Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1930

 

Night Owls – Dick und Doof als Einbrecher

Tonfilm / 20 min. / Erstveröffentlichung: 4. Januar 1930

Regie: James Parrott

Drehbuch: H.M. Walker

Kinotitel:

  • Dick und Doof als Einbrecher
  • Dick und Doof - ganz doof
  • Nachtschwärmer

Dick und Doof: Gib mir den Hammer (Folge 81)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Edgar Kennedy (Officer Kelly)
  • James Finlayson (Meadows, Butler des Polizeichefs)
  • Randolf Anders (Polizeichef)

       

Inhalt:

Polizist Kelly erhält von seinem Chef eine gehörige Standpauke, weil 42 Einbrüche in seinem Distrikt noch immer ungeklärt sind und beschuldigt ihn der Unfähigkeit. Die Presse fordert bereits den Rücktritt des Polizeichefs. Auf seiner abendlichen Streife trifft Kelly auf die beiden Landstreicher Stan und Olli. Damit er die beiden vor einer Strafe für das Schlafen auf der Parkbank verschont, übertölpelt er die beiden Landstreicher, im Haus des Polizeichefs einen fingierten Einbruch vorzutäuschen, damit er sie dann karrierewirksam verhaften kann. Mit den so gesammelten Pluspunkten will Kelly seine drohende Entlassung aus dem Polizeidienst abwenden.

Ein erstes Anpirschen an das Anwesen des Polizeichefs wird durch Kelly´s Unachtsamkeit beendet, als ein Stapel Mülleimer in sich zusammen fällt. Butler Meadows wird dadurch bereits in Alarmbereitschaft versetzt, schaut zum Fenster der Dachgaube hinaus, kann aber noch nichts erkennen. Stan und Olli müssen nun die Mauer, die das Grundstück des Polizeichefs umgibt, überwinden. Der wendigere Stan ist bereits oben und versucht, Olli zu sich heraufzuziehen. Leider zerreißt er dabei Olli´s Hose. Beim Abstieg von der Mauer innerhalb des Grundstücks landen sie klirrend in einem Gewächshaus.

Das zur Tarnung von den Jungs angestimmte Katzengeheul veranlasst Meadows, einen Schuh in Richtung der Lärmquelle zu werfen, den Olli voll an die Omme bekommt. Stan wirft den Schuh wieder zurück, worüber sich Meadows doch sehr wundert, kontert aber noch einmal, und trifft eine Glasscheibe des Gewächshauses. Um das lärmträchtige Spektakel zu beenden, wirft Olli den Schuh über die Mauer hinüber zur Straße. Dabei trifft er jedoch eine Straßenlaterne, deren Glaskugel herunterfällt, und den darunter wartenden Polizisten Kelly k.o. schlägt.

Beim Einstieg in ein Fenster im Erdgeschoss setzt Stan mit seiner Kerze den Vorhang in Brand. Ein Eimer Wasser hilft beim Löschen, trifft aber zu 95% Olli. Den beiden gelingt es mehrfach, ins Haus einzudringen. Dennoch schaffen sie es, sich ebenso oft wieder auszusperren und stehen erneut vor der verschlossenen Haustür. Als sie dann endlich doch im Haus sind, füllen sie den mitgebrachten Sack mit Kerzenleuchtern und ähnlichem Tand und warten vergeblich auf Kelly. Aus Versehen starten sie das elektrische Klavier, das lautstark von allein zu spielen anfängt. Aufgeweckt von dem Lärm stürmen der Polizeichef und sein Butler ins Wohnzimmer. Stan und Olli können gerade noch rechtzeitig flüchten, während der noch etwas benommene Kelly genau im falschen Moment ins Haus kommt, und mit dem Sack Diebesgut in der Hand dasteht.


Hintergrund:

Der Film wurde 1961 erstmals bei der Beta Technik in München unter dem Titel "Dick und Doof als Einbrecher" mit Arno Paulsen und Walter Bluhm vollständig synchronisiert. Klaus Schwarzkopf sprach für Officer Kelly.

Mit den gleichen Sprechern entsand 1963 bei der IFU (Internationale Film Union) eine zweite Fassung unter dem Titel "Dick und doof - ganz doof".

Bei der MGM-Sychronabteilung gab es unter dem Titel "Nachtschwärmer" eine weitere Fassung mit Gerd Duwner und Walter Bluhm. Diesmal sprach Edgar Ott für Kelly.

Der Film war etwas gekürzt auch Bestandteil der Fernsehreihe
Dick und Doof. Überleitende Kommentare sprach Hanns Dieter Hüsch, ansonsten wurde die Synchronisation von 1961 verwendet.




Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR



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