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DAS EINHORN
Ach wie schön ist es draußen. Ich gehe mit meinem Berner Sennenhund Ronny in meinen Garten Eden. Dort habe ich schon meine Gartenmöbel platziert. Es sieht richtig herrlich zum verweilen und relaxen aus. Ich beschließe, die ersten Frühlingsstrahlen zu genießen. Ronny schnüffelt hier und da herum. Ob er wohl noch seinen Knochen vom letzten Jahr findet? Ich mache es mir bequem in meinen Liegestuhl. Dort habe ich eine Auflage und eine kuschelige Decke zu liegen. Auf den Tisch habe ich mir etwas Eistee und paar Kekse hingestellt. Nun mache ich es mir bequem auf meiner Liege. Die Decke lege ich mir über die Beine, denn es soll ja kuschelig und angenehm sein. Ronny hat es sich neben mir gemütlich gemacht und fängt an zu grunzen und zu stöhnen, als wenn er es wer weiß wie schwer hat. Ich ignorier es, denn ich will ja die ersten Frühlingsstrahlen genießen Ich schaue in den azurblauen Himmel und fange an langsam einzuschlafen. In meinem Traum begegnet mir plötzlich ein Einhorn, das sich bei mir in den Rosenbüschen versteckt hält. Ich dachte, ich seh nicht richtig. Einhörner ? Gibt es doch gar nicht. Ist doch nur Mythologie. Das kann es doch gar nicht geben. Ich stehe nun auf von meinen Liegestuhl und gehe langsam auf ihn zu, um ihn nicht zu erschrecken. Es ist ja was ganz besonderes, ein Einhorn zu begegnen und dann noch im eigenen Garten. Ronny kommt auch mit mir. Ich sagte ihm, dass wir ganz ruhig bleiben müssen. Sonst verscheuchen wir ihn. Ronny sah mich mit seinen Knopfaugen an und verstand, was ich zu ihm sagte. Das Einhorn sieht wunderschön aus. Es hat eine glitzernde Mähne. Einen silbernen Schweif . Die Hufe sind aus gold. Das Horn ist regenbogenfarben. Seine Augen sind rubinrot. Das Fell ist strahlend weiß. Ich geh nun langsam an ihm heran und versuche es zu streicheln. Ich streichle sein Hals. Da, plötzlich, dreht er seinen Kopf zu mir herum und flüstert mir was ins Ohr Ich soll daran denken, was er mir da gesagt hat. Ich versprach es ihm. Nun lade ich das Einhorn zu mir am Tisch ein. Er nahm ein Paar von meinem selbstgebackenen Haferkeksen. Die schmecken ihm ausgezeichnet. Er nimmt auch von den Tee. Denn die Kekse machen einem Durstig. Ich stellte ihm den Napf von Ronny hin und goss ihn was ein. Das Einhorn schleckte genüsslich den Eistee. Nun meinte er, dass er gehen müsste. Aber flüstert mir noch leise ins Ohr, ich sollte daran denken, was er mir gesagt hat. Ich versprach es ihm. Dann ging er fort mit einem Augenzwinkern. Ich liege nun wieder in meinem Stuhl Ronny schläft auch neben mir. Als ich erwachte, musste ich erstmal zu dem Rosenbusch rüberschauen. Mir schien, als wenn das Einhorn immer noch da wäre. Aber es war nur eine Luftspiegelung Denn Einhörner gibt es ja in Wirklichkeit nicht. Es ist doch nur eine Mythologie. Nun sah ich auf meinen Tisch und erschrak. Die ganzen Kekse waren weg. Auch Ronny sein Napf war leer getrunken. Mein Eistee in der Kanne war bis zur Hälfte ausgetrunken. Dann war an meinem Traum doch etwas Wirkliches dran? Da viel mir ein, was das Einhorn zu mir sagte:
DU MUST DICH FÜR DICH ÄNDERN, NICHT FÜR ANDERE
Ich weiß, dass er Recht damit hat.
