Harry und Karin Grunewald, Kapstadt, Südafrika
 

 

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Hier werden alle älteren und nicht mehr aktuelle Berichte abgelegt, können aber noch weiter eingesehen werden.




........ unsere klitzekleine Kaktusblüte ........                              14.04.2011


Ja, was für eine Überraschung: Da hat doch der Kaktus außen vor der Mauer eine kleine Blüte hervorgebracht, klitzeklein, nur so umera 6 bis 7 Meter hoch!!!! Und in einem Affentempo. Vom ersten Erkennen der Blüte bis heute: ziemlich genau 3 Wochen!

Wer es nicht glauben will, hier sind einige Beweisfotos - nicht zusammenmontiert!!!

    

Wir sehen, die Blüte entwickelt sich noch. Wenn sie so richtig aufgegangen ist, werde ich noch einige Fotos hier anhängen.

Nur total schade, nach der Blüte stirbt die Pflanze, und ich darf dann die Mess beseitigen...

Und ganz neu: ein weiterer Kaktus direkt daneben treibt ebenfalls seit gestern eine Blüte heraus! Habe ich soeben entdeckt...



Hilfe, massenhaft gefährliche Untiere auf unserem Grundstück!                     13.04.2011

Ob man es glaubt oder nicht, letzte Woche hatte sich ein riesiges Bienenvolk unter unserer Pergola direkt in Mäxchens Katzenhaus eingenistet! Frühmorgens...

  

Da war der Schreck natürlich groß, als ich am Vormittag, am 04. April 2011, plötzlich von einem tiefen Brummen und Dröhnen aufgeschreckt wurde und unter der Pergola nur noch rumsausende Bienen beobachtete. Übrigens, die obige Aufnahme habe ich mit einem Teleobjektiv geschossen - näher ran hab ich mich nicht getraut - hätte sicherlich fatal geendet...

  

Nach mehreren Telefonanrufen und Eingabe der Situation im Internet kam noch am Nachmittag ein sogenannter Bee-Catcher, der das gesamte Volk einfing und auf eine Bienenfarm nach Tokai verbrachte.

     

Die Bienen wurden eingenebelt und dann das gesamte Volk vom Katzenhaus in die Pappbox umgefüllt. Danach war das Katzenhaus ziemlich leer und die Box sehr voll, unglaublich. Schwer vom Gewicht wie eine volle Kiste Wasser! Eine Zigarettenlänge später (aber nur vom Imker) wurden nochmals die total aufgeregt rumschwirrenden Bienen zur Beruhigung eingenebelt und dann das Papppaket mit dem Bienenvolk in ein Netz gewickelt und nach Tokai gebracht. Eine Stunde später flog nur noch eine verirrte Biene um Mäxchens Katzenhaus, der Rest hatte sich schnell verflüchtigt..

   Und der Dank für unsere Rettungsmühe?

Die letzte verbliebene Biene hat Karin wütend in den Nacken gestochen! Aus lauter Rache .... für unser fürsorgliches - und kostenintensives - Verhalten. Das hat man davon...

Aber Gott sei Dank wurde es nicht allzu schlimm, wo doch Karin hochgradig allergisch ist. Dank sofortigem Eiswürfel und Antiallergietabletten hatten wir den Stich schnell im Griff!


 

   Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

 

Sehr aktuell wird hier vor Ort über die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 diskutiert.
Fragen über Fragen, vor allem: 

Schaffen das die Südafrikaner überhaupt?


Meine Meinung:

Klar, ganz bestimmt. Wenn man sieht, wie schnell hier gebaut wird, wie qualitativ gut und hochwertig hier gebaut wird, wie professionell das alles angegangen wird, und da macht sich die Welt Gedanken über die Ausrichtung solch einer lumpigen WM?
Unser Stadion sieht schon recht gut aus, es geht (noch) pünktlich voran.
Aber:
Wo es bestimmt Probleme geben wird, ist im Sicherheitsbereich.
Wie sollen die Dunkelgrünen die Sicherheit in den Griff bekommen, wenn schon der höchste Polizeioffizier des Landes und gleichzeitig oberster General und Boss von Interpol zum Teufel
gejagt worden ist wegen Korruption ?
Auch die Problematik der Verkehrssituation ist nicht zu vernachlässigen.
Da sind unsere dunkelgrünen Brüder viel zu blauäugig, sie können nicht planen und übersehen die Probleme überhaupt nicht. Ihr Slogan: gemach, gemach, irgendein Hellgrüner wird's schon richten. Und wenn nicht, arbeitet die Zeit für uns. Es sind ja schließlich nur wenige Tage WM, das können wir locker aussitzen!!! Und anschließend sind sowieso alle ausländischen Besserwisser, Quertreiber und Schlaumeier aus unserem Lande verschwunden. Hauptsache, die Knete stimmt und wir haben unsere Taschen wieder gut gefüllt! Was interessiert uns schon die Meinung der Weltöffentlichkeit? Da wird doch sowieso nur dumm herumgelabert und ändern tut sich eh' nichts...



