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Balou

Balou war ein durch Unfall nur noch dreibeiniger Goldhamster, der im Berliner Tierheim keine Interessenten fand und zur Chancenverbesserung auf eine private Pflegestelle zog. Leider interessierte sich auch dort niemand für Balou, der damals bereits 2 1/2 Jahre alt war und so zwei Handicaps aufwies, Alter und Behinderung.

 

Als ich Balou entdeckte war ziemlich schnell klar, er wird bei mir einziehen, denn er ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Anfangs lebte er in einem 100er Aqua, weil ich wegen seiner Behinderung erstmal beobachten wollte, wie gut er laufen oder klettern kann und ob sein Beinstummelchen dabei wundgescheuert würde.

Balou kam bestens zurecht, er lief problemlos via Kork zur Etage rauf und runter und nutzte auch sein Hamsterrad ausgiebig, er verhielt sich wie jeder andere Goldhamster auch. Lediglich buddeln und Gänge graben wollte er nicht, daher bekam er nur geringe Einstreuhöhe. Er zog dann ins 70x70x70 und nutzte sein Becken auch gut aus, für einen männlichen Goldhamster war Balou sehr aktiv. Obwohl er bereits bei Einzug etwas schütteres Fell hatte und ein leichter Geruch auf beeinträchtigte Organe oder Stoffwechselprobleme hindeutete, wurde Balou mein ältester Goldhamster, der mit etwa drei Jahren über die Regenbogenbrücke ging.

Balou ist ein gutes Beispiel für das übliche Verhalten beeinträchtigter Tiere, sie kennen kein Selbstmitleid und machen immer das beste aus ihrer Situation, so unterscheiden sie sich in der Haltung mit ein wenig Rücksichtnahme auf ihre Situation kaum von den "Normalen". Dennoch haben viele Interessenten Balou abgelehnt obwohl sie ihn niedlich fanden, aber eben ständig Mitleid für ihn empfanden und das nicht jeden Tag mitansehen wollten. Ich habe jeden Tag einen normalen Hamster mit Lebenswillen erlebt, der eben nur drei Pfoten hatte.