Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1934

The Private Life of Oliver The Eighth – Dick und Doof auf Freiersfüßen

Tonfilm / 26 min. / Erstveröffentlichung: 13. Januar 1934

Regie: Lloyd French

Drehbuch: Stan Laurel

Kinotitel:

  • Dick und Doof auf Freiersfüßen
  • Dick und Doof als Ehekandidaten
  • Heiratskandidaten

Dick und Doof: Die Gattenmörderin (Folge 18)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Mae Busch (Die Witwe, Mrs. Fox)
  • Jack Barty (Butler Jitters)

    

Inhalt:

Stan und Olli betreiben einen Friseursalon. In der Zeitung entdeckt Stan die Heiratsannonce einer reichen Witwe. Zunächst will nur Stan auf die Anzeige antworten, weil Olli so einen "alten Uhu" gar nicht will. Aber nach der Erläuterung seiner Pläne, möchte sich auch Olli ("Erklär mir das noch einmal") den Goldfisch nicht entgehen lassen. Nachdem Olli sich schon ein Leben in Saus und Braus ausmalt, lässt er Stans Antwortbrief verschwinden. Nach ein paar Tagen erhält Olli Post: Die Witwe lädt ihn in ihr Herrenhaus ein. Olli reist sofort ab und wartet in deren VIlla schon voller Vorfreude in Anwesenheit des Butlers auf das Erscheinen seiner zukünftigen Gattin. Erste Zweifel kommen auf, als der Butler mit Olli mit imaginären Karten spielen möchte.

Doch dann entdeckt Stan seinen nicht abgesandten Brief und ihm wird klar, dass Olli ihn aufs Kreuz gelegt hat. Den Friseursalon tauscht Stan noch schnell gegen einen Goldbarren (ein vergoldeter Ziegelstein, wie sich später herausstellt) und reist Olli nach, um seinen Anteil an Olli´s zukünftigem Vermögen einzufordern. Als Stan im Haus der Witwe eintrifft, serviert der Butler der Witwe und ihren beiden Besuchern eine ebenso imaginäre Mahlzeit. Dabei wird noch sehr auf Etikette geachtet, denn als Olli mit dem Finger in den leeren Suppentopf fasst, haut ihm er Butler auf die Finger.

       

Nach dem Essen werden Stan und Olli nach oben geschickt. Die Witwe weist den Butler noch an, dass er darauf achten soll, dass alle Türen und Fenster verschlossen sind, und wünscht Olli einen schönen, laaangen Schlaf. Auf dem Weg nach oben vertraut der Butler ihnen an, dass die Witwe verrückt ist. Sie wurde einmal von einem „Oliver“ betrogen, und hat sich daher in den Kopf gesetzt, allen Olivers die Kehle aufzuschlitzen. Sieben Olivers hätten schon dran glauben müssen.

Aus dem Schlafzimmer gibt es kein Entrinnen. Stan findet jedoch eine Schrotflinte, was zu einigen Pannen führt. Sie planen, abwechselnd zu schlafen, sodass immer einer vor der Witwe auf der Hut ist. Um zu verhindern, dass Stan einschläft, baut Olli im Rube-Goldberg-Stil eine Konstruktion mit dem vergoldeten Ziegelstein und einer Schnur, die um eine brennende Kerze gewickelt ist. So muss Stan regelmäßig die Schnur bewegen, um zu verhindern, dass die Kerzenflamme die Schnur durchbrennt, und ihm der Stein auf den Kopf fällt. Wie üblich landet der Stein jedoch auf dem Kopf von Olli, der ihn k.o. schlägt.

Momente später hört man die Witwe die Treppe heraufkommen, die ein scharfes, langes Messer wetzt. Stan, der schlotternd mit der Schrotflinte dasteht, wird kurzerhand im Schrank eingesperrt. Als die Witwe, dabei ist, Olli die Kehle durchzuschneiden, hört man aus dem Off einen Crash. Plötzlich sind Stan und Olli wieder in ihrem Friseurladen, Olli springt von seinem Stuhl auf und läuft zum Spiegel, um seine Kehle zu untersuchen. Er sagt zu Stan, dass er einen schrecklichen Traum hatte, und damit endet der Film.

Hintergrund:

Anfang der 1930er Jahre war eines ihrer Markenzeichen das Nachfragen Olli´s auf altkluge Weisheiten von Stan. Ein "Erklär mir das noch einmal", veranlasst dann Stan, sich als Neunmalkluger Besserwisser hervorzutun. Dies erleben wir neben dem hier besprochenen Film 1932 in Towed in a Hole, 1933 in The Devil´s Brother und anschließend 1935 in The Fixer Uppers.





Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR



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