Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Kurzfilme 1929

Berth Marks – In einem Bett

Tonfilm / 19 min. / Erstveröffentlichung: 1. Juni 1929

Regie: Lewis R. Foster

Drehbuch: Leo McCarey, H.M. Walker

Zwei Herren dick und doof: In einem Bett (Folge 17)

Darsteller:

  • Stan Laurel
  • Oliver Hardy
  • Pat Harmon (Stationssprecher)
  • Eleanor Fredericks (Dame im Bett)
  • SD Wilcox (Schaffner)
  • Harry Bernard (Passagier)
  • Baldwin Cooke (Passagier)
  • Charlie Hall (Passagier)
  • Sammy Brooks (Schuhputzer) 

       


Inhalt:

Stan als Cellist und sein Notenumblätterer und Manager Olli sind auf dem Weg zu einer Veranstaltung nach Pottsville, damals eine sehr beliebte Vaudeville-Performance-Location. Die beiden finden sich in der vereinbarten Bahnhofsstation nur unter Schierigkeiten. Noch mehr Probleme bereitet es, die Leierkastensprache des Bahnhofssprechers zu verstehen. Olli fragt bei ihm nochmal nach, und leicht säuerlich leiert er nochmals seine Ansage ab. Doch ein aufgeschnapptes Wort "Pottsville" macht den beiden klar: Der Zug ist bereits abfahrbereit. Bei dem überstürzten Aufbruch leidet das für den Auftritt benötigte Cello, und auch die Noten müssen zurückgelassen werden, weil der Zug sonst weg ist.

Stan gibt unfreiwillig den Anstoß, dass sich zunächst zwei Fahrgäste, und später die Passagiere eines kompletten Waggons gegenseitig die Jacketts zerreißen. Im Schlafwagen kommt es immer wieder zu Störungen der Nachtruhe für andere Passagiere, bis Stan und Olli den für sie reservierten Platz ausfindig machen. Dieser ist reichlich knapp bemessen, und die Lage der Koje in der obersten Etage äußerst ungünstig. Selbst mittels Räuberleiter ist die dritte Etage der Stockbetten kaum erreichbar. Das Ausziehen ihrer Straßenkleidung erweist sich als wahre Herkulesaufgabe. Als die beiden es endlich geschafft haben, und im Bett liegen, kündigt der Schaffner auch schon die Station Pottsville an. Stan und Olli müssen in aller Eile völlig unvorbereitet und ohne Schuhe aussteigen, weil ein Schuhputzer ihre Schuhe als zu durchgelatscht aus dem Fenster geworfen hat. Als sie den Zug verlassen, und Stan kleinlaut zugeben muss, dass sich das Cello noch im Zug befindet, wird Olli sauer und wirft einen Stein nach dem flüchtenden Stan.

Hintergrund:

Berth Marks ist der zweite Tonfilm, mit Laurel & Hardy. Wie bereits erwähnt, gab es bis Anfang 1932 noch keine Möglichkeit, die Filme zu synchronisieren. Der große internationale Erfolg von Laurel & Hardy erforderte jedoch schon in der Entstehungszeit des Tonsfilms fremdsprachige Versionen. Dazu musste der Film komplett neu gedreht werden, und Stan und Olli lasen den fremdsprachigen Text in Lautschrift von Telepromptern ab. Auch wurde eine stumme Fassung mit Texteinblendungen gedreht, für diejenigen Kinos, die noch keine Tonfilmausrüstung besaßen.

Von Berth Marks wurden 3 fremdsprachige Versionen gedreht. In Französich (Feu mon oncle), Spanisch (Noche de duendes) und in Deutsch mit dem Titel "Spuk um Mitternacht". Mehrere Zugsequenzen aus Berth Marks (die in der englischen Version nicht enthalten sind) wurden für die deutschsprachige Version des 1930 gedrehten Kurzfilms The Laurel and Hardy Murder Case verwendet. Diese Version ist bis heute fast noch komplett erhalten geblieben.  Auch wenn der Zuschauer durchaus merkt, dass die beiden oft nicht wissen, was sie da eigentlich sagen, haben diese deutschsprachigen Versionen mit der gebrochenen, langsamen Sprache und dem starken amerikanischen Akzent ihren ganz eigenen Charme.

1936 wurde der Film noch durch eine Musikpartitur von Leroy Shield untermalt, die damals in vielen Roach Komödien engesetzt wurde.






Bildnachweis:

  • Ronald Grant Archive
  • Britisch Film Institute
  • Kinowelt GmbH
  • Kirch Media Group
  • Centre for Contemporary Arts
  • ZDF
  • Kabel 1
  • SAT 1
  • arte
  • WDR



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