Philosophie zum Leben
Stark sein im Schmerz, nicht wünschen, was unerreichbar oder wertlos; zufrieden mit dem Tag wie er kommt; in Allem das Gute suchen und Freude an der Natur und an den Menschen haben, wie sie nun einmal sind; für tausend bittre Stunden sich mit einer einzigen trösten, welche schön ist, und aus Herz und Können immer sein Bestes geben, auch wenn es keinen Dank erfährt. Wer das lernt und kann, ist ein Glücklicher, Freier und Stolzer, immer schön wird sein Leben sein. Wer mißtrauisch ist, begeht ein Unrecht gegen andere und schädigt sich selbst. Wir haben die Pflicht, jeden Menschen für gut zu halten, solange er uns nicht das Gegenteil beweißt. Die Welt ist so groß, und wir Menschen sind so klein, da kann sich doch nicht Alles um uns alleine drehen. Wenn uns was schadet, uns wehe tut, wer kann wissen, ob das nicht notwendig ist zum Schutz der ganzen Schöpfung? In jedem Ding der Welt, ob es tot ist oder atmet, lebt der große, weiße Wille des Allmächtigen und Allwissenden Schöpfers, uns kleinen Menschen fehlt nur der Verstand, um ihn zu begreifen. Wie alles ist, so muß es sein in der Welt, und wie es auch sein mag: immer ist es gut im Sinne des Schöpfers.