03. 11. 2009
 Endlich wieder zu Hause

Da sind wir nun wieder - endlich zu Hause bei unserem Katerchen von und zu.
Aber wie ist es uns so ergangen in Old Germany?
Nach meiner schweren und harten Grippeerkrankung im Juni sind wir eine Woche später losgeflogen, diesmal  mit Qatar Airways. Umbuchung war kein Problem, das hiesige Reisebüro hatte es sogar äußerst preiswert gemacht.
Der Flug mit Qatar Air war super, es gab wirklich nichts daran auszusetzen. Pünktlich, ruhig, sicher, zuvorkommend, freundlich, wie man sich das so vorstellt von einer 5-Sterne-Fluggesellschaft. In Doha war ich noch so kaputt und total durchgeschwitzt, dass eine Dusche sehr willkommen war.
In Frankfurt wurden wir abgeholt von unserem Freund Helmut Brede, das war super. Die gebuchten Fahrkarten mit der DB eine Woche vorher waren ja ersatzlos verfallen, schiet Bundesbahn.
In Deutschland wartete nun der Arzt auf uns, speziell auf mich. Blutdruck zu hoch, Herzfrequenz zu hoch, Blutzucker zu hoch, oh je, das waren schon böse Meldungen. Dank Tabletten habe ich aber die Herzprobleme gut im Griff, und Dank Karin mit ihren Kochkünsten ist auch der Diabetes ohne Medikamente wieder halbwegs normal. Zumindest so normal, dass sich unser Arzt richtig über meine neuen Werte gefreut hat.
Einige Reisen wurden unternommen, zum Ende war sogar noch ein 2 wöchiger Urlaub in Cuxhaven an der Nordsee erfolgt. Nachdem der 70. Geburtstag meiner Schwester Ilse abgearbeitet war, wurde schon wieder der Heimflug angetreten.
Diesmal wieder mit viel, sehr sehr viel Gepäck. Insgesamt  hatten wir so um die 110 kg, das ist schon eine ganze Menge, oder? Karin und ich hatten wieder zugeschlagen mit Bücher, Karin bestimmt mit 40 Stück und auch ich mit mindestens 20, das sind schon ganz gute Gewichte. Vorsorglich rief ich einige Tage vorher bei der Fluggesellschaft an und habe mir fernmündlich die Freigabe für all das Gepäck geben lassen - hat wunderbar funktioniert.
Jürgen und Hanni Kunze haben uns sicher und bequem nach Frankfurt gebracht, wo es dann zum Einchecken ging.  Am Schalter sah eine Mitarbeiterin unser Riesengepäck und fragte, ob wir die Familie Grunewald seien. Na klar, also sprach sie mit dem Schaltermensch und sagte ihm, unser Gepäck sei so in Ordnung. Ist das ein Service?
Die restliche Zeit vertrieben wir uns in der Business-Lounge der Lufthansa, und sahen sofort den Umnterschied einer 3-Sternelinie zu den 5 Sternen. Die Lufthansa-Lounge war ganz einfach ein Dreckstall, kaum ein Warenangebot und ohne Service. Erst nach Beschwerde von Karin wurde mal ein wenig aufgeräumt - und das noch mit Murren! Deutsche Dienstleistung!
Der Flug dann von Frankfurt nach Doha war erneut Spitzenklasse, wir wurden wieder richtig verwöhnt mit Champagner, Tischdecke, Stoffservietten, Edelporzellan, Silberbesteck und schöne Gläser, alles nur vom Feinsten. Die Weinkarte beinhaltete Weine aus Australien, Südafrika, Deutschland, Frankreich, Italien, Kalifornien und Südamerika, die Auswahl war schon groß. Hatte man sich für einen guten Tropfen entschieden, wurde die Flasche am Platz geöffnet und kredenzt. Von der Airline bekam jeder eine gut und reichlich gefüllte Kulturtasche, alles Produkte von AIGNER und dazu einen herrlichen Freizeitanzug (Jogginganzug), um es sich bequem machen zu können,
In Doha (südlich von Kuwait und Bahrain)  war nur kurze Pause, es reichte gerade mal zu einem kühlen Drink in der Lounge, da ging es auch schon wieder weiter nach Johannesburg. Da es ein neuer Flug war, wurde nochmals eine Kulturtasche und Freizeitanzug gereicht, alles Geschenke der Fluglinie.
In Johannesburg war Crewchange, wir blieben sitzen und nach einer knappen Stunde ging es weiter nach Kapstadt.
Dort waren Karin und ich die ersten, die den Flieger verlassen konnten, somit auch die ersten bei der Passkontrolle und unser Gepäck kam unter den ersten 5 Stück auf dem Band angerauscht. So schnell waren wir noch nie, die Zollbeamten hatten noch gar nicht mit Passagieren gerechnet, da waren wir schon durch. Ganz traurig  haben die hinter uns hergeschaut...
Abgeholt wurden wir von unserem Freund Hugo, der uns nach einigen Schwierigkeiten dann gefunden hat.
Jetzt freuten wir uns auf unser Katerchen, ob er uns wohl noch erkennt?
Klar doch, der war sofort zur Stelle und nahm die Streicheleinheiten von Karin gern entgegen. Am späteren Abend kam er sogar zu mir, setzte sich auf meinen dicken Bauch und gab mir 2 Küsschen, hatte er bisher noch nie gemacht! Nun hat er einen neuen Freund und Fan...
Unser Kühlschrank war schon gut gefüllt von Gitti, unserer Katzenersatzmama, das Auto sprang sofort an, Ameisen oder Untiere hatten wir nicht, alles sah sehr gut aus. Bis auf das Internet, da waren wir von der Telkom abgeschnitten worden. Nun hat auch das wieder geklappt, da will ich gleich den Bericht hier einstellen.
Natürlich wurde unsere Rückkehr - wie immer, wie jedes Jahr - stilvoll gefeiert mit einem guten Essen beim Cattle Baron, diesen Unterschied zu deutschen Lokalen genießen wir immer wieder.
Eigentlich startet das mit dem anderen tollen Geschmack und endet bei der Überraschung der Rechnungshöhe, Da merken wir dann ganz schnell, dass wir wieder zu Hause angekommen sind...Hier erscheint demnächst der Bericht über unsere Heimkehr, aber erst muss ich den mal schreiben... also, bitte nicht ungeduldig werden!

 
 
  
 07. Mai 2009
 
ABSOLUT UNFASSBARE NEUIGKEITEN:
 
Bei uns waren nachts Diebe auf dem Grundstück!
Gemerkt hatten wir das erst, als Karin unserer Maid mittags Suppe aufwärmen wollte. Plötzlich war kein Gas für den Herd da. Ich ging raus, um die Gasflasche zu wechseln, eine Reserveflasche hatte ich schon vor langer Zeit besorgt. Ich schloss das kleine mit einem Vorhängeschloss gesicherte Gashäuschen auf und traute meinen Augen nicht: Eine Gasflasche war weg, einfach in Luft aufgelöst. Aber alles war ganz fein abgeschlossen. Da sah ich erst, dass die Schlossfalle mit Gewalt aus dem Mauerwerk gehebelt wurde und anschließend wieder nur leicht eingesteckt war.
 
Das alles fanden wir gar nicht witzig, jedenfalls wurden sofort alle Schäden beseitigt, ein neuer Riegel angebaut und gut abgeschlossen. Wie haben wir gestaunt, als am nächsten Morgen das Häuschen erneut aufgebrochen und nun die andere Gasflasche ebenfalls verschwunden war. Diesmal war man mit einiger Gewalt an die Sache gegangen, alles stand nun weit offen da. Aber jetzt konnten wir sehen, wo die bösen Burschen über unsere Mauer geklettert waren. Es gab Dreckspuren an der Wand und die Blumen waren herunter getreten. Jetzt wurden wir schon ziemlich sauer.

 

Eine neue Gasflasche wurde gekauft, wir brauchen ja Gas zum Kochen. Da sagte ich zu Karin, die bösen Buben wissen ja ganz genau, dass wir Gas brauchen und sie würden bestimmt die kommende Nacht wiederkommen, um auch diese zu holen. Nur – nach dem Kochen hatte ich sie abgebaut und ins Haus gestellt. Man glaubt es nicht: Die waren erneut da, fanden kein Gas und haben nun aus Frust aus unserer Außendusche das angebrochene Shampoo, Duschgel und Handwaschmittel mitgenommen, alle 5 Flaschen waren weg! Jedenfalls hat sich die Polizei fast kaputtgelacht, als sie von den Gasdieben hörte, und die Gasverkäufer ebenfalls, das hätten sie ja noch nie gehört! Welcher Depp schleppt sich denn mit den unsagbar schweren Gasflaschen ab? So eine große Gasflasche mit 14 kg Gasinhalt wiegt weit über 40 Kilogramm!
Dann hörten wir es: Selbst unser Nachbar Gareth hatte unlängst schon 3 Flaschen eingebüßt!
Mein kleines Gashäuschen habe ich mittlerweile nahezu einbruchssicher umgebaut. Nur mit Presslufthammer oder Dynamit kommen sie nun an meine Flaschen heran, und dann erwartet sie noch immer eine böse Überraschung: Mit 2 sehr dicken Stahlketten sind die Flaschen nun an der Wand angeschraubt! Und diese lassen sich nur mit einer elektrischen Flex durchtrennen, Seitenschneider, Bolzenschere oder Eisensäge sind wirkungslos.

