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Fahrradtour 2006

Keineswegs anstrenged schien die diesjährige Tour gewesen zu sein, welche am 12.08.06 in Rothemann startete und über Fulda - Götzenhof - Milseburgradweg nach Hilders führte. Denn dort vergnügte sich, wie man sieht, die Gruppe noch bis spät in die Nacht hinein am traditionellen Trachtenfest, bevor die Quartiere in den Gasthöfen "Hohmann" und "Sonne" bezogen wurden. Selbst ein Tänzchen in Ehren - konnte niemand verwehren.

 

Fahrradtour 2005

Samstag 23.07.2005 (43 Km) - 7 Uhr

Verladen der Fahrräder und Fahrt nach Volkach zur Vogelsburg. Von hier aus Start der 2tägigen Tour auf dem Main-Radweg über Schwarzach-Dettelbach, Kitzingen nacht Marktbreit. Mittagessen im Gasthaus "Zum goldenen Anker". Anschließend Weiterfahrt über Ochsenfurt, Eibelstadt zum Zielort Randersacker. Nach dem Zimmerbezug Besuch des Flecken-Weinfestes mit Livemusik.

Sonntag 24.07.2005 (55 Km)

Nach dem Frühstück führte die Tour nach Würzburg, an der Residenz Hofgarten vorbei zum bekannten Biergarten "Alten Kranen".

Nach einer ausgiebigen Stärkung Weiterfahrt über Margretshöchheim, Erlabrunn, Zellingen, Himmelstadt, Karlstadt, Gemünden nach Rineck. Unterwegs mehrere Pausenstops, u.a. am Badesee Erlabrunn und in der Karlstädter Altstadt. Der gemütliche Ausklang fand im Biergarten "Dürnhof" in Rineck statt.

Gegen 22 Uhr Rückfahrt mit dem Bus nach Rothemann.

Bilder folgen.

 

Fahrradtour nach Wipfeld vom 14.8. - 15.8.2004

Am Samstag morgen startete das TSV-AH-Team "Franziskaner" unter der Regie von Franziskaner Ulli und Reinhold Schmidt zur traditionellen Fahrradtour, in diesem Jahr wieder entlang des Mains. Bei dichten Wolken und anhaltenden Regenfällen ging es zunächst mainabwärts auf dem Radweg von Hassfurt Richtung Schweinfurt (ca. 20 Km). Hier konnte sich die Grußße von ihren anfänglichen Strapazen erholen und zudem kräftig Mittag essen. Einige Damen nahmen das Angebot von Jochen Herget an und ließen sich von ihm mit dem Fähn ihre durchnässte Kleidung trocknen. Gut erholt sattelten alle wieder ihre Räder und starteten weiter in Richtung Wipfeld. Kurz vor dem Zielort, in Untereisenheim, musste allerdings der Main mit einer Fähre überquert werden, um in die richtige Richtung zu kommen. Am Nachmittag meinte es der bayrische Wettergott äußerst gut und bescherte den Radlern wider Erwarten noch eine Menge Sonnenstrahlen, so dass der Reiz der vielen Biergärten unterwegs immer größer wurde.

Ein Erlebnis besonderer Art hatte ein Teil der Gruppe, als sie vom "Bocksbeutel-Express" aufgefangen wurde und für ein Gruppenfoto als Lohn jede Menge edle Tröpfchen ernteten.

Auf dem Abendprogramm stand der Besuch des Weinfestes in Wipfeld. Allerdings gestaltete sich dieser zunächst etwas "feucht", denn gleich zu Beginn riss der Himmel noch einmal auf und gab einige kühle Perlen von sich. Dieter Hartmann half kurzerhand aus der Not, indem er schnell aus seinem Vorrat einige "Teclac-Regenschirme" zur Verfügung stellte. So konnte sich die Gruppe geschützt ihre bereits bestellten Wipfelder Rebsäfte zu Gemüte führen. Es war zwar etwas schade, dass das Fest so gegen 24 Uhr endete, aber für die Radler bestimmt von Vorteil, denn so konnten sie am Sonntag morgen ausgeruht die Rückreise antreten.

1. Sonntagsziel war der bekannte Weinort Volkach. Hier versammelte sich die Gruppe am Marktplatz zu einem Gruppenfoto. Nach kurzer Rast ging es weiter in den Biergarten auf der Hallburg.

Im zauberhaften Biergarten dieses Schlosses mit Blick auf die gewaltige Kastanienallee, Fischweiher und Pferdekoppeln, nahm die Gruppe bei einem "Jazz-Frühschoppen" ihre Stärkung für die Rückfahrt ein. Anschließend wurde geradelt bis zum Kloster Münster Schwarzach. Nach der Besichtigung und kurzem Stopp ging es weiter über Sommerach, Schwarzach, Kitzingen zum Ausklang in den Biergarten nach Marktbreit. Hier endete die Tour.

