Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1930

The Laurel and Hardy Murder Case – Spuk um Mitternacht

Tonfilm / 30 min. / Erstveröffentlichung: 6. September 1930

Regie: James Parrott

Drehbuch: H.M. Walker

Kinotitel:

  • Dick und Doof - ohne Furcht und Tadel
  • Dick und Doof auf Gespensterjagd
  • Spuk um Mitternacht (Version in der die Akteure selbst deutsch sprechen)

Dick und Doof: Die Nacht im Mordhaus (Folge 2)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Frank Austin (Butler)
  • Fred Kelsey (Kommissar)
  • Del Henderson (Haushälterin)
  • Bobby Burns (Verwandter am Fenster)
  • Rosa Gore (alte Verwandte)
  • Lon Poff (alter Verwandter)
  • Dorothy Granger (junge Verwandte)
  • Art Rowlands (Theater-Verwandter)
  • Stanley Blystone (Detektiv)
  • Tiny Sandford (Polizist)

        

Inhalt:

Stan und Olli schlagen sich mit Fische fangen durchs Leben. Eines Tages weht ihnen der Wind eine Zeitung zu, aus der sie erfahren, dass ein Mann namens "Ebenezer Laurel" gestorben ist und die Testamentseröffnung in Chicago stattfindet. Immerhin hinterlässt er 3 Mio. Dollar. Wegen des gleichen Nachnamens soll sich Stan als Neffe und Erbe des Verstorbenen vorstellen. Sogleich begeben sich die beiden auf den Weg zu Ebenezer´s gruseliger Villa. Im Haus werden die Erben außerdem von der Polizei begrüßt, und der Kommissar erklärt ihnen, dass der Erbonkel ermordet wurde. Deshalb wird es den Erben verwehrt, das Haus zu verlassen, bis der Mörder gefunden ist.

Stan und Olli müssen ausgerechnet im Schlafzimmer des Verstorbenen übernachten. Im Laufe der Nacht, werden die Jungs immer wieder das Fürchten gelehrt: Knarzende Türen öffnen sich von selbst, mal läuft eine schwarze Katze über die Bettdecke, mal bietet sich ein schauderhafter Anblick eines Sensenmann-Bildes, ein anderes Mal verirrt sich eine Fledermaus unter die Bettdecke. Zudem verschwinden immer mehr Verwandte auf rätselhafte Weise im Herrenzimmer, wohin sie der unheimliche Butler ans Telefon bittet. Auch der Kommissar ist verwirrt, bis er sich selbst ins Herrenzimmer begibt und nicht wiederkommt.

Dann werden auch Stan und Olli ins Herrenzimmer gebeten, weil sie dort am Telefon verlangt werden, wie ihnen der Butler aufträgt. Sie stellen fest, dass der Telefonhörer offensichtlich den Mechanismus einer Falltür auslöst. Als sie der Sache auf den Grund gehen, schleicht sich der Mörder, der bisher als Haushälterin verkleidet war, und die trauernde Hinterbliebe gespielt hat, mit einem Messer durch eine Geheimtür zu ihnen heran, und will sie beseitigen. Daraufhin bricht ein Kampf aus, der den Zuschauer bald zu der Erkenntnis führt, dass Stan und Olli das ganze nur geträumt haben, und immer noch im Hafen sind, wo der Film begann. Da sie im Halbschlaf immer noch weiterkämpfen, stürzen beide ins Wasser.

Hintergrund:

Der Film versteht sich als Parodie auf die seinerzeit immer beliebter werdenden Horrorfilme, insbesondere auf den 1927 entstandenen Film "Spuk im Schloss".

In der Version, in der Stan und Olli, sowie die anderen Akteure selbst deutsch sprechen, wurden fast 10 Minuten Szenen aus dem 1929 entstandenen Kurzfilm Berth Marks eingefügt. So wird ihre Fahrt zur Testamentseröffnung nach Chicago ausführlich dargestellt, die in der englischen Version nicht enthalten ist. Dafür wurde der Hauptfilm um einige Szenen gekürzt. Diese deutschsprachige Fassung galt lange Zeit als verschollen, bis sie 2004 wieder entdeckt wurde.

Die erste deutsche Synchonisation entstand 1958 bei der Berliner Synchron unter dem Titel "Dick und Doof auf Gespensterjagd". Bruno W. Pantel verlieh Olli seine Stimme, Stan wurde von Walter Bluhm gesprochen.

1961 entstand bei der Beta-Technik eine zweite Fassung mit dem Titel "Dick und Doof - Ohne Furcht und Tadel". Stan wurde wieder von Walter Bluhm gesprochen, und Olli erhielt die Stimme von Arno Paulsen. Diese Fassung wurde in Folge 2 der Serie Dick und Doof verwendet und erschien auch auf DVD.






Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR



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