Jetzt fahre ich immer mit offenen Augen durch unsere Gegend. Wenn ich einen „weißen“ Dunkelgrünen sehe, dann hat er sich bestimmt mit unserem Shampoo die Farbe abgewaschen… und ich kann ihn der Polizei melden!

Abschließend gesagt: Der uns entstandene Schaden ist lächerlich, außerdem wird er auch noch von der Versicherung bezahlt, aber fremde Leute nachts auf unserem Grundstück, direkt vor den Fenstern unserer Schlafzimmer, und das gleich 3x hintereinander, das geht zu weit und macht mich wütend. So nicht, meine Herren Dunkelgrünen!

Nun reichte es mir, ein Elektrozaun mit 10.000 Volt ist nun rundherum unseres Grundstücks aufgebaut worden. Das ging ganz blitzartig, nach 3 Tagen Wartezeit wurde diese Anlage installiert.

 

Ich denke, nun haben wir Ruhe. Aber ein Problem gab es dann doch noch: Bei der Installation einer Steckdose für das Kontrollgerät in unserer kleinen Waschküche habe ich mit der Bohrmaschine mal wieder voll die Wasserleitung getroffen – und blitzschnell wurde aus der Waschküche ein Hallenbad. Nun mussten erneut einige Fliesen abgeschlagen werden, um den Schaden gut reparieren zu können. Zu allem Überfluss bohrte der Elektrozaun-Installateuer ebenfalls nochmals die gleiche Leitung an, diesmal aber oben unter der Decke.

 

Die Klempner (Plumber) kamen dann auch sehr schnell, gottseidank. Nur Reservefliesen waren nicht vorhanden, wir hatten zu gut ausgemessen beim Bau der Waschküche. Ähnliche Fliesen konnten wir dann nachkaufen und nun ist der gesamte Schaden behoben - und eine neue Steckdose auch installiert.

28. Februar 2009
 Zum Teufel: Jetzt geht bei uns aber auch alles kaputt

 
Das ist ja zum Mäusemelken - da denkst du nichts böses und peng - nichts geht mehr.
Angefangen hatte das ganze Theater an meinem Geburtstag mit dem Telefondesaster - siehe unten die Berichte.
Dann zeigte sich ein neues Problem:
Unser Telefaxgerät, wo vor Jahren die Ameisenkolonie sich eingenistet hatte, versagte plötzlich den Dienst. Das merkten wir aber erst, als eine Bekannte pausenlos, über Stunden hinweg, versuchte, uns mit einem Fax zu beglücken. Das Telefon läutete jedesmal, aber keiner war dran, nur eine Maschine.
Karin und ich sind nun losgezogen, ein neues Faxgerät zu kaufen. Fehlanzeige, gibt es nicht mehr, könnte aber zeitaufwändig bestellt werden. Kein Mensch würde noch ein Faxgerät kaufen wollen - also wollten wir es auch nicht mehr. Wir haben E-Mail, das sollte doch wohl reichen, oder? Und das Internet hat man ja schließlich immer, dachte ich damals zumindest...

Vom elektrische Laubsauger - oder Laubpuster war lediglich der Laubfangsack defekt - der Reißverschluss war kaputt. Klar doch, ein neuer Sack muss her. Leider gibt es so etwas nicht als Zubehör (Modell wird in China gebaut, ganz preiswert). Also ein neuer Reißverschluss kaufen und einnähen? In solch einen Drecks-Sack?
Lösung: Ein neuer Laubsauger verrichtet nun seine Arbeit auf unserem Grundstück!

Zeitgleich hat die Gartenpumpe den Geist aufgegeben, Ingo war sofort da und hat eine neue installiert, diesmal aber aus Edelstahl, nicht rostend. Nun haben wir wieder Wasser und können die automatische Beregnung bei diesen heißen Temperaturen fein laufen lassen.

Dann plötzlich ging unser Kühlschrank, diese supermoderne No-Frost Gefrierkombination, kaputt.
Und das im Hochsommer, wo so ein Teil dringend gebraucht wird und auch noch Besuch im Hause weilte. Zum Glück steht das gleiche Gerät, nur 4 Jahre älter, gleich nebenan in der Gästewohnung und hat erst mal die Kühlarbeit mit übernommen.
Schnell war der Service da, konnte es aber leider nicht reparieren, weil dazu der Kundendienst der Herstellerfirma (LG) vonnöten war. Kosten? Keine, alles umsonst.
Irgendwann kam dann der Kundendienst von LG und wechselte den Defroster Sensor. Diese Arbeit inclusive Anfahrt und Ersatzteilkosten wurden uns in Rechnung gestellt, insgesamt knapp 40 €uro. Jetzt funktionierte wieder alles ganz fein - bis zum nächsten Tag. Das gleiche Theater erneut. Der Kundendienst kam dann auch erneut nach mehrfachen Anrufen und wechselte den Sensor nochmals aus. Kosten? Keine.
Einen Tag erneut heile, dann schon wieder kaputt.
Und das Spielchen von vorn. Kosten? Keine
Und so weiter, muss ich es erneut schreiben? Wohl kaum. Aber irgendwann kam der Kundendienst nicht mehr, wir wurden ziemlich ignoriert. Der wird gedacht haben, Scheiss-Kühlschrank, den die blöden Deutschen da bei uns gekauft haben... Sollen einfach einen Neuen kaufen, dann ist das Problem gelöst!
Also fuhren wir direkt zu LG und machten dort ziemlich viel Wirbel.
Jetzt wurde der Schrank abgeholt und nach einer guten Woche wiedergebracht. Der Fehler? Natürlich, der Defrost Sensor. Und Kosten? Keine.
Ob es was gebracht hat? Bis heute funktioniert alles gut, nun schon fast 2 Wochen lang. Abworten und Tee trinken.
Vielleicht haben die ja einen anderen Defrost-Sensor eingebaut - vielleicht von Bosch, Linde, Bauknecht oder Siemens, oder?