@ copright by ronya
BADEN AN DER MÜRITZ-MIT ABENTEUER
Heute geht’s mal wieder auf die Reise zum Strand an die Müritz. Es ist herrlich warm. Scheint so an die 30 Grad zu sein. Ich fahre mit meinem Hund Lorenzo, zum Strand an die Müritz. Vorher packe ich noch ein Lunchpacket zusammen. Für Lorenzo gibt es natürlich auch was. Seine Lieblingsknochen und Spielzeug braucht er auch noch. Ich gehe mit ihm zu unserer Garage. Ich mache das Tor auf, das sich mit lautem quietschen in Bewegung nach oben bewegt. Ich denke bei mir, dass sie schon lange kein Öl mehr gesehen hat. Aber das hole ich nach wenn ich wieder komm. Nun gehen wir beide zum Auto und steigen ein. Ich fahre meinen roten Mazda 323 vor der Gartentür. Bevor es weitergeht, muss ich noch alles zu machen. Dann fahren wir beide los. Wir haben coole Musik an. Skooter hören wir grade. Die Fahrt geht es mal raus, auf die Hauptsstraße. Wir wohnen etwas abgelegen von der Hauptstraße, auf einen Bauernhof. Die Fahrt läuft reibungslos ab. Kein Stau. Keine nervigen Autofahrer Am Strande von Kekshausen angekommen, suchen wir uns erstmal einen schönen Parkplatz. Schattig muss er sein. Denn auf der Rücktour wollten wir ja nicht in ein Überhitztes Auto sitzen. Den haben wir auch gefunden. Nun geht’s ab zum Strand. Lorenzo kann es gar nicht abwarten. Er zieht an der Leine, wie ein bekloppter. Ich sagte ihn, dass wir doch gleich da sind. Aber er ließ sich nichts sagen. Denn viel zu gierig ist er nach dem kühlen Nass. Ich aber auch. Der Strand war gar nicht so voll. Hier und da ein paar Leute. Wir finden einen Platz unter einem Baum. Da machen wir es uns bequem. Aber erst muss ich Lorenzo anbinden. Muss mich ja noch entkleiden. Aber dann geht’s los. Am Wasser steht eine große lange Brücke. Da gehen wir nachher noch rauf, dachte ich bei mir so. Aber erst mal abkühlen. Das tut jetzt gut. Wir stürmen beide hinein. Das Wasser spritzt nur so. Wie eine kleine Fontäne. Wir schwimmen beide um die Wette. Lorenzo will mich immer unter tauchen, mit seinem großen Tatzen. Dann schwimmen wir zurück zum Strand. Dort angekommen, stärken wir uns erstmal. Ich ziehe mich aber vorher noch um. Mir ist ein wenig kalt geworden. Lorenzo kaut an sein Knochen und ich habe mir eine schöne Leberwurststulle gemacht. Dazu gibt’s ein Käffchen aus der Thermoskanne. Wir beide genießen die Ruhe. Aber nach einer Weile, zieht es mich denn doch schon wieder hoch. Ich wollte doch noch auf die Brücke gehen. Lorenzo nahm ich an der Leine mit. Wir gingen bis zur Hälfte der Brücke. Ich blieb stehen, um mich umzusehen, was sich verändert hat. Aber nichts dergleichen ist passiert. Alles beim alten. Nun gehen wir weiter bis zum Ende. Kurz vor Ende der Brücke waren Enten. Die konnte ich nicht sehen. Ich war ganz im Gedanken versunken. Hatte mir ein Pfeifchen angesteckt um sie zu genießen. Da ! Plötzlich gab es einen Ruck an der Leine. Ich flog mit samt Lorenzo ins Wasser. Er hat die Enten gerochen und wollt hinterher. Ich habe so ein Schreck bekommen, dass mir die Pfeife im hohen Bogen aus meiner Hand flog und ich ins Wasser, mit den Sachen die ich anhatte. Denn mir war ja kalt gewesen .Nun waren wir beide im Wasser. Lorenzo musste ich los lassen. Er war schon fast am Ufer. Ich schwamm hinterher. Ich sagte zu ihm, dass er wohl nicht ganz bei Trost ist mich ins Wasser zu reißen. Er hat mich schon lachend am Ufer empfangen und die Badegäste auch. Sie mussten alle lachen. Denn es sah zu komisch aus, wie ich da rein gestürzt bin. Ein zufälliger vorbeigekommener Zeitungsreporter, machte ein paar Schnappschüsse von diesem Badespass. Er schrieb sich was auf. Er sagt mir, dass er es in die Lokal Zeitung bringen möchte und fragt, ob ich was dagegen habe? Ich sagte nein. Er kann es ruhig machen. Ist ja auch was Lustiges. An Land zog ich mir meine nassen Sachen aus und trockne an. Nun kann ich weiter meine Ruhe genießen. Nur mein Pfeifchen ist weg. Na macht nichts. Hauptsache ist doch, dass mir und Lorenzo nichts passiert ist. Ich gebe Lorenzo noch ein Knochen und ich esse noch eine Stulle mit Käse. Der stank so erbärmlich, das die Fliegen gleich ankamen. Andere Badegäste, die in meiner Nähe saßen, verzogen ihr Gesicht, als sie es bemerkten. Lorenzo sah mich mit seinem treu doofen Blick an. Er meinte, dass er diesen Gestank nicht verursacht habe. Da musste ich aber lachen. Wir packen nun unsere sieben Sachen und fahren wieder nach Hause. Dort angekommen, schliss ich die Pforte auf und die Garagentür .Da merkte ich wieder das laute Quietschen der Tür und holte gleich Öl, um es zu beseitigen. Dann lade ich unsere Sachen aus und gehe ins Haus. Nun muss ich mich erstmal umziehen. Lorenzo ist gleich auf den Hof gegangen. In seiner Lieblingsecke. Dort schläft er jetzt. Ich gehe auch auf mein Sofa und lege mich hin.
So ging der Tag zu Ende.
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