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Cheesmans Rennmausmädels

Diese beiden Damen müssen eine bewegte Vergangenheit haben, ich entdeckte sie in einer Fressnapf-Filiale in einem Becken mit der Beschriftung "Persische Rennmäuse". Natürlich waren es keine Perser, die Mitarbeiter waren sich auch nicht ganz sicher gewesen, welche Art ihnen da zugelaufen war. Wenige Monate zuvor hatten sie morgens in der Tiefgarageneinfahrt die beiden Rennmausmädels mit etlichen Wunden und vermilbt aufgefunden. Es mußte sie jemand absichtlich dort ausgesetzt haben, denn vor dem Parkplatz war eine sehr befahrene Straße und dahinter erst in größerer Entfernung Wohnhäuser. Woher die Wunden stammten blieb unklar, die zwei Mädels vertrugen sich bestens und nach Entmilbung und Quarantäne waren sie in eines der Verkaufsbecken umgezogen. Das Fell sah noch ein wenig schütter aus und eine der Beiden hatte einen ziemlich vernarbten Rücken mit wenig Fell. Ich nahm die beiden mit, der Preis war mit einer Schutzgebühr vergleichbar.

 

Daheim durchliefen sie natürlich nochmal eine Quarantäne und zogen dann in ein großes Becken. Ob sie reine Cheesmanii waren, eine Kreuzung mit Blassen Rennern oder eine andere ähnliche Art, konnte ich nie genau klären, ich hätte die zwei sonst mit zu einem BAG-Treffen nehmen müssen und den Transport ersparte ich ihnen mangels Sinn. Da das Alter der beiden nicht bestimmbar war, erübrigte sich sowieso jede Vergesellschaftung mit Böcken zwecks Nachzucht. Selbst wenn es reine Cheesmanii gewesen sind und dann die Arterhaltung sinnvoll gewesen wäre, das Risiko einer womöglich ersten Geburt in höherem Alter war zu hoch (ab etwa 8 Monaten sind die Bänder des Beckens nicht mehr so dehnbar, d.h. ein erster Wurf könnte dann womöglich nur per Kaiserschnitt geboren werden).

 

Ich begreife heute noch nicht, weshalb sich jemand solche ausgefallenere Rennmausart zulegt und sie dann später aussetzt, es hätte viele andere realistische Möglichkeiten gegeben die Tiere "loszuwerden" ohne ihnen zu schaden.

Bei Einzug:

einen Tag später nach Buddelarbeit: