Laurel & Hardy - Die komplette Filmchronik

     

  
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Die Spielfilme 1931 – 1935


Babes in Toyland – Rache ist süß

Schwarzweiß / Musikkomödie / 75 min.

Erstveröffentlichung: 30. November 1934

Regie: Charley Rogers

Regieassistent: Gus Meins

Drehbuch: Nick Grinde, Frank Butler

Kinotitel:

  • Rache ist süß
  • Böse Buben im Wunderland
  • Dick und Doof: Abenteuer im Spielzeugland (Folge 46-47)

    Darsteller:

    • Stan Laurel (Stannie-Dum)
    • Oliver Hardy (Ollie-Dee)
    • Henry Brandon (Bösewicht Siles Barnaby)
    • Charlotte Henry (Bo Peep)
    • Felix Knight (Tom-Tom Piper)
    • Florence Roberts (Witwe Peep)
    • Virginia Karns (Mutter Gans)
    • Kewpie Morgan (König Cole)
    • William Burress (Spielzeugmacher)
    • Ferdinand Munier (Weihnachtsmann)
    • Billy Bletcher (Polizist)
    • Frank Austin (Standesbeamter)
    • John George (Barnaby´s Diener)
    • Jean Darling (Goldlöckchen)

        


    Inhalt:

    „Stannie-Dum“ und „Ollie-Dee“ leben in einem Spielzeugland bei der „Witwe Peep“ und deren schöner Tochter „Bo-Peep“ zur Untermiete. Stannie und Ollie müssen die Heirat der schönen Bo-Peep mit dem bösartigen „Barnaby“ verhindern, der deshalb die Witwe Peep mit einer Hypothek erpresst. Und so verkleidet sich Stannie am Hochzeitstag als Braut. Der erboste Barnaby marschiert mit einer Armee der bösen Mächte ins Spielzeugland ein, um sich an Stannie und Ollie zu rächen…


    Hintergrund:

    Obwohl Babes in Toyland aus heutiger Sicht eigentlich als „Schrott“ bezeichnet werden kann, machte Hal Roach damit - wie auch mit Fra Diavolo - ganz ordentliche Gewinne, und glaubte daher an das Konzept, Laurel & Hardy in komischen Opern einzusetzen, selbst wenn die Story selbst nichts mit den beiden zu tun hatte. Stan Laurel war damit alles andere als zufrieden. Wenn schon Spielfilme, dann wollte er wenigstens Filme machen, die auf ihn und Olli zugeschnitten sind. Auch über die Filmstorys kam es zu der Zeit immer wieder zum Streit zwischen Stan und Hal Roach.

        

    Hal Roach kaufte bereits 1933 die Rechte zu Victor Herberts Operette Babes in Toyland. Die Operette funktionierte zwar auf der Bühne - für eine Verfilmung mangelte es ihr aber an einer Geschichte und so griff Roach selbst zur Feder. Als er Stan Laurel voll freudiger Erwartung das Script zu lesen gab, reagierte Stan abweisend. Nachdem das Drehbuch mehrmals überarbeitet wurde, begannen die Dreharbeiten. Hal Roach kam fast täglich zum Set und machte Vorschläge, die Stan aber meist abschmetterte. Dabei kam es häufig zu lautstarken Auseinandersetzungen. Am Ende setzte sich Stan zwar durch, aber die freundschaftliche Note zwischen ihm und Roach war ab dieser Zeit dahin.

    In seinen Erinnerungen an die Dreharbeiten beschrieb Henry Brandon, der den Schurken „Barnaby“ spielte, wie Stan und Olli arbeiteten: „Ich hatte noch nie mit Komikern gearbeitet. Am ersten Drehtag hatte ich ziemliche Angst, denn wir sollten eine lange Sequenz drehen. Alle setzten sich hin – es waren ganz schön viele, meistens Freunde von Stan, Mitarbeiter und Laufburschen.

          

    Sie saßen herum und machten eine halbe Stunde lang nur Witze. Dann sagten sie: ‚Schauen wir mal ins Drehbuch.’ Danach sagten sie: ‚Wir werfen das raus, und das raus, und das auch.’ Dann wandte sich Stan zu Babe und die anderen Schauspieler und sagte: ‚Du sagst jetzt das, und Henry, du machst das und dann das.’

    Das ging so etwa 10 Minuten lang. Schließlich stand Stan auf und sagte: ‚Lasst es uns jetzt drehen’. Dann machte ich einen Fehler, den ich nie im Leben wiederholen werden: Ich fragte: ‚Werden wir nicht vorher proben?’ Stan wandte sich zu mir und sagte: ‚Willst du alles verderben?’ Das einzige, was sie probten, waren physische Stunts. Niemals aber probten sie Dialoge. Sie überlegten ungefähr, was sie machen und sagen wollten, und dann führten sie es aus – aber erst als die Kamera lief. Sie wollten die Magie des ersten Mals einfangen.“








    Bildnachweis:

    • Ronald Grant Archive
    • Britisch Film Institute
    • Kinowelt GmbH
    • Kirch Media Group
    • Centre for Contemporary Arts
    • ZDF
    • Kabel 1
    • SAT 1
    • arte
    • WDR



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