer.

    Stan und Olli schwören feierlich, am Jahrestreffen der „Wüstensöhne“ in Chicago teilzunehmen. Mrs. Hardy und Mrs. Laurel sind aber strikt dagegen, und wollen stattdessen eine Reise in die Berge machen. Olli täuscht einen Nervenzusammenbruch vor, und lässt sich von einem geschmierten Arzt eine Reise nach Honolulu verordnen. Da Olli aber an der Seekrankheit leidet, soll Stan ihn begleiten.

        

    Natürlich begeben sich die Jungs nicht nach Honolulu, sondern zum Jahrestreffen nach Chicago. Sie amüsieren sich königlich und winken fröhlich in die Kameras der Wochenschau. Sie ahnen natürlich nicht, dass sie ihre Frauen im Kino „glänzen“ sehen, und dass das Schiff, mit dem sie angeblich unterwegs sind, gesunken ist…

    Hintergrund:

    Der Film ist jedenfalls ein echter Laurel & Hardy-Streifen, ohne die geringste Langatmigkeit. Einige Kritiker bezeichnen Sons Of The Desert als den besten Spielfilm der beiden: durch und durch komisch, mit unzähligen Details, akribisch gespielt und produziert, gedreht mit Sinn für richtiges Timing, das die Charaktere Laurel und Hardy erfordern. Die Grundidee zu dem Film entstammt übrigens dem Kurzfilm We Faw Down aus dem Jahre 1928.

         

    Der Originaltitel des Films Sons Of The Desert (der in den USA auch unter dem Namen Fraternally Yours lief), wurde später vom „Laurel & Hardy-Fanclub“ übernommen, der von John McCabe, dem Biographen von Laurel und Hardy ins Leben gerufen wurde. Nachdem McCabe 1961 sein Buch „Mr. Laurel und Mr. Hardy“ veröffentlicht hatte, wurden er und der damals noch lebende Stan Laurel mit Fanpost überschwemmt. Um dem großen Interesse gerecht zu werden, sollte ein Fanclub gegründet werden. Laurel schlug den Namen „Boobs in the Woods“ vor. Da aber das Wort „Boobs“ zwischenzeitlich eine weitere Bedeutung hatte, und statt „Hohlköpfe“ nun eher „Titten“ bedeutete, entschied man sich für die „Wüstensöhne“.

         

    Die Gründungsversammlung fand am 14. Mai 1965, kurz vor Stans Tod in New York statt. McCabe wurde zum „Grand Sheik“ (Großer Scheich) und später zum „Exhausted Ruler“ (Erschöpfter Herrscher) gewählt. Es gehörte zum Prinzip des Clubs, sich über Organisationen aller Art lustig zu machen und grandiose Titel für Leute zu erfinden, die überhaupt nichts zu sagen haben. Schon bald formierten sich Ableger in den USA und auch in Europa, die „Tents“ (Zelte) genannt wurden. Die meisten Tents wählten sich als Name den Titel eines Laurel & Hardy-Filmes aus. So nannte sich ein Tent im Knast "Pardon Us" (begnadigt uns).

    Im Laufe der Jahre ist der Fanclub der „Wüstensöhne“ zu einer wichtigen Institution geworden. Sie haben unermüdlich Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern von Laurel und Hardy geführt und nach verschollenem Filmmaterial gesucht. Außerdem dienen sie als Informationszentren und pflegen engagiert das Andenken an die beiden unsterblichen Komiker.




    Bildnachweis:

    • Ronald Grant Archive
    • Britisch Film Institute
    • Kinowelt GmbH
    • Kirch Media Group
    • Centre for Contemporary Arts
    • ZDF
    • Kabel 1
    • SAT 1
    • arte
    • WDR



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