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Die Regenbogenbrücke
Irgendwo auf dieser Seite des Himmels
gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war,
dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge.
Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort
können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort viel Futter und
Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller
Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark,
so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen
und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.
Die Tiere sind glücklich
und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit:
Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen, den sie zurücklassen mussten
und den sie so geliebt haben.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem
eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut. Die klaren
Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es
von der Gruppe weg,
fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich entdeckt,
und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr
Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder
getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln
endlich wieder den geliebten Kopf; und Du schaust wieder in die treuen Augen
Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben
gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen.
Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge....
um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.
Autor des englischen Originals: Paul C. Dahm - The Rainbow
Bridge
Übersetzung: Doris Seitz
.......wann immer Du einen Regenbogen siehst, weißt Du das Dein Freund in
Deiner Nähe ist.

Rusty , meine schwarze Schönheit *02.1997 - 27.11.2007
Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke
Ein kleiner Hund kam
an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm
hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die
erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beissen, küssten
sie ihn einfach. Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen
wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren, so wie er damals, und dann als
Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche
Promenadenmischung war.
Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so
geliebt hatten.
"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn
auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.
Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf,
geboren zu werden.
Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen
herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten
ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft
dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und
stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein
wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.
Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war
und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.
Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut. Zu
dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe,
um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich,
was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig.
Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er
fiel immer wieder zur Seite weg.
Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt
und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig
gelassen hatten.
Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, daß er auch
noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an
der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen.
Er war noch so klein und so schmächtig.
Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er
zu schreien.
Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder
da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm
und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit
dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach
zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die
letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.
Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem
warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte.
Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden
sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der
Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück
dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe
ist. So wurde er für einige Stunden geliebt, ( es kam ihm vor wie
Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel),
der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.
Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem
Nest, um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er
den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang. Und jetzt konnte er
auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren.
Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die
Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn
nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.
Er liess die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die
Regenbogenbrücke.
Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper
in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.
Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und
nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um
ihm beim eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr
geliebt habe.
--Von
Joy LaCaille
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Rusty....meine schwarze Schönheit !
Rusty habe ich im Juni 1997 aus dem Tierheim geholt.....eigentlich war ich mit einer Kollegin da um für sie nach einen Hund zu schauen, da sehe ich in einem der Zwinger einen schwarzen , vier Monate alten Hund in der hintersten Ecke hocken. Ich sah ihm in die Augen und war sofort verliebt...er hatte mein Herz erobert! Zwei Tage später zog er bei mir ein und 10 1/2 wundervolle Jahre folgten. Auch wenn einiges anders lief als ich es mir zunächst dachte....mit kanpp einem Jahr lies ich ihn kastrieren weil er ein kleiner "geiler" Bock war. Als er etwas über ein Jahr alt war stellte sich leider heraus das er angeboren Herzkrank war, das HErzvolumen war zu gross für die Herzwand. Also kein Sport , kein Fahrrad fahren und keine zu grosse Anstrengungen....ich habe ihn manchmal mehr machen lassen als er eigentlich durfte, er tobte und spielte doch so gerne. Es war einfach mit ihm...er wollte es mir immer recht machen....er war so dankbar !
Im November 2007 baute er dann ganz plötzlich ganz stark ab.....ich hab ihm nicht mehr helfen können...es ging so schnell.....ich habe ihn erlöst.
Trotzdem bin ich froh und dankbar das er mit seiner Herzkrankheit fast 11 Jahre alte werden durfte !!
Rusty .....ich vermisse Dich und werde Dich nie vergessen mein Junge
Irgendwann sehen wir uns wieder!
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