Gegen 19.30 Uhr wurden die Radler verladen und die Rückreise per Bus nach Rothemann angetreten.

 

Fahrradtour 03./04. August 2002

Nachdem im vergangen Jahr einige der Alten Herren (und Damen) an Gegenwind und Bergprüfungen in der Rhön zu scheitern drohten, in die Versorgungsfahrzeuge umstiegen oder ihr Fahhrad sogar ein halbes Jahr nicht mehr anrührten, führte uns die von Reinhold Schmidt und Ulli Flügel organisierte Tour diesmal in die Niederungen der Mainebene im Raum Würzburg.

Kurz vor 6 Uhr traf man sich im Alfons-Viertel und locker und leicht wurde auf dem Weg zum eichenzeller Bahnhof die erste (und einzige!) Bergetappe genommen. Gerne wären wir in den Rhönexpress gestigen, doch musste man schnell feststellen (übrigens entgegen der Auskunft, die man unseren Organisatoren gegeben hatte), dass dieser sonntags morgens zu so früher Stunde nicht fährt. Da alle noch früh waren, wurde die notwendig gewordene Zusatzetappe zum Fuldaer Bahnhof in einer rekordverdächtigen Zeit genommen und pünktlich stand man auf dem Gleich 7. Die Bahnhofssprecherin wünschte der "Reisegruppe Neuner" ein schönes Wochenende und nach einem recht mühsamen Verladen der Räder hatten wir uns der DB ausgeliefert. Mit Verspätung (wie sonst?) kam man in Gemünden an, das erneute Verladen der Räder erfuhr eine weitere Steigerung und der Schaffner, ein eifriger Beamter aus den neuen Bundesländern, bewies, dass er zählen konnte. Nachdem er den Zug mehrmals durchwandert hatte, musste er feststellen, dass für 25 Teilnehmer nur 20 Tickets gelöst worden waren. Unseren Versicherungen, es habe schon alles seine Richtigkeit, wollte er nicht so recht Glauben schenken und noch am Bahnsteig ermahnte er uns, doch noch einmal durchzuzählen. Nun ging es zunächst mainaufwärts und auf der 8 Km langen Strecke nach Marktbreit machten Leute das Tempo (Rosi,Anja), von denen man das nicht unbedingt vermutet hätte. Der angefahrene Biergarten wollte so früh am Morgen offensichtlich kein Geschäft machen und so begaben wir uns in die Ortsmitte, wo wir vor dem Ratskeller bei herrlicher Morgensonne und guter Bewirtung ein Frühstück einnahmen.

Weiter ging es auf der anderen Mainseite flussabwärts vorbei an Ochsenfurt zum Pausenstopp nach Sommerhausen. Bescheidene Ausreissversuche wurden vom Feld nicht ernst genommen und in einem schattigen Biergarten mit herrlichem Blick auf den Main saßen wieder alle beisammen. Unter dem Beifall aller ließen es sich Heinz und Dietmar nicht nehmen, ein kühles Bad im Main zu nehmen und was ein richtiger Naturbursche ist, dem gelingt auch mit der Hand, womit andere selbst mit der Angel  ihre Schwierigkeiten haben.

Nach einem Grupenbild am Mainufer ging es weiter nach Würzburg, in die Metropole Unterfrankens. Hier mussten wir zunächst mit ansehen, wie einem Motorradfahrer über den Fuß gefahren wurde. Einige aus unserer Gruppe (allen voran Multitalent Dietmar) leisteten erste Hilfe.

Zu einem absoluten Highlight wurde unser Aufenthalt im "alten Kranen". Bernhard Winkler, Ex-Bundesligatorschützenkönig von 1860 München und derzeit ohne Verein, hatte sich hier eingefunden und erste Kontakte konnten geknüpft werden. Die Verhandlungen mussten zwischenzeitlich noch einmal auf Eis gelegt werden, weil sich die Verantwortlichen von AS Schäfer, Herget und Teclac noch nicht über ein Beschäftigungsverhältnis einigen konnten.

Die letzte Samstagsetappe führte uns nun nach Veitshöchheim. Mit Heinz Moll, gestärkt durch ein kräftiges Mitagessen, konnte ausgerechnet einer unserer Senioren in einer Phase, in der das Feld schlummerte, einen erfolgreichen Ausreißversuch starten. Leider war er dabei so in seinem Element, dass er über das Ziel förmlich hinausschoss. Als wir alle das Hotel längst erreicht hatten, konnte jedoch auch er von einem Suchtrupp unter Jochens Führung gestellt werden.

