Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Laurel & Hardy in den 1960er Jahren im TV



Es darf gelacht werden (1961-1965) in der ARD
Alternativtitel: "Grotesken aus der guten alten Kintoppzeit"

In einem im Stil der 1920er Jahre eingerichten Kino mit Pianist Konrad Elfers an einem verstimmten Klavier nebst Stehgeiger, begrüßte Moderator Werner Schwier seine Kinobesucher, die ebenfalls im Stil der 20er Jahre gekleidet waren. Zu sehen gab es witzige Ausschnitte aus Stummfilmen, die er so staubtrocken kommentierte, dass es für zusätzliche Lacher sorgte.

Schwier´s Startsignal an den Filmvorführer war der Satz: "Ich gebe das Zeichen, vorausgesetzt der Operateur sieht es". Die Serie lief bis Juni 1962 im damaligen zweiten ARD-Programm. Nach Gründung des ZDF 1962 wechselte die Reihe dann von 1963 bis 1965 ins Erste Programm. 54 Folgen liefen überaus erfolgreich zur besten Sendezeit von 20.15 bis 21.00 Uhr. Wiederholungen gab es bei Sat 1 von 1985-86 und 1992. 30 Folgen gab es auf Pro 7 zwischen 1989 bis 1992 zu sehen. Wäre eigentlich an der Zeit dass dieser Klassiker bester Fernsehunterhaltung mal wieder aufgewärmt wird.



       
Hans Clarin (1929-2005) und Hanns Dieter Hüsch (1925-2005)
Zwei der "Macher "der Serie Opas Kino lebt

Opas Kino lebt (1964-1968) im ZDF

Diese Reihe war die Antwort des ZDF auf die erfolgreiche ARD-Reihe Es darf gelacht werden. Auch hier wurden Stummfilmkomödien gezeigt, darunter auch Laurel und Hardy. Wie viele Folgen produziert wurden, und was sie genau zum Inhalt hatten, lässt sich heute jedoch nicht mehr recherchieren.

Jedenfalls kommentierte Hans Clarin, und sprach verschiedentlich auch Dialoge. Die Texte dazu schrieb Hanns Dieter Hüsch, der ab 1968 bei den Serien Pat und Patachon, Dick und Doof, Väter der Klamotte, Männer ohne Nerven, sowie bei Zwei Herren dick und doof sein Können selbst unter Beweis stellen durfte.



       

Als die Bilder laufen lernten (1965-1968) in der ARD
Alternativtitel: "Mad Movies"

Diese eingedeutschten Serie aus England modererierte der britische Komiker Bob Monkhouse, der von Eckard Dux exzellent synchronisiert wurde. Der stets äußerst korrekt mit Anzug und Krawatte gekleidete Monkhouse präsentierte eine Parade lustiger Filmszenen aus der Stummfilmzeit, darunter auch Laurel und Hardy. Dabei durfte sich der Moderator mal mit einer Sahnetorte im Gesicht, oder mit einem Eimer Wasser über den Kopf selbst lächerlich machen. So etwas gibt es heute so gut wie gar nicht mehr.

Da die Serie zuletzt 1987 im 3. Programm des Südwestrundfunks zumindest teilweise gezeigt wurde, ist davon auszugehen, dass sie noch in irgendwelchen Archiven vor sich hinschlummert, auch wenn derzeit nicht viel darüber in Erfahrung zu bringen ist. Es wäre schön, ein Programmmacher würde diese Schätze nochmals aufleben lassen





Spaß muß sein (1966-1973) in der ARD
Alternativtitel: "Die lustige Flimmerkiste mit Billy Bevan"

Diese Serie lief erfolgreich am Montagnachmittag im Kinderprogramm. Dazu erfand die ARD den Hasen Cäsar, der mit seinem legendären "Bidde Schöön" der Ansager war. Die gezeigten Stummfilme wurden teils nachträglich synchronisert, teils auch in der Originalfassung mit übesetzten Texteinblendungen gezeigt. Hinter der Serie stand anfangs Heinz Caloué, der bald schon für den Konkurrenzsender ZDF die Serien Pat und Patachon und Dick und Doof ins Fernsehen brachte.

Innerhalb der Sendereihe wurden mindestens 6 Filme mit Laurel und Hardy gezeigt:

- Dick und Doof finden einen Ziege (Angora Love, 1929)
- Dick und Doof in Zahnschmerzen (Leave 'Em Laughing, 1928)
- Dick und Doof im Palast Hotel (Doble Whoopee, 1929)
- Dick und Doof Schlacht um den Weihnachtsbaum (Big Business, 1929)
- Dick und Doof servieren Torte (From Soup To Nuts, 1928)
- Dick und Doof machen Radau (The Finishing Touch, 1928)

(Dank an Peter Schulte und an Fernsehserien.de für die Infos)





Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • ARD
  • ZDF
  • ImFernsehen GmbH & Co. KG
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts


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