|
|
 
Schon vor vielen Jahren habe ich begonnen, die relativ kleinen Eisenbahnen Spurweite N im Maßstab von 1:160 von Arnold und Fleischmann zu sammeln. Da es ständig am Platz zum Aufbau in allen meinen vorherigen Wohnungen und Häusern gemangelt hat, wurde diese Sammlung ständig erweitert, dann in Vitrinen ausgestellt.
So habe ich meine Freude daran, diese kleinen Kunstwerke einfach immer wieder zu betrachten und neue Details zu finden.
Diese gesamte Ausstellung befindet sich in Kassel in unserer Wohnung. Mittlerweile habe ich fast 20 Lokomotiven gesammelt, dazu kommen noch sehr viele interessante Waggons und Kraftfahrzeuge der Spur N.
Das gesamte Gleismaterial und Trafos befinden sich im Keller und warten darauf, mal irgendwann aufgebaut zu werden...
und ARNOLD
An unseren Wohnzimmerschrank ist von mir eine Glasvitrine als Schrankerweiterung angebaut worden, um einen passenden Ort zur Präsentation dieser kleinen Schmuckstücke zu haben. Hier sieht man gut das Fach der Eisenbahnen, weiter sind Fächer für meine Modellautos und Karins Trachtenpuppen vorhanden.
Ansicht von der Seite auf die Lokomotiven
Sieht sie nicht toll aus die alte 89er?

Genau diese hat auch mein Vater voller Stolz gefahren, deshalb ist sie mein "bestes Stück"
Weitere hübsche Modelle, die auf ihren Einsatz in unserem Schrank warten.

Schon immer, mein gesamtes Leben, war ich fassziniert von Lastwagen, alle Marken, alle Größen, alle Typen, alle Arten, ganz egal, Hauptsache Lastwagen...
Als Kind war ein Auto, möglichst ein Lastwagen, erst dann ein vernünftiges Spielzeug für mich, wenn es zerlegt war und in Einzelteilen wieder zusammengefügt worden ist. Diese Leidenschaft konnte ich nie ablegen, eigentlich hätte aus mir auch ein Autoschlosser oder Fernfahrer werden können...
Dann kam mir die Bundeswehr zu Hilfe. Ich brauchte, um Offizier werden zu können, den Militärführerschein. Witzig, mein Pilotenschein zählte keinen Deut! Also sollte ich nochmals 1972 den Führerschein Klasse B machen, das ist der normale PKW-Führerschein. Das wollte ich aber nicht und so setzte ich mich durch für eine Ausbildung der Klassen B,C und E. Das war der beliebte Lkw-Führerschein Klasse 2 mit Anhänger, der wenige Jahre später sogar die Grundlage für einen richtigen Ausbildungsberuf wurde. Also kurvte ich mit dem LKW und Anhänger durch die Eifel, durch Andernach, Koblenz und Neuwied und fand die gesamte Ausbildung total toll.
Das Interesse für große LKW war erneut geweckt und ich begann mit einer Sammlung der WIKING-Modelle, die ich schon immer liebte. Aber nur LKW! Später kamen noch die herrlichen Herpa-Modelle dazu.
und dann noch
Meine Sammlung umfaßt tatsächlich unglaubliche 760 Lastwagen! Von Wiking sind mehrere Jahrgänge komplett vorhanden.
Sehr schöne Modelle gibt es von Wiking und auch von Herpa.
Aufnahme unseres Vitrinenunterschranks vom Esstresen aus Kapstadt
Irgendwann begann ich mit dem Eigenbau dieser LKW, zunächst als Baukasten von Kibri, die sehr schöne und anspruchsvolle Modelle in ihrer Kollektion haben.

Aber später machte das auch nicht mehr so viel Spaß, nun wurden eigene Modelle erprobt. Natürlich bildete Wiking, Herpa, Kibri oder Preiser jeweils die Grundlage für das eigene Modell, aber die Farbgebung und Aufbauten variierten und der eigenen Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Diesen Magirus habe ich gebaut als Langholztransporter, der den Nachläufer Huckepack hinten aufgesattelt hat. Ein Ladekran ist vorhanden, die Fahrertür ist geöffnet, die Räder sind zur Kurve eingeschlagen (wie auf dem Bild) und - die Besonderheit:Alle Lichter und Lampen brennen!Es wurden von mir eingebaut das Fahrlicht, Standlicht, Rücklicht, Bremslicht, Blinker, Warnblinkanlage, Rückfahrscheinwerfer, Doppelrundumlicht orange auf dem Fahrerhaus und der hinteren Stoßstange, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung, Kabinenbeleuchtung und Arbeitsscheinwerfer nach hinten. Selbstverständlich wurden die gleichen Sachen auch auf dem Nachläufer montiert und elektrisch angeschlossen.Wie ist das alles möglich? Gearbeitet wurde mit Led's, manche mit einem Durchmesser von 0,7 mm, andere von bis zu 2 mm. Ganze Kabelbäume verliefen durch das Modell und wurden mittig dann in eine Zigarrenkiste geführt, in der die Steuerung und Relais ihren Platz hatten.Das ganze Modell hat eine Länge von gerade mal 5,8 cm, da war schon eine ruhige Hand und ein sicheres Auge erforderlich. Zu jeder einzelnen Lampe und Beleuchtung mußten natürlich 2 Kabel gelegt werden, Plus und Minus. Insgesamt waren 35 Lampen eingebaut, also 70 verschiedene Kabel, die in dieses klitzekleine Modell führten und dort dann nahezu unsichtbar verteilt wurden.Alles funktionierte prächtig, viele Leute haben das Modell bewundert, dann passierte ein großes Unglück:Ein dünner Rauchfaden zog sich aus dem mittleren Kabelbaum (der, wo die 70 Kabel nach unten führen!) und es stank ganz intensiv nach verschmorten Plastik.Da habe ich das Modell in die Ecke gefeuert (nein, ganz ruhig weggestellt, wo es noch heute steht, schon länger als 15 Jahre!) und nie mehr angeschaut...Ich habe nun tatsächlich nicht mehr die Geduld für eine monatelange aufwändige Reparatur! Schade...
 
|
|