Home
Katzen
Basisinfo - Grundlage
Nagerfutter-Rezepte
Farbmäuse
Mayas FunMice
Farbmausgalerie
Zwerghamsterinfo allg.
Gruppenhaltung
Dshungarischer Zwergh.
McMuffins Dshungaren
Campbell Zwerghamster
Roborowski Zwergh.
Streifenhamster
Barakshin Bergwühlm.
Brandts Steppenwühlm.
Graurötelmäuse
Schilfwühlmäuse
Steppenlemminge
Sandratten
Weißfußmäuse
Kurzschwanzopossum
Galerie
Tierschicksale
Weidenzaun lebend
Kontakt
Impressum
Links

 

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hazel´s Nagerfutterrezepte

Eine wichtige Grundvoraussetzung der Nagerhaltung ist die artgerechte Ernährung, der Stoffwechsel der Tiere ist auf die Nahrung im natürlichen Lebensraum ausgelegt, also muss die Ernährung der Heimtiere so gut wie möglich der Ernährung in freier Natur entsprechen. Bei uns nicht erhältliche Futterkomponenten können durch gleichwertige substituiert werden.

Wenn Kleintiere oder Insekten ein Teil des natürlichen Nahrungsspektrums sind, können sie auf keinen Fall durch Milchprodukte, Katzen- oder Hundetrockenfutter u.ä. ersetzt werden. Wem die Verfütterung lebender Insekten nicht zusagt, der kann diese auch einfrieren und dann portionsweise zur sofortigen Verfütterung auftauen. Beim Einfrieren leiden Insekten nicht, ihr Stoffwechsel wird wie z.B. im Winter heruntergefahren, nur in diesem Fall so weit bis er versagt. Die Substitution von tierischen Eiweiß durch Milchprodukte ist meiner Meinung nach nicht artgerecht, da kein adulter Nager in der Natur Milch zu sich nimmt, insofern ist der Stoffwechsel darauf nicht ausgelegt und Milchprodukte können nicht gut verstoffwechselt werden. Stoffwechselprobleme und daraus folgend Organprobleme können bei jeder Art unnatürlicher Nahrung auftreten, teils müssen sie dem Halter nicht mal auffallen, denn Tiere zeigen meist nicht, dass sie leiden oder Probleme haben. Diabetes als Folge von zu süßer oder zu fetter Nahrung ist ein heftiges Beispiel, doch so auffällig sind die Folgen nicht immer. Das sicherste ist immer eine Ernährung die sich an der natürlichen Nahrung der jeweiligen Tierart orientiert. So sind z.B. Steppenlemminge und Campbell-Zwerghamster unter Berücksichtigung dieses wichtigen Aspekts keineswegs diabetesanfällig, ihr Stoffwechsel toleriert nur nicht-artgerechter Nahrung (Einfachzucker, Obst, zu hoher Fettgehalt) schlechter als andere Nagerarten, gerät aus dem Gleichgewicht und eine der Folgen ist dann häufig Diabetes. Doch wir werden nicht ernsthaft erwarten, daß ein Tier bei nicht artgerechter Ernährung gesund bleibt, oder?

Weil es für die meisten Tierarten kein geeignetes oder überhaupt hochwertiges Fertigfutter im Handel gibt, stelle ich die Körnermischungen je nach Tierart und Bedürfnissen selbst zusammen, dies setzt einerseits die Kenntnis der Nahrungsansprüche voraus und andererseits Wissen über einzelne Saaten. Wer nur wenige Exemplare einer oder zwei Arten hält, wird auf vereinfachte Lösungen zurückgreifen müssen. Da das Mischen aus Einzelsaaten zu größeren Mengen an Futtervorrat führt und es nichts bringt, wenn die gut durchdachte Mischung dann zu alt wird und Vitamine verloren gehen oder gar Saaten ranzig werden. Sehr zu empfehlen für Hintergrundwissen und auch etliche vereinfachte Lösungen für Futtermischungen ist das Futterkonzept von Ralf Sistermann auf Rodent-Info .

Es ist nicht unbedingt erforderlich, für jede Kleinnagerart ein eigenes Futter herzustellen, so haben viele Steppenbewohner ähnliche Nahrungsansprüche, zumindest was die Saatenmischung angeht. Die einzelnen Ernährungsbestandteile (Frischfutter, Insekten, Saaten) bitte ich jeweils auf der Infoseite zur Tierart nachzulesen, hier folgen nur Rezepte für Saatenmischungen.