Plötzlich hatte ich kein Internet mehr, aber das Telefon war gut. Alarmruf zum Nachbarn, der IT-Spezialist ist. Aber der konnte mir zunächst auch nicht helfen, erst am nächsten Tag funktionierte alles wieder gut, nachdem er lange mit der Telkom-Hotline rumgekaspert hatte. Wie lange funktionierte es gut? Natürlich, 2 Stunden, dann war der gleiche Fehler wieder da. Erneut Alarm beim Nachbar, der wieder Alarm bei der Hotline  machte (wir wissen ja, wie lange das dauert, bis man sich durch die Warteschleifen durchgewartet hat!). Ergebnis: Mein Modem ist kaputt.
Also bin ich am nächsten Tag zur Telkom hier gesaust und habe voller Zorn das Modem denen auf den Tisch geknallt mit dem Resultat, dass ich ein nagelneues hochmodernes Modem (von Siemens, Giga 762SX) kostenlos erhalten habe. Nun kam erneut der Nachbar zur Installation, aber auch dieses Modem funktionierte nicht. Erneutes Gespräch mit der vermaledeiten Hotline, und ein Reparaturauftrag für meine ADSL-Linie wurde erstellt.
Nach 2 Tagen (und bestimmt 8 Mahnanrufen meinerseits) kam dann endlich ein Monteuer, aber nur, weil ein anderer Nachbar gegenüber ebenfalls kein Internet hatte und zeitgleich genau die gleichen Probleme wie ich auch.
Was war nun der Fehler? So ganz genau weiß das keiner, aber es lag eine ziemlich starke Korrision an den Verbindungen direkt am Verteiler auf der Straße vor. Verursacher?
Mit großer oder größter Wahrscheinlichkeit  ich selbst, denn ein Abfluss von meinem Grundstück war total blockiert und beim Backwash meines Poolfilters (wo schlagartig bis zu 400 Liter Wasser pro Minute abgeleitet werden müssen) lief das ganze Wasser über die Einfahrt  des Nachbarn und natürlich auch in die Kabelkanäle. Gesagt habe ich aber nichts, nur mit hochrotem Kopf  (und superschlechtem Gewissen) fürchterlich mit dem Telekomiker geschimpft und gewettert und dessen Unfähigkeit lauthals herausgeschrien...
Gestern jedenfalls habe ich klammheimlich und superleise das ganze Rohr ausgegraben und erneuert, jetzt funktioniert wieder alles supergut - und keiner hat es bemerkt oder gesehen...

Der nächste Fehler schleicht sich schon an, die Waschmaschine macht irre komische Geräusche, mal abwarten, wie lange das noch gut geht. Und meine Klimaanlage im Schlafzimmer schaue ich auch schon recht sparsam an...
Und heute war die Wäsche nach fast 2 Stunden im Trockner noch immer feucht und nass - oh weh... Wie soll das alles nur noch enden?
 
 
27. Februar 2009
Abschlussbericht von den Füxen

Nachdem Anne und Hermann uns am 1. Februar verlassen haben, um auf die legendäre Garden Route zu gehen, hatten wir nur sporadisch Kontakt mit ihnen. Das reichte aber aus, um ihren Reiseverlauf nachzuvollziehen.
 
Von unserem Table VIew fuhren sie über die N7, dann N2 bis Gorden's Bay, dann folgten sie der herrlichen Küstenstraße "Pringle Bay Way" nach Hermanus. Dort wurde übernachtet, ein herrliches Guest House wartete auf sie.
 
Weiter fuhren sie bis zum Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas. In der Nähe (Arniston) fanden sie ein superschönes und total preiswertes Hotel, wo sie sich erneut einmieteten.
 
Danach erreichten sie Mossel Bay, eine  längerer Aufenthalt war hier eingeplant. Unser Rat war, das Hauptziel nach Knysna zu legen und von dort Ausflüge zu machen. Das hat ihnen aber nicht so zugesagt, sie fanden Brenton on Sea in der Nähe viel schöner. Sicherlich hatten sie nicht unrecht damit, die mitgebrachten Prospekte und Flyer waren super.
 
Später wurde noch in Plettenberg für mehrere Tage Halt gemacht, um dann in der Kleinen Karroo Oudshoorn zu besuchen. Über die legendäre Route 62 fuhren sie dann zurück, um nochmals in Hermanus zu übernachten.
 
Noch immer wollten sie noch nicht zurück nach Table View, deshalb suchten sie an der Atlantikküste den wunderschönen Ort Hout Bay auf, wo sie ebenfalls noch einige Tage blieben.
 
Dann endlich, am 17. Februar, erreichten sie uns wohlbehalten und noch immer (Gott sei Dank) mit einem heilen Auto. Schnell war erneut der Braai  angefeuert und sehr lekkere Steaks und Thüringer Bratwurst wartete auf die hungrigen Füxe.
 
Nun wurde erst mal erzählt, über Abenteuer berichtet. Aber Hermann war sehr gelehrig, er richtete sich voll auf dem gesamten Trip nach meinen mahnenden Worten und meinte nur lakonisch am Ende: "Nichts, nichts aufregendes haben wir erlebt, kein Abenteur, keinen Überfall, nichts!" Sehr zur Freude von Anne... Und ich habe ihn kräftig gelobt - hoffentlich bleibt das so für den Rest der Tour!
 
So langsam brach die Nacht herein, das Kreuz des Südens zeigte sich über unserem Pool und spontan wurde ein nächtliches Bad genommen. Erneut wurden wir mit Getränken versorgt, einfach herrlich...
 

  
 
Da sieht man mal, was für eine tolle Farbe der Hermann hier bekommen hat...

Nun war erst mal ein wenig Ruhe und Erholung angesagt, nur leider hat uns mein Internet im Stich gelassen. So mussten wir dann doch noch ein Internetcafe aufsuchen, wo dann der nötige Schriftverkehr der Füxe abgewickelt wurde. Jedenfalls ein freier Tag für Sonne, Pool, Schwimmen, Relaxing und Pflege...


 
 
Beim Kaffee und lekkerer Torte mit Sahne lässt es sich wunderbar klönen!

Am nächsten Tag, wir schreiben mittlerweile den 19. Februar,  waren Karin und ich von Anne und Hermann zu einem Picknicklunch auf dem Weingut Buitenverwachting eingeladen - ein Traum war das alles und bestimmt einer der Höhepunkte von der Südafrikareise. Die Beiden bedankten sich mit dieser Einladung für die schönen Tage bei uns, eine feine Zeit ging dem Ende entgegen.

 
Das war schon etwas herrliches, so ein Picknicklunch im Freien...


 

Sehen sie nicht glücklich aus, das baldige Silberhochzeitspaar?

Nach einem ausgiebigenm Frühstück verließen uns die Füxe, um gegen Mittag dann nach Durban zu fliegen. Wir hatten noch einige telefonische Kontakte, sodaß wir bis eben (der letzte Anruf) über alles recht gut informiert waren.

Zwei Tage blieben sie in Durban, dann fuhren sie an der Küste des Indischen Ozeans weiter Richtung Sankt Lucia. Weiter ging es um das Königreich Swaziland herum, über Nelspruit dann in die Drakensberge. Hier wurde das volle Programm abgespult (Blyde River Canon, Pothols, Three Rondavels, Goods window, Pilgrims Rest, einige Wasserfälle, und und und) und dann gestern der Krügerpark erreicht.
Heute nun stöhnte Hermann am Telefon, ein Elefant hätte ihm auf den Fuß getreten und dieser sei tatsächlich 7 bis 12 mal gebrochen - ich glaube, er war wieder zu lang mit mir Märchenerzähler zusammen - das färbt wohl ab, kennen wir ja schon...
Auf alle Fälle hatten sie wunderbare Quartiere bisher, voller Stolz berichtete Hermann davon. Und beim Braai in der Lodge Santara kam Hermann bei all den vielen Deutschen aus der Sonne, weil er aus Kameeldoornholz feine Holzkohle fabrizieren konnte - hat er gut bei mir abgeguckt und alle anwesenden  Deutschen bewunderten ihn sehr!
Nun bleiben sie noch ein paar Tage im Krügerpark, erreichen dann irgendwann Pretoria und später Sun City, wo sie dann ihre Silberhochzeit zelebrieren werden.
Von dort bis Johannesburg ist es nicht mehr sehr weit, wo sie später ihren Heimflug nach Deutschland antreten werden.
Ich denke, eine tolle und unvergessliche Zeit in diesem wunderbaren Land, welches nun unsere Heimat ist, liegt dann hinter ihnen.
Ich bin dann mal gespannt auf den Film, der dann folgen wird.


