Katzen
Alle Katzen sind kastriert, geimpft, gechipt und werden regelmäßig entwurmt.
Unsere derzeit ca. 40 Katzen leben frei auf dem Tierheimgelände und können für ausgedehnte Spaziergänge oder Beutezüge auch die umliegenden Wälder und Felder nutzen. Am Haus stehen ihnen reichlich isolierte Kuschelhöhlen zur Verfügung. Sie dürfen sich aber auch im Haus ein Plätzchen suchen oder sich dort ihre Streicheleinheiten bei den Mitarbeitern abholen. Katzenparadies pur also.
Doch einen großen Nachteil hat diese Haltung auch - zumindest aus unserer Sicht! Mit Ausnahme der Jungspunde wollen sich unsere Katzen nämlich einfach nicht vermitteln lassen. Sie protestieren im neuen Zuhause so lange mit Gezeter, Futterverweigerung, Kratzen und Beißen und was ihnen sonst noch so einfällt, bis der neue Besitzer sie entnervt zurückbringt. In den Katzenaugen dann blinkende Herzchen - endlich wieder im Tierheim!
|
Katzengeschichten aus unserem Tierheim |
Oskar
|
Der Weg in eine bessere Zukunft für einen Vierbeiner muss nicht zwangsläufig von Ungarn nach Deutschland führen, manchmal ist auch die umgekehrte Richtung die bessere Lösung - wie bei Oskar. Er saß fast 3 Jahre lang im Tierheim Kassel, und niemand wollte ihm in all der Zeit ein neues Zuhause geben, denn Oskar ist inkontinent. Für eine Freigängerkatze in unserem Tierheim ist eine solche Behinderung kein Problem, hier kann er pieseln, wann immer er will. Oskar reiste am 2. Juni 2008 von Kassel nach Kiskunhalas.
|
|

|

|

|

|
|
Endlich raus aus der Transportbox ... |
... und erst einmal nach einem eigenen "Zimmer" Ausschau halten. |
"Wer bist du denn? Wohnst du auch hier? Klasse Hotel übrigens, oder?" |
"Und was ist da hinten? Wiese! Wald! Lauter Gegend! Ich fass' es nicht!" |
|
Am nächsten Tag ...
... Wiese, Wald - alles super, aber so ein Stapel frischer Wäsche im Regal ist einfach der Himmel auf Erden. Und was noch besser ist - zum Pieseln geht Oskar nach draußen! |

|
Krajcar und Géza
such(t)en ein Zuhause in Kassel und Umgebung
|

Géza (r.) mit Malve |
Die beiden bildschönen Kater lauerten täglich auf den Moment, wenn irgendeiner der Mitarbeiter die Tür zum Hauptgebäude öffnete. So schnell konnten wir alle nicht schauen, wie die beiden im Haus waren. Und dann hieß es für sie Stolperfalle spielen, sprich, um die Beine streichen und lautstark schnurren. Und wenn sie dann gar noch auf den Arm genommen wurden, kannte ihre Begeisterung keine Grenzen. Kurz und gut, sie reisten Ende April 2008 nach Kassel und warten jetzt auf einen schmusebegeisterten eigenen Dosenöffner. |

Krajcár |
|
NACHTRAG, Mitte Juni 2008:
Géza ging als erster in sein neues Zuhause. Krajcár hat gleich noch eine andere Tierheimkatze mitgenommen zu seinen neuen Dosenöffnern. Wir wünschen euch alles Gute in eurem neuen Leben.
|
Und dann war da noch ...
Kolja
 |
Kurz vor ihrer Rückreise nach Deutschland brachten uns Freunde dieses kleine, zerrupfte Bündel, das sie auf einem Friedhof gefunden hatten. Lauthals jammernd hatte es um Hilfe gerufen. Wir nannten den kleinen Kater Kolja.
Doch wohin mit ihm, fürs Tierheim war er noch viel zu klein, brauchte auch noch Milch.
Évi, unsere langjährige freiwillige Helferin, überredete ihre Tante, den Kleinen - wenigstens vorübergehend - bei sich aufzunehmen. Die Tante ließ sich überzeugen und bemutterte Kolja in den nächsten Wochen.
Endlich hatte er alle erforderlichen Impfungen erhalten und war groß und kräftig genug, um ins Tierheim kommen zu können.
Doch wieder einmal konnte sich eine Pflegemama nicht von ihrem Schützling trennen. Kolja blieb bei ihr und dem bereits vorhandenen Katerkumpel. |
|

|
Kaum zu glauben - aus dem zerrupften Bündel von damals ist dieser prächtige, selbstbewusste und glückliche Kater geworden. |
|
|
Impressionen vom Katzenleben in unserem Tierheim |
|
Der Boss hat alles und alle im Griff, hört alles, sieht alles, weiß alles.
Joco ...
|
|

... und sein "Volk"
(Am 8. Juni 2008 hat Joco uns für immer verlassen. Wir werden ihn nie vergessen.)
|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|

|
|