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Tierversuche!

Basisinformationen

Im Jahr 2005 wurden 2.412.678 Tiere in deutschen Laboratorien getötet. Rund 850.000 Tiere (35 %) wurden für die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln und chemischen Produkten eingesetzt. Etwa 29 % der Gesamttierzahl (715.000) beanspruchte die so genannte Grundlagenforschung. Am häufigsten wurde an Nagetieren experimentiert. Ratten und Mäuse machten zusammen rund 83 % der insgesamt verbrauchten Versuchstiere aus. Aber auch Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Affen, Fische, Hühner und viele andere Tierarten werden zu Versuchszwecken verwendet. Diese Zahlen, die das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft jedes Jahr herausgibt, sind nicht vollständig. So fehlen beispielsweise die Tiere, die im Studium und zur Herstellung genetisch veränderter Linien getötet werden, wirbellose Tiere sowie Tiere, die schon vor dem Versuch, bei Haltung, Zucht und Transport sterben oder getötet werden. Die offiziellen Statistiken sagen auch nichts über das Leid des einzelnen Tieres im Versuch aus.
       
1. Arzneimittelforschung und chemische und Kosmetik-Industrie
       Nicht nur neue Medikamente werden an Tieren erprobt, sondern auch Chemikalien, Wasch- und Putzmittel, Hautcremes, Suchtmittel, Krankheitserreger, Lebensmittel, Gase, Säuren, Schmiermittel usw. Alles, was in irgendeiner Form mit dem Menschen in Berührung kommt, wird in Tierexperimenten auf mögliche schädigende Wirkungen getestet, vor allem auf: Giftigkeit (Toxizität), Schädigung der Frucht im Mutterleib (Teratogenität), Erbgutschädigung (Mutagenität), Krebserzeugung (Kanzerogenität). Je nach Produkt werden weitere Tests durchgeführt, z.B. auf reizende und ätzende Eigenschaften, Giftigkeit gegenüber Fischen und schädigende Einflüsse auf die Umwelt.
       
2. Grundlagenforschung
       In der Grundlagenforschung geht es zum Teil um zweckfreie Forschung, die einzig der Vermehrung des Wissens dient, zum Teil darum, menschliche Krankheiten zu erforschen. Um Symptome der menschlichen Erkrankung zu erzeugen, werden Tiere künstlich krank gemacht. Man unterbricht beispielsweise die Blutzufuhr zum Gehirn, um einen Schlaganfall zu erzeugen, oder pflanzt Tieren Tumore ein.
       
3. Gentechnik
       Genmanipulierte Mäuse und Ratten sollen z.B. Krebs, Alzheimer oder Rheuma bekommen. An ihnen will man die Krankheiten studieren und Therapien für den Menschen entwickeln. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen sollen gentechnisch veränderte »Nutztiere« wie Schweine oder Fische noch schneller wachsen und noch größer werden. Genmanipulierte Schweine sollen außerdem in Zukunft als »Organspender« für Menschen herhalten. Bei der Gentechnik wird mit speziellen Methoden das Erbgut der Tiere verändert. Dies misslingt in vielen Fällen. Zahlreiche genmanipulierte Tiere sterben bereits im Mutterleib oder werden missgebildet geboren.
 
Auszug aus: Ärzte gegen Tierversuche    

 

Für alle Hundebesitzer!!

Der große Schwindel: Alleinfutter.

Bitte hier mal lesen.

http://www.broeckchengesellschaft.de



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