Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1927


Do Detectives Think? – Die Rache des Raubmörders

Stummfilm / 19 min. / Erstveröffentlichung: 20. November 1927

Regie: Fred Guiol

Drehbuch: Hal Roach, H.M. Walker

Dick und Doof: Die Rache des Raubmörders (Folge 29)

Zwei Herren dick und doof: Das Fleischermesser an der Gurgel (Folge 16)

Darsteller
:
  • Stan Laurel (Ferdinand Finklebery)
  • Oliver Hardy (Sherlock Pinkham)
  • James Finlayson (Richter Foozle)
  • Viola Richard (Mrs. Foozle)
  • Noah Young (Tipton Slasher, Verbrecher)
  • Will Stanton (Slasher´s Komplize)
  • Frank Brownlee (Chef des Detektivbüros)
  • Charles A. Bachman (Polizist)
  • Wilson Benge (Butler)

            

Inhalt:

Richter Foozle hat gerade den gewalttätigen Messerstecher Slasher zum Tode verurteilt, der zwei Chinesen auf dem Gewissen hat. Dieser randaliert bereits im Gerichtssaal und schwört dem Richter, dass er aus dem Gefängnis ausbricht, um ihm eigenhändig die Mandeln rauszuschneiden. Einige Zeit später liest der Richter in der Zeitung zu seinem Entsetzen, dass Slasher bereits aus dem Gefängnis geflohen ist. Eiligst beauftragt Foozle eine Detektei, ihre besten Leute zu schicken, um ihn zu beschützen. Da der Chef der Detektei den Auftrag für ein Kinderspiel hält, sollen seine schlechtesten Detektive (Stan und Olli) mit dem Auftrag betraut werden.

Inzwischen ist Slasher bereits auf dem Weg zu Richter Foozle, raubt dem erwarteten neuen Butler die Kleidung, und wird so von Mrs. Foozle ins Haus gelassen. Stan und Olli nähern sich dem Haus des Richters von einem alten Friedhofs aus, auf dem es spuken soll. Beim Versuch, ihre vom Winde verwehten Hüte von einem Grab zu nehmen, erschrickt Stan vor seinem eigenen Schatten. Als dann noch der Schatten einer gehörnten Ziege an der Friedhofsmauer auftaucht, stellen die beiden einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.

Olli demonstriert Richter Foozle zunächst seine vermeintlichen Schießkünste mit einer Variation von Wilhelm Tell´s Apfelkunststück. Alle ziehen sich in ihre Gemächer zurück, und der falsche Butler streift mit einem gewaltigen Küchenmesser durchs Haus, sodass der Richter in der Badewanne untertauchen muss. Olli kommt das Gesicht des Verbrechers in der Zeitung bekannt vor, und bald haben sie die Gewissheit, dass Slasher bereits im Haus ist. Durch ein Missgeschick können sie den Gauner sogar überwältigen, aber der dusselige Stan legt Olli anstatt Slasher die Handschellen an.

Slasher tauscht nun sein Messer gegen ein Henkersbeil aus, dass zu Dekorationszwecken an der Wand hängt. Nach dem ersten Hieb verfolgt er den nun kopflos herumirrenden Stan. Bei dem Handgemenge wird der Richter fast von seiner eigenen Frau erschossen, und landet mit dem Hinterkopf auf einer gruseligen Maske. Bei diesem Anblick erstarrt sogar der abgebrühte Ganove vor Schreck, und kann von Stan in die Besenkammer eingesperrt werden, in der sich unglücklicherweise aber schon Olli versteckt hat...

Hintergrund:


Do Detektives Think ist wohl der erste echte Laurel- und Hardy-Film, der noch vollständig erhalten ist. Das bedeutet, dass beide Komiker bereits die Figuren darstellen, mit allen optischen und charakterlichen Finessen, die später typisch für sie sind. Auch zeigen sie einige Handlungen, die fortan zu ihrem festen humoristischen Repertoire gehören. Dazu gehört beispielsweise das Verwechseln ihrer Hüte, und das Wiederkehren von Szenen, in denen sich Olli unverhofft als Opfer von Stan´s Aktivitäten wieder findet.

So verscheucht Olli bei der Einsatzbesprechung Stan, der auf dem Schreibtisch des Chefs sitzt, um sich an seiner Stelle dorthin zu setzen. Doch er bekommt schmerzhaft einen Notizzettelspieß in den Hintern, der Stan offenbar nichts anhaben konnte. Oder dass Stan bei der Festnahme Olli anstatt dem Gauner die Handschellen verpasst. Trotzdem ist Olli stets von seiner eigenen Wichtigkeit erfüllt, und beginnt damit, Stan herumzukommandieren, was durch dessen Ungeschicklichkeit stets neuen Ärger bedeutet.







Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts





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