 04. Februar 2009
Endlich kamen die Füxe zu Besuch ans Kap

Wir schreiben den 24. Januar 2009, und dieser Samstag ist der Ankunftstag von Anne und Hermann Fuchs hier in Kapstadt. Am 23. 01. sind sie gegen Mittag gestartet in Helpsen bei Stadthagen, flogen ab Hannover über Frankfurt und Johannesburg, erreichten dann endlich glücklich und zufrieden Kapstadt. Dort wurden die beiden von uns in Empfang genommen und zunächst ihr Mietwagen übergeben. Ich fuhr vorweg, Karin fuhr mit den Füxen hinterher. So konnte Hermann sich schon einmal im Linksfahren üben.
Hier bei uns war zuerst Besichtigung des Hauses und Garten angesagt, dann erst fiel die Entscheidung, anstatt Dusche ein herrliches Badevergnügen.


Der erste Whisky, zum Vertragen...            Erste Anrufe nach Deutschland

Hermann konnte es gar nicht fassen, im Pool seinen geliebten Scotschbörben gereicht zu bekommen - aber so im warmen Wasser schmeckt dieser eisgekühlt doppelt gut. Am Abend waren wir erstmals dann richtig gut Essen, direkt am Strand, lekker ohne Ende. Und die Füxe lernten unser Nationalgetränk Dom Pedro mit Kaluah kennen - und schätzen!!! Jedenfalls wurde es später noch sehr oft wiederbestellt!
Am nächsten Tag waren wir zunächst gepflegt einkaufen, ein lekker Braai stand für den Abend auf dem Programm. Und die Füxe staunten über Kameldoornfeuer, Thüringer Bratwurst und ganz viele kleine Leckereien, die Karin gezaubert hatte.
  
Das Feuer brennt, aus dem wohlriechenden Kameeldoornholz aus Namibia wird so allmählich Holzkohle. Und hier sehen wir nun den Mietwagen der Füxe, ein kleiner KIA, aber trotzdem recht geräumig und handlich. Zugelassen ist er in der Provinz Gauteng (Johannesburg) mit dem Kennzeichen GP (für Gangsters Paradise). Auf dem rechten Bild sehen wir die Füxe an unserem Strand.
Ab nun wurde jeden Tag irgend etwas unternommen, nur leider konnte Karin nicht immer mitziehen, weil unsere Kühl- und Gefrierkombination ihren Geist aufgegeben hatte und die Monteure viel versprachen, aber wenig Wort hielten, d.h. jemand musste zu Hause bleiben und auf ihr Kommen warten.
Dann kam der 28. Januar, damit Annes großer Geburtstag. Schon vor dem Frühstück wurde sie von uns mit einem musikalischen Ständchen überrascht, ein kleiner Geburtstagstisch war über Nacht vorbereitet worden, ich denke, es war sehr schön für sie. Nach dem Frühstück sind wir dann zum Tafelberg gefahren und haben die sagenhafte Aussicht von Oben genossen.
   
Der Blick von Oben war sensationell, jede Minute wurde von Hermann genossen - im Gegensatz zu Anne und mir, die doch lieber ein wenig abseits der Abgründe verharrten...
 
Im Companies Garden vor einer herrlichen Kulisse und in Sea Point vor dem tosenden Atlantik - die Füxe waren schon ziemlich beeindruckt und zufrieden.

 
Stellenbosch, Franschhook und in Helmut Wilderer's Destillerie,

 
Boulders mit den niedlichen Pinguinen (einen sehen wir gerade beim fotorafieren, oder?) und beim Beobachten der Baboons (Paviane) an der Kapspitze, es gab immer Neues zu entdecken.

 
Der Beweis, dass sie tatsächlich da waren...

 Ist die Antarktis nun zu sehen? Die Richtung stimmt, und was sind schon ein paar tausend Meilen Wasser dazwischen...
 
Die Waterfront ist immer einen Besuch wert, überall Action, Musikgruppen, Clowns, Lärm und maritimes Leben - so richtig nach Hermanns Geschmack und Laune. Und wer sagt denn, dass Anne wasserscheu ist? Mitten im Aquarium zwischen hunderten von Nemos - Luftanhalten ist angesagt!!! Ob sie wohl nun auch im Käfig auf Tauchgang zum weißen Hai gehen will? Auch das wird hier bei uns angeboten!
 
Zumindest zeigt sie keinerlei Angst vor dem großen Hai, und der riesige Stachelrochen wird auch nur bewundert. Und hier sehen wir die beiden Schönlinge vor einer automatischen Kamera, die Bilder konnten wir später im Internet abrufen.
Soweit die ersten Berichte, zur Zeit befinden sich die Füxe auf der Garden Route und werden übernächste Woche hier zurückerwartet. Weitere Aktivitäten werden dann noch folgen. Ich werde berichten.

 
 05. Januar 2009
Unglaublich, aber wahr...

Man mag es ja nicht glauben, aber am Montag standen erneut zwei Telekomiker vor unserer Tür und wollten ein neues Kabel installieren. Lange wurde nach dem Verlauf der alten Leitung gesucht, in der neuen Küche die damals neu installierte Dose rausgerissen, aber irgendwie entsprach der gesamte Leitungsverlauf nicht der Normalität. Was war der Grund? Bei der Anbaumaßnahme 1998 ist tatsächlich das existierende Telefonkabel überbaut worden, es wurde einfach im Beton versenkt. Nun haben wir ein Problem, das nicht normal lösbar ist. Um an das alte Kabel zu kommen, müssten wir unser Gästebadezimmer metertief aufhacken. Das wollte ich nicht, deshalb wurde kein neues Kabel verlegt, sondern das alte nochmals total neu repariert und wasserdicht versiegelt. Eigentlich sollte das für die nächsten 30  Jahre reichen. Und die Bezahlung nach all der Sucherei?
Nichts, keinen Cent wollte die Telkom für die Reperatur haben "wir haben ja nichts gemacht, das bisschen reparieren ist ein Neujahrsgeschenk von uns an Sie" - ist das nicht unglaublich? Das ist Dienstleistung pur!
 



