Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Gastauftritte von Laurel & Hardy in anderen Filmen


Rogue Song – Banditenlied - 1930 (verschollen)

Farb-Tonfilm / 105 min. / Erstveröffentlichung: 10 Mai 1930

Regie: Lionel Barrymore

Drehbuch:

  • Wells Root
  • John Colton
  • Frances Marion

Kino-Titel:

  • Banditenlied
  • Das Lied der Rebellen
Darsteller:
  • Lawrence Tibett (Banditenführer Yegor)
  • Catherine Dale Owen (Prinzessin Vera)
  • Ullrich Haupt (Prinz Serge)
  • Florence Lake (Nadja)
  • Lionel Belmore (Ossmann)
  • Stan Laurel (Ali-Bek)
  • Oliver Hardy (Murza-Bek)
  • u.v.a.

   

Inhalt: 

Der Film spielt in Russland 1910. Banditenchef Yegor begegnet Prinzessin Vera und verliebt sich in sie. Zwischenzeitlich wird Nadja, die Schwester von Yegor, von Prinz Serge, dem Bruder von Prinzessin Vera, vergewaltigt und begeht Selbstmord. Yegor rächt sich an Serge und tötet ihn. Er entführt Vera und zwingt sie, als Sklavin unter der Banditen zu leben.

Vera kann die Banditen jedoch austricksen und Yegor in eine Falle locken, in der er von Soldaten festgenommen und ausgepeitscht wird. Vera bittet Yegor um Vergebung. Sie lieben sich, doch sie wissen auch, dass ihre Liebe zum Scheitern verurteilt ist...

   
Hintergrund:

Rogue Song ist neben dem 7-minütigen Werbefilm The Tree in a Test Tube (1941) der einzige Film, in dem Stan und Olli mitwirkten, der original in Farbe gedreht wurde. Es ist ein Werk mit dem Opernsänger Lawrence Tibbett von der Metropolitan-Oper in New York, der hier sein Filmdebüt gab. Die Handlung basiert auf einem Libretto zu der Operette Zigeunerliebe von Franz Lehár.

Stan und Olli sollen hier für ein paar komische Einlagen sorgen. Das Drehbuch war aber vorgegeben, und erlaubte ihnen nicht, ihren Auftritt nach ihrem Geschmack zu ändern, oder zu improvisieren. Wie spätere Erfahrungen (insbesondere die Filme nach 1940) zeigen, erwies sich dies stets als fatal.

Es existieren aber auch Berichte, dass die Szenen mit Laurel und Hardy erst nachträglich eingefügt wurden, als man merkte, dass der Film nach der Fertigstellung beim Publikum nicht gut ankam.

Der Film gilt bis heute als verschollen. Es existieren noch einzelne Fragmente und der komplette Soundtrack, der 1980 auf einer LP veröffentlicht wurde.




Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • Image Entertainment





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