 

Für die auf meiner Website beschriebenen Wühlmausarten, Steppenlemminge, Weißfußmäuse und Zwerghamster empfehle ich die folgenden Saatenmischungen:

McMuffins Zwerg-Wildline   

mit hohem Anteil von Kleinsaaten und Wildsaaten, allerdings sind derzeit einige Bestandteile nur in größeren Abpackungen erhältlich, weshalb ich selbst auf etwa 15 kg im Mischergebnis komme. Das Rezept ist auf 1,5 kg runtergerechnet. Das enthaltene Waldvogelfutter ist keine Standardvariante und auch nicht durch eine solche ersetzbar, will man andere Mixe verwenden, muß man die Mischung insgesamt anpassen!

McMuffins Zwerg-Wildline - Rezept (ergibt 1,5 kg):

mehlhaltiger Anteil Einzelsaaten - 200g Glanz/Spitzsaat/Kanariensaat, 50g Hirse, 50g Sechskornmix (Bio-Laden)

fetthaltiger Anteil Einzelsaaten - 60g Sesam (Bio-Laden), 20g Mariendistelsaat, 20g Leinsaat

+ 100g Gemüse-Mix (getrocknet), 500g  Wildsaat II, 500g Waldvogel III dünnschnäbelig*

* Waldvogel III dünnschnäbelig besteht aus Spitzsaat, Perilla, Leinsaat, Negersaat, Japanhirse, Haferkerne, Hanf, Zichorie, Nachtkerze, Salatsamen, Blaumohn, Rübsen, Timothegras, Grassamen fein, Kleesamen, Mannahirse, Sesamsamen, Grassamen grob, Unkrautsämereien

die Zutaten sind aus dem Bio-Laden und von Birds and more Hungenberg

Weil es für Halter weniger Nager kaum lohnt viel zu mischen, nachfolgend eine einfachere Variante

McMuffins Zwergenmenü   

McMuffins Zwergenmenü - Rezept:

mehlhaltiger Anteil Einzelsaaten - 200g Glanz/Spitzsaat/Kanariensaat, 50g Sechskornmix, 30g Buchweizen, 70g Hirse

fetthaltiger Anteil Einzelsaaten - 40g Sesam, 20g Mariendistelsaat, 40g Leinsaat, 20g Negersaat, 40g roter Raps/Rübsen

+ 200g Wildsaatenmix, 10g Löwenzahnkraut+Wurzel, 30g Kräuter- und Gemüsecocktail

 

Für Farbmäuse und Mittelhamster empfehle ich die folgenden Saatenmischungen:

Mayas FunMice Number One:  

Mayas FunMice Number One - Rezept:  200g 4-Kornflocken, 100g Sechskornmix, 100g Weizen, 100g Buchweizen, 200g Sonnenblumenkerne (ohne Schale, mit Schale entsprechend mehr g), 100g Erdnüsse (Lebensmittelqualität) oder Kürbiskerne oder Kardi, 100g Sperlingspapagei spezial*, 200g Großpapagei spezial**, 100g Wildsamen classic***, 30g gepoppter Mais, 30g Kräuter- und Gemüsecocktail, 30g Erbsenflocken;

die ersten beiden Fotos sind mit Erdnüssen, das dritte mit hälftig Erdnuß, hälftig Kürbiskernen

*= Hanf, Kardi, Weizen, Negersaat, Hafer, Kanariensaat, Mohn, Raps, Buchweizen, Grassamen einfach, Welsches Weidelgras, Rote Hirse, Japanhirse, Mannahirse, Senegalhirse, Gelbe Hirse

**= 4 Hirsesorten, Buchweizen, Dari, Eberesche, Gerste, Hafer, Hagebutten, Hanf, Johannisbrot, Kanariensaat, Kardi, Kürbiskerne, Spinat, Mais, Milokorn, Paddyreis, Soja, Weizen, Zucchinikerne

***= Kanariensaat, Klee, Zichorie, Perilla, Negersaat, Hirse, Leinsaat, Unkrautsaat, Hanf, Salat, Blaumohn, Rübsen, Gras, Mariendistel

die Zutaten sind aus dem Bio-Laden und von Futterkonzepte.de

 

Mayas FunMice MäuseMenü:   

Mayas FunMice MäuseMenü - Rezept:  150g Sechskornmix, 150g Buchweizen, 100g Basismüsli, 100g Haferflocken (kernig), 100g Sonnenblumenkerne, 100g Sperlingspapagei spezial, 60g gepoppter Mais, 50g Wildsaatenmix, 30g Kräuter- und Gemüsecocktail, 30g Erbsenflocken; die ersten fünf Zutaten gibt es in Bio-Läden, die letzten fünf z.B. bei Futterkonzepte.de