 

 
03. Januar 2009
Es geschehen noch Zeichen und Wunder...

Der Telekomiker war tatsächlich am Freitag, den 2. Januar, morgens da und hat den Schaden in Augenschein genommen. Zunächst wurde ich gut gelobt, weil ich alles richtig gemacht habe, fast professionell. Dann hat er nur nochmals die Bruchstelle mit Telkom-Material neu geflickt und sich dann verabschiedet - in der kommenden Woche wird ein komplett neues Hauptkabel dann eingezogen.
Bezahlung wollte er nicht haben, er hätte ja kaum Arbeit geleistet. Na prima, auch eine gute Art der Dienstleistung, oder?
Außerdem merkte er an, dass er deutsche Vorfahren hat, die angeblich im Jahre 1638 hier seßhaft wurden. Gern würde ich das mal nachprüfen...
Zumindest war er sehr nett und freundlich und doch durchaus kompetent in Sachen Telekommunikation...



01. Januar 2009
Es war sehr ruhig bei uns...

Eigentlich viel zu ruhig, vor allem, wenn man Geburtstag hat und tatsächlich niemand anruft. Aber warum nicht? Na klar, das Telefon ist gestört!
Erste Anzeichen gab es schon in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember, als ich urplötzlich und unvermittelt aus dem Internet flog und nicht wieder hinein kam. Aber das hatten wir schon früher erlebt, weil gegen Mitternacht Neuinstallationen oder Reparaturen am Server von der hiesigen Telkom öfters durchgeführt werden.
Alles kein Problem, morgen ist alles fertig und wir haben den Status: Back to normal.
Aber diesmal: DENKSTE. Nichts ging, kein Telefon, kein Internet, Ruhe auf der ganzen Linie.
Und das an meinem Geburtstag...
Also wurde mit dem Handy erst mal ganz schnell die Störungsstelle der Telkom angerufen. Kurzer Check: Endgerät ist in Ordnung, Hauptlinie ebenfalls. Aber die Leitung auf unserem Grundstück hat einen Knacks. Natürlich wurde sofort schnellste Reparatur in Auftrag gegeben.
Aber am Sylvestertag? Oder am Neujahrstag? Und wer arbeitet schon am Brückentag (dem Freitag)? Dann kommt das Wochenende, ob da ein Telkomiker Zeit für uns hat?
Nun fiel mir ein, dass wir Mitte November im Garten einen hohen Baum gefällt hatten, ganz in der Nähe der dort verlaufenden Telefonleitung. Schnell war ein tiefes Loch gebuddelt, das Kabel freigelegt, und tatsächlich die Stelle, wo die Axt oder Spaten die Leitung getroffen hatte, freigelegt.
Dabei wurde es nun Nacht, Karin stand mit 2 Taschenlampen neben mir und versuchte, das Chaos auszuleuchten. Ehe ich nun noch größeren Schaden anrichtete, habe ich alle weiteren Aktionen auf den heutigen Tag verschoben und schnellentschlossen den Schweiß und Stress im Pool bis kurz vor Mitternacht abgekühlt.
Heute Morgen wollten wir nun doch einige Neujahrsgrüße mit dem Handy versenden, aber: auch hier DENKSTE. Jetzt war uns auch noch das Handy kaputtgegangen.
Voller Zorn habe ich zu Karin gesagt: Keine weiteren Entschuldigungen, nun wird erst mal ein brandneues Handy gekauft, dann sehen wir weiter.
Danach habe ich nun den defekten Kabelstrang, auf dem Bauch liegend, untersucht und tatsächlich eine "wunde" Stelle bei den vielen dünnen bunten Drähtchen gefunden.
Schnell war alles fein verlötet und siehe da, unser Telefon und Internet funktioniert nun wieder. Na prima, jetzt kann sich der Telekomiker Zeit lassen, mal sehen, ob oder wann er überhaupt kommt.
Jedenfalls fiel mir spontan das Lied ein:  Kein Schwein ruft mich an, keine Sau will mit mir sprechen...
Diesmal: wie treffend!!!
Aber nun kann das Neue Jahr beginnen!


 

13. Oktober 2008
Breaking News:
Das Abenteuer mit der Palme

 Unsere Nachbarn auf der anderen Straßenseite, die ganz reichen Dunkelgrünen, haben ihr Haus aufgestockt und können so doch recht gut von ihrem Balkon auf unser Grundstück blicken. Eine Lücke in unserer Bepflanzung ist aufgetreten durch das Abholzen des Silbertrees, also muss diese nun unbedingt geschlossen werden.
Womit?
Natürlich einer herrlichen Palme.    So ungefähr habe ich mir diese Palme vorgestellt, zu kaufen gibt es diese in Parklands, einem Gartencenter nur 400 Meter Luftlinie von uns entfernt.
 Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch einen Kreisel, an dem ein Autohändler so nette Wägelchen stehen hat, so auch diesmal einen herrlichen Geländewagen schräg auf einer Rampe drapiert.
 Vor lauter Begeisterung habe ich erst mal in diesem Kreisel einen kompletten Vollkreis gefahren, dabei Karin über meine spontanen und schlimmen Ideen berichtet und bin kurzerhand bei diesem Händler auf dem Firmengelände gelandet.
 Dieser herrliche Wagen wurde besichtigt, eine Probefahrt durchgeführt und schon waren wir mit dem Händler handelseinig,  unser bereits 15 Jahre alter guter Toyota Camry zu einem vernünftigen Preis verkauft und dieser herrliche SUV gekauft.
 Nein, ganz so schnell waren wir nicht, zumindest ich nicht, Karin wollte sofort dem Vertrag zustimmen. Ich bat mir noch Bedenkzeit aus, da ich noch bei anderen Händlern schauen wollte.
 Haben wir auch, den ganzen Tag sind wir herumgeirrt, am Abend haben wir doch den zuerst gesehenen Wagen geordert.
Nun sind wir Besitzer eines fast neuen Hyundai Tucson GLS, Benziner, mit allem möglichen Schnickschnack daran. Und das Gerät ist superschnell und stark, kein Wunder, bei 158 PS.
 Hier kommen schon mal die ersten Bilder:
  
 

Die Farbe ist undefinierbar, je nach Lichteinfall variiert sie zwischen metallic silber, gold, oder grün. Jedenfalls total interessant. Die Firma bietet die Farbe an unter "metallic silver new warm style"
Alle Bilder oben zeigen unseren Wagen in verschiedenen Lichtverhältnissen!
 Bei der Abholung kam  dann nochmals eine tolle Überraschung: Der Wagen war geschmückt mit einer riesigen roten Schleife auf der Motorhaube, die dazugehörenden Bänder waren um den Wagen gewickelt, das alles sah aus wie ein nettes Geschenkpaket.
 In der Windschutzscheibe hing ein mächtig großes Schild mit der Aufschrift: "Sorry, I'm sold". 
 Und innen lag ein sehr großer Geschenkkarton auf dem Beifahrersitz, mit Champagner, Schokoladen, Nüssen und sonstigen Süßigkeiten gefüllt!
Staunend konnten wir alles nur in Empfang nehmen und - leider hatte ich keine Kamera zur Hand
Mittlerweile ist auch schon ein südafrikanisches Navi, welches deutsch mit uns spricht (witzig, links fahren und deutsch reden, eine seltsame Kombination), eingebaut.

