Harry und Karin Grunewald, Kapstadt, Südafrika
 

 

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Hier werden ständig die zurückliegenden  Wochen dokumentiert -
und möglichst immer auf dem neuesten und aktuellsten Stand gehalten


                                                                                    
 Stand:     21. Mai 2012
l
etzter eingestellter Bericht,
überprüft  am: siehe Titelseite
Der Bericht muß nicht zwangsläufig auf dieser Seite eingestellt worden sein!


20. 05. 2012
Neue sensationelle Entdeckung von mir:

Fliegende Schweine in Afrika!

Die wahre Story:

Als ich letzte Tage die Reisekoffer vom Dachboden holte, sah ich plötzlich eine hell leuchtende Stelle in unserem Dach. Da war sicherlich irgendwie eine Dachziegel zerbrochen, das sollte unbedingt vor unserer Deutschlandreise repariert werden, vor allem vor dem zu erwartenden ergiebigen Winterregen.
Also wurde gestern von meinem Gardenboy Steve
und mir das Dach erklommen - und was fanden wir dort?
Na klar, zwei total zertrümmerte Ziegel, direkt unterhalb der auf dem Dach installierten Schwimmbadsolarheizung.
Aber was fanden wir noch?
Eine relativ große fett- und blutverschmierte Aufschlagstelle an der Solarheizung und den zertrümmerten Dachpfannen, Größe etwa einen halben Quaderatmeter.
Und was war die Ursache?
Das komplette Hinterbein eines Schweins, vom Huf bis teilweise angenagten Hinterschinkens, Gewicht etwa (geschätzt) 10- 12 kg, lag zerfetzt und zerfleddert daneben. Wie ein Stück einer Leiche! Und genau so stinkend! Ehrlich! Makaber!
Mich hat's schon ziemlich gegraust.
Zum Glück war Steve dabei, der es dann erst einmal - aber auch nur mit Gummihandschuhen und spitzen Fingern - professionell in der Mülltonne versenkt und damit entsorgt hat.
Jetzt natürlich die Frage:
Wie kommt das Schwein auf unser Dach? Vor allem, wie kommt so ein halbes Schwein so hoch in die Luft, dass es dann beim Absturz sogar unsere Dachpfannen zertrümmert?
Ist das nicht der Beweis für die Tatsache, dass es hier fliegende Schweine geben muss? Eine andere, bessere Lösung haben wir bisher nicht gefunden.
Gestern Abend diskutierten wir ernsthaft das Problem mit studierten Leuten,  alle Möglichkeiten wurden in Betracht gezogen, null Ergebnis.
Ich wurde sogar manchmal recht seltsam angeschaut, weil ich ja als Märchenerzähler überall recht bekannt zu sein scheine.
Dennoch konnte ich alles ernsthaft und auch glaubwürdig rüberbringen.
Von der Straße geschleudert worden kann das Vieh bestimmt nicht sein, die Entfernung ist einfach zu weit (etwa 30 Meter, und dann noch 6 Meter hoch).
Aus einem Flugzeug geschmissen? Aber warum?
Von einem Flugzeug aus großer Höhe verloren? Dann wären ja sicherlich noch weitere Teile aufgetaucht und man hätte bestimmt schon was gehört aus der Presse.
Als fliegendes Schwein mit einem Helikopter kollidiert? Zumindest sah das alles so ähnlich aus, als ob der Rotor am Bein genagt hätte.
Scheint also durchaus ein brauchbarer Lösungsansatz zu sein.
Und aus großer Höhe muss es ja wohl abgestürzt sein, sonst hätte es nicht die Betonpfannen (keine Tonpfannen) zerschlagen.
Eventuell sogar tiefgefroren? Dann hätte es schon die Kraft und das Gewicht, so als Eisblock. Aber woher dann der Fett- und Blutfleck?
V
on einem Vogel verloren?
Dann muss das aber schon ein riesiger Greifvogel gewesen sein (wegen des Gewichts), ein Adler oder ähnliches Federvieh, und die gibt es hier nicht. Unsere heimischen Greifvögel können solch ein Stück Schwein nicht schleppen, sicherlich nicht.
Und anderes Viehzeugs, ich denke an unsere nicht unintelligenten Affen, die versucht haben den Knochen auf den Dachpfannen zu zertrümmern, hätten nicht die Solarheizung als Arbeitsstelle gewählt, sondern direkt die freiliegenden Pfannen daneben. Außerdem haben wir bei uns in Table View keine Affen, zumindest nicht die hier erwähnten tierischen. 
Ich weiß es nicht, bin mir ziemlich ratlos.