Und die Palme? Bis heute haben wir diese noch nicht, ob wir jemals noch eine bekommen werden?
Ich jedenfalls finde meine (unsere) neue Palme wirklich gut und interessant, bin eigentlich ganz schön glücklich damit...und hupen tut die auch ganz schön laut...
 
25.Oktober 2008
 

 
 Nun haben wir doch die Palme gekauft, und weil es der zweite Anlauf war, haben wir gleich 2 Stück genommen. Jetzt warten wir nur noch auf unsere Landschaftsgärtnerin Rachel, die diese dann einpflanzen soll. Heute war sie schon einmal kurz da und hat sich die Arbeit angeschaut, nächste Woche soll es dann so weit sein mit den neuen Palmen. Nur schade, dass diese nicht hupen...

30. Oktober 2008
 

Fahrt nach Hermanus
 

Am letzten Dienstag, den 28. Oktober, wurde endlich unser lange geplante Ausflug nach Hermanus am Indischen Ozean durchgeführt, weil nur an diesem Tag das Wetter einigermaßen gut war. Sonne pur und wenig Wind.
Nach dem Frühstück wurde mit unserem  neuen Auto die Fahrt angetreten, die Wale sollen in diesem Jahr outstanding sein!
Zunächst ging die Fahrt nach Südosten Richtung Somerset West und Gordens Bay, dann entlang der Küstenlinie über die herrliche Straße nach Pringle Bay. Diese Straße ist wunderbar ausgebaut worden, ein Genuss, diese zu fahren. Kenner sagen mittlerweile, diese Straße sei noch viel schöner als der berühmte Chapmans Peak Drive. Ich kann nur bestätigen, ganz unrecht haben diese Leute nicht mit ihrer Meinung.
Wir folgten der Küstenlinie bis zum Kap Hangklip, dann fuhren wir weiter auf dieser Straße über Betty's Bay bis nach Hermanus.

  

Pause vor Kap Hangklip

Hermanus ist ein wundervoller Luftkurort, direkt am Meer gelegen, weltberühmt für seine Wale. Diese kommen bis an den Strand und können von den Klippen aus wunderbar betrachtet werden.
Leider hatten diese Meeresriesen am letzten Dienstag eine Auszeit genommen, nur ein Walbulle schwamm mit seinem kleinen Sohn ein wenig herum, aber sehr friedlich, es komnnten keine spektakulären Aufnahmen gemacht werden. Na ja, Hauptsache, wir haben außer Dassies tatsächlich noch etwas gesehen von diesen Riesen.

 

 
Anstelle Blauwale waren die Dassies viel interessanter...

Am Nachmittag traten wir dann wieder die Heimfahrt an, folgten erneut dieser herrlichen Küstenstraße und fuhren bis Strand, wo wir Freunde in ihrem Urlaubsdomizil besuchten.
Gegen Abend erreichten wir wieder wohlbehalten unser Haus, wurden aber von einem beleidigten Kater empfangen. Sicherlich hat er vermutet, erneut wieder für Monate allein gelassen zu werden...
Die erste lange Tour mit dem neuen Wagen - einfach großartig. Das macht schon Spaß, nun zu reisen. Jede Minute wurde genossen.



Ein kleiner Eindruck von der herrlichen Küstenstraße Pringle Bay nach Gordons Bay
 


19. 04. 2008
Letzte Unternehmungen mit Ellen

Heute waren wir nochmal ganz gemütlich zum Lunch auf einer Weinfarm, ganz nah, fast bei uns um die Ecke. Geplant war ein Picknicklunch, aber das Wetter wollte heute nicht so richtig mitspielen. Also haben wir aus einem Picknicklunch ein Terrassenlunch gemacht mit vorheriger Weinprobe auf der Weinfarm Hillcrest. Sehr gut, richtig lekker, können wir in unser Programm mit aufnehmen und weiterempfehlen!
Schlimm, schlimm, leider wird uns Ellen morgen früh in aller Herrgottsfrühe wieder verlassen, die Zeit verging viel zu schnell.
Trotzdem, genossen haben wir jeden Tag mit ihr!

   
 
Bei der Weinprobe      Warten auf das Essen, Sieht das nicht gut aus?


 
Blick von der Veranda bei Hillcrest auf Table View (im Dunst)
 
 

17. 04. 2008
Karins Geburtstag

Die schönen Überraschungen begannen schon beim Frühstück mit einem toll gedeckten Tisch für Karin.

   
 
Ellen bei der Vorbereitung                 Karins Geburtstagsfrühstücksplatz

  
 Es gab doch viele Geschenke, viele nette Überraschungen

   
Blumen über Blumen, von Nah und Fern, sogar aus Hildesheim

   
Nachmittags kamen die Gäste und zum Dinner waren wir bei Alexias

 

Ich denke, insgesamt ein sehr schöner Tag für meine Karin
 
 


16. 04. 2008
Unternehmungen mit Ellen in Kapstadt

Nachdem sich unsere Ellen so richtig eingelebt hatte, wurden doch auch einige Sachen unternommen. 
Zunächst führte uns eine Fahrt Richtung Stellenbosch, wo wir 2 tolle Weingüter besuchten - MURATIE   und   DELHEIM.
Bei Muratie, eins der ältesten Weingüter vom Kap - gönnten wir uns eine Weinprobe und schon gingen Karin und ich mit einer ganzen Kiste Wein hinaus. Dieses Weingut ist schon recht urig, das Markenzeichen sind mächtige Spinnweben vor den Fenstern, alles auf uralt getrimmt. Aber der Wein ist Spitze!!!
  
 
Zufahrtsweg zu Muratie und Delheim       Meine beiden Weibsen bei der Weinprobe

 
Appetitlich-urige Spinneweben bei MURATIE  Karin und Ellen beim Lunch auf DELHEIM


Wenn nichts unternommen wurde, war Pool-Leben angesagt. Das Wetter war meistens sehr gut, teilweise sogar recht heiß. Und Erholung von all dem Berufsstress konnte Ellen ja wirklich gut gebrauchen. Selbst ein Badevergnügen im Mondschein direkt unter dem Kreuz des Südens gönnten wir uns!!! Noch Fragen?

  
 
Kater Max und Ellen - Liebe auf den ersten Blick!    Magic das nächtliche Bad mit bl.   Licht

 
Unsere beiden Grazien - und der Kater Max schaut ganz erstaunt und verzweifelt drein...


 
Immer wieder schön sind die Ausflüge zur Waterfront, diesmal wurden wir von einem riesigen Kreuzfahrtschiff empfangen. Unglaublich, wie ein Hochhaus im Wasser.

 
 
 

 
 
 
 
 
 
Dämmerschoppen im Quai Four bei frisch gezapftem Bier

Natürlich darf die tolle Fahrt an die Kapspitze und dem Kap der Guten Hoffnung nicht fehlen, diesmal wieder geprägt durch ein schönes Zusammentreffen mit einer Affenfamilie. Natürlich vorab schon einmal den Boys Drive, dann die Edelsteinschleiferei in Simonstown und die Pinguine von Boulders. Zum Abschluss dann über den Chapman's Peak Drive, die schönste Straße der Welt mit einem Abendessen in Marinas Warft in Hout Bay.

    
Einsamer Kämpfer in Boulders   Beweisfoto: Ellen und Karin am Kap der Guten Hoffnung

   
In dieser Richtung kommt nur noch die Antarktis                       Seenebel an der Kapspitze

    
Affenfamilie mit Papa als Aufpasser          Nichts sehen - nichts hören - nichts sagen, oder? 
 
  
  


10. 04. 2008


Riesenüberraschung für Karin!

Wir haben Besuch - und Karin hatte im Vorfeld keine Ahnung  - nur ich...

Schon im Sommer 2007 wurde mit Karins bester Freundin und ehemaligen Arbeitskollegin Ellen und mir abgesprochen, dass Ellen zu Karins 60. als Geburtstagsüberraschung anreisen will.
Aber wie soll man solch eine Aktion geheim halten oder organisieren? Zumal Ellen ja frühmorgens um 05:00 Uhr vom Airport abgeholt werden muss!
Also haben wir uns eine tolle Story ausgedacht:
Tatsächlich sind ein paar Wochen vorher Päckchen von uns und auch an uns bei der Post verloren gegangen. Nun wurde für Abhilfe gesorgt. Ellen hat einen Arbeitskollegen, dessen Frau Stewardess bei der Lufthansa ist und öfters nach Kapstadt fliegt.  Was liegt näher, nun ein Päckchen auf diesem sicheren Weg hierher zu transportieren? Leider hat die Dame aber zur Zeit keinen Flug nach Kapstadt, aber ihre (von uns erfundene) Freundin, Frau Sabine Petersen-Mackowiak. Diesen Namen hatte sich Ellen ausgedacht. Also wurden wir gebeten, früh morgens am Flughafen zu stehen, mit einem Schild in der Hand, wo dick der Name drauf stand und auf Frau Petersen-M. zu warten.
Schimpfend, fluchend habe ich das "auf mich genommen" und Karin hat mich ebenfalls relativ sauer ob dieser widrigen Aktion morgens um 5 Uhr begleitet.
Nun standen wir am Gate in Kapstadt und warteten auf diese Dame.
Dann kam Ellen, ein Bild für die Götter!
Karin: "Harry, schau doch mal, die Frau sieht aus wie Ellen, unglaublich, diese Ähnlichkeit"
Ich: "Tatsächlich, könnten Schwestern sein"
Dann sah Ellen unser Schild, kam auf uns zu und sagte: "Hallo, ich bin Sabine Petersen-Mackowiak"
Da hat Karin die Farbe gewechselt und nur noch Ellen ungläubig umarmt...
Realisiert, dass Ellen tatsächlich da ist, hat sie sicherlich erst Stunden später!
Diese unsere Aktion war Oskarreif, haben wir gut hinbekommen...

 
 
 
Hallo, ich bin Sabine Petersen-Mackowiak    und noch immer ungläubiges Staunen bei Karin

 
So langsam hat Karin realisiert, dass ihre Ellen in unserem Wohnzimmer steht -
sehr zu unserem Vergnügen!
 

Hat jedenfalls voll geklappt diese Geburtstagsüberraschung
und mir hat Karin Rache geschworen für diese Geheimhaltung!

05. 04. 2008

Unser Kronprinz, der edle Kater von und zu, merkt so langsam, dass die Nächte länger und kälter werden und das bedeutet in Kürze ein Alleingelassenwerden von mehreren Monaten. Noch sind keine Koffer aufgestellt, aber demnächst...
Jedenfalls weicht er seit Tagen Karin schon nicht mehr von der Pelle, wo sie ist, ist auch der Kater, einfach lustig mit anzusehen.
Gestern brauchte er mal wieder ganz viel Zuneigung und Liebe, die ihm natürlich selbstverständlich von Karin gegeben wird.
Mich schaut er nur ganz doof an, blöder Kater...
 

Hier nun eine Dokumentation, wie gut der kleine Kerl es doch bei uns hat:


 
Habe ich zuviel versprochen, sieht er nicht ganz glücklich aus?
   

31. 03. 2008

Heute nun wurde unsere neue wetterfeste Schwimmbadabdeckung angeliefert und eingebaut.
Im letzten Jahr hatte ich einfach 2 LKW-Schläuche aufgeblasen und unter die Plane geschoben, um eine Art Zelt zu bekommen, wo gut das Wasser ablaufen kann. Nur richtig funktioniert hat das alles nicht, unsere Hüter des Hauses hatten reichlich Mühe, mit Eimer und Besen die riesigen Pfützen, die sich gebildet hatten, zu entleeren.
Unser Freund Hans hat bei sich zu Hause aus Winkelstahl so eine Art Dach geschweißt, das war schon 100% besser als mein System. Aber doch recht schwer und unhandlich.
Nun hatte Hans eine tolle Idee: Ständer in den Pool, Querstange eingehängt und ein Safety-Netz darübergespannt - recht stramm. Zuletzt dann die Plane übergezogen, das sollte funktionieren.
Heute haben wir es nun vollbracht, funktioniert 100%ig. Die Konstruktion ist so stabil, dass sogar der Monteur darübergelaufen ist!
 

Hier nun einige Bilder von dieser Aktion:

    
Wir sehen die Unterkonstruktion im Wasser            Installation des Netzes
 

   Das Netz ist gut gespannt für die Plane     Fertige Arbeit, fast wie ein Zelt oder Dach

Am Ende habe ich es stark regnen lassen- mit dem Wasserschlauch. Alles lief gut ab, das hat geklappt. Nun habe ich noch Sandsäcke, die gefüllt werden müssen, die werden am Rande entlanggelegt, damit der Wind die Konstruktion nicht wegbläst.
Die Stangen im Wasser  sind aus V2A-Stahl,  nicht rostend. Zusammengeschweißt haben wir diese Arbeit bei Hans in der Garage,  das war eine riesengroße Hilfe für mich. Danke, Hans!

01. 04. 2008
Dafür habe ich Hans heute morgen an den Airport gebracht, er wollte schon jetzt zurück nach Old Germany. Das bedeutete aber, Abholung von Hans 04:00, Aufstehen 03:15 Uhr, das war schon weit vor Mitternacht für mich Schlafmütze, ehrlich!!!
 



28. 03. 2008



Unser neuester Besucher und ständige Gast - ein Ibis, hier genannt Haddidas.
Jeden Morgen weckt er uns mit einem Riesenradau, fürchterliches und lautes Geschrei
 und bei Sunset nochmals so ein teuflisches Gekrächtze, wenn er sich verabschiedet...
 Aber das ist Afrika!

04. 04. 2008
Seit gestern bringt der Gute nun seine ganze Familie mit, Frau und Kind sausen nun über unser kleines Grundstück, machen einen Riesenlärm und sch... überall hin. Also habe ich die Brause gut im Einsatz und schwemme alles weg, vielleicht ist das ja guter Dünger, wer weiß... Aber toll ist das alles schon! Wilde Natur pur, und das im Vorgarten...