Meine Tochter Ilka meinte eben ernsthaft bei einem Telefongespräch,
vielleicht ist ja auch ein kleiner Drache bei uns am Werk,
oder der Obelix hat mit Schweinehälften Wildschweinweitwurf geübt,
oder der südafrikanische Tokoloshi hat wieder einmal zugeschlagen,
oder der Popeye hat zuviel Spinat gegessen,
oder ...
...
... oder hat von Euch lieben Lesern meiner HomePage irgendjemand eine vernünftige Erklärung?
Der möge sich bitte melden und reden!

Und nochmals ganz ernsthaft am Ende: Diese Story ist wirklich wahr!

Übrigens, der Tokoloshi,
der ist der,
der immer auf mein Hemd kleckert,
der immer die Flecken beim Essen auf mein Set macht,
der immer meine weiße gebügelte und gestärkte Stoffserviette einsaut,
der immer die Sachen versteckt, die wir gerade suchen, also so ein kleiner behaarter schwarzer miserabler Bösewicht,
der immer an allem die Schuld trägt und sich niemals so richtig dagegen wehrt...aber dennoch recht liebenswürdig ist - zumindest zu uns!
Bei unseren südafrikanischen dunkelgrünen Brüdern und Schwestern aber mehr als gefürchtet ist!

Tokoloshi, sollte man sich unbedingt merken für die Zukunft!
Einen besseren Freund, eine bessere Ausrede findet man nicht!
 


28. 04. 2012
Vorbereitung für den Urlaubsflug

Der Winter steht vor der Tür, der Kamin prasselt fröhlich vor sich hin und verbreitet gute Wärme, dazu auch noch wohlriechend, was kann es gemütlicheres geben?
Leider habe ich letzte Woche verpasst, den Pool schon mal winterfest zu machen. Jetzt hoffe ich noch einmal auf gutes und warmes Wetter, weil ich unbedingt dazu in die Fluten hüpfen muss, um die zentralen Ständer zu installieren. Und wenn es nicht mehr warm werden sollte, ziehe ich meinen Wintermantel und die Regenjacke an - und hüpfe trotzdem hinein.
Vier Wochen haben wir nun noch, dann müssen wir los.
Unser Kater schaut schon recht verkniffen drein, er weicht Karin nicht mehr von der Seite, Tag und Nacht.
Nur mich schaut er dämlich an, so, als wäre ich der Verursacher seines monatelangen Alleinseins.
Zum Glück haben wir aber Gitti und Ulli, die sich rührend um den kleinen Kerl kümmern werden.
Gebucht haben wir mit Türkish Airlines, mal sehen, ob das alles so gut ist, wie vorhergesagt - so als beste europäische Fluglinie.
Zumindest haben die schon einmal Karin zu ihrem Geburtstag gratuliert, das hat bisher noch keine Fluglinie hinbekommen.
Ich werde berichten.


07.04.2011

Gar keine so schlechte Neuigkeit:


Am Mittwochabend, den 06. April, war ich zu einer Versammlung der "Table View Taxpayer Association" eingeladen, wo ich gute und interessante Nachrichten für uns hörte:

Im neuen Verkehrswegeplan der Stadt Kapstadt wird der Wood Drive ausgewiesen als "Verkehrsberuhigte Anlieger- und Servicestraße 30 km/h max" mit Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer (Auto, Radfahrer, Fußgänger). Genau nach dem deutschen Vorbild der "Spielstraße". Jegliche Durchfahrt verboten! Aber erst, nachdem alle geplanten Straßenbauvorhaben bezüglich der Anbindung an die Autobahn N7 abgeschlossen sind.

Begründung:

Am nördlichen Ende in Parklands soll eine riesige Natur Conservation Area (NCA) angelegt werden, dann eine verkehrsberuhigte Servicestraße als "begrünter Ruhefaktor" quer durch Blouberg bis zum anderen Ende, wo bereits eine weitere NCA "Rietvlei" besteht.

Da unser Haus direkt am Wood Drive liegt und wir doch ganz gut vom jetzigen Verkehrslärm gebeutelt sind, kann es nur noch besser für uns werden.
Alle anwesenden Mitglieder haben sich gestern über die Pläne kaputtgelacht, ich denke und hoffe aber, dass die Stadt irgendwann das letzte Wort haben wird.

Schau'n mer mal ...
und warten's ab ...


         

                    
über was werde ich Euch demnächst berichten,
was ist bei uns in der Planung?


Der Deutschlandflug ist erneut gebucht, diesmal Business-Class mit Turkish Airlines über Istanbul. Ich bin schon richtig gespannt auf Europas Beste Fluglinie...

Im Moment sind die letzten Außenarbeiten im Gang, der Pool wurde vorbereitet für die Planenabdeckung, die Sonnenschirme weggepackt, so langsam wird es kahl bei uns.
Auch der Franghipani wirft nun all seine Blätter ab, da hat der Gartenservice einiges zu tun.
Der Winter kann kommen, Holz zum Heizen ist zur Genüge da.