Die Geschichte des abends ist schnell erzählt. Man begab sich auf das örtliche Weinfest in die Altstadt und das gestandene Biertrinker bei Wein etwas schwächeln, ist ja seit langem bekannt. So dürfte sich auf dem nächtlichen Nachhauseweg so mancher die Verse der Wildecker Herzbuben (Ich seh´auf einmal den Monat gleich zweimal, das hat der Wein gemacht...) erinnert haben.

Nach einer kurzen Nacht gönnte man sich am Sonntagmorgen ein langes Frühstück. Nun wurden die Pferde wieder gesattelt und nachdem man mit der Besichtigung des Rokokogartens in Veitshöchheim den kulturellen Pflichtteil hinter sich gebracht hatte, ging es über Margretshöchheim und Zellingen weiter nach Himmelstadt. Im bekannten Westernbiergarten wurde hier ein Mittagessen eingenommen, bevor uns die letzte Etappe nach Gemünden führte. Da alle kräftig in die Pedale getreten hatten, vor allem die Damen waren trotz Raucherpausen kaum zu halten, hatte man das Ziel schnell erreicht. Kurzerhand entschlossen wir uns, eine letzte Zusatzetappe einzulegen und wiederum in rekordverdächtigem Durchschnittstempo wurden die 8 Km nach Rieneck zurückgelegt.

Nachdem hier eine erhebliche Verspätung des Zuges angekündigt worden war, musste sich unser DB-Pensionär Helmut einiges anhören, so dass die 50 Minuten Wartezeit noch recht kurzweilig wurden und bei allen wie die gesamte Tour in bester Erinnerung bleiben.

Fahrradtour Bad Neustadt (muß noch Datum zugeordnet werden :))

Buchstäblich "ins Wasser gefallen" war die diesjährige Fahrradtour der AH. Bei nur 12 Grad und dicken schwarzen Wolken am Himmel wagten sich nur wenige mutige und starteten pünktlich um 9.00 Uhr Richtung Gersfeld. Obwohl der Himmel später noch aufriss, entschied sich die restliche Crew für das Auto. Erster Treffpunkt war um 12 Uhr in Sparbrod bei der "Hähnchenpaula". Unterwegs in Altenfeld trafen die Autofahrer AH-Obmann Berthold einsam und verlassen am Wegrand sitzend. Was war passiert? Vereinskamerad Jochen hatte kurz vor Hettenhausen bereits seine dritte Panne (die erste noch im eigenen Hof). Das Ventil wollte einfach nicht halten. Beide Ersatzschläuche waren bereits aufgebraucht. Kurzer Hand entschied er sich, mit Bertholds Rad nach Gersfeld zu eilen und weitere zu besorgen. Folglich musste Berthold den platten Drahtesel entgegen schieben. Mit einer kleinen Verspätung kamen beide dann in Sparbrod zur Gruppe und stärkten sich auch mit einem "Knoblauchhähnchen".

Anschließend ging die Fahrt steil bergauf weiter in Richtung Bischofsheim. Gegen 16.30 Uhr fanden sich dann alle Fahrer (Auto und Fahrrad) in Bad Neustadt ein. Am Abend schlemmte die Gruppe am Thüringer Büfett (Sauerkraut, Thüringer Bratwürstchen, Braten, deftigem Obatzter uvm.).

Ein Komiker Namens Ildefons sorgte zwischendurch für Unterhaltung, in dem er Land und Leute, Politik und Technik auf die "Schippe" nahm. Mitorganisator Reinhold Schmidt erhielt von ihm etwas, was selbst Edmund Stoiber, Joschka Fischer und Gerhard Schröder noch nie erhalten haben, nämlich...seine Hand :)))

Zur späteren Stunde suchten einige Nachtschwärmer die Discothek Pinoccio auf. Dort genossen sie die Oldie-Hitparade bei einigen Weizen und schwangen dazu noch kräftig das Tanzbein. Außer Wolfgang Bohl der durch seine schwere Knieverletzung sehr angeschlagen war.

Mit ihm hatten wir schon unterwegs unsere Last. Retter in Not war Jochen. Kurz entschlossen kaufte er sich bei Lidl einen Einkaufswagen und brachte Wolfgang unversehrt zum Ziel.

Nach Sperrstunde (so gegen 4 Uhr) wollte man auf Grund der guten Stimmung noch immer nicht ins Bett, aber wo gab´s noch Flüssiges (außer Kleinigkeiten aus der Minibar)?. Wiederum half Jochen aus der Patsche. Da er keinen Schlüssel besaß und sein Zimmergenosse "Hardy", möglichweise durch seine eigenen Schnarchgeräusche das Kopfen von Jochen nicht wahrnahm, mußte Jochen die Nachtglocke ziehen. Dabei konnte er vom Portier noch einen halben Kasten Bier erwerben. Dieser wurde noch in Hartmanns Schlafgemach mühevoll geschluckt bis dann endlich gegen halb sechs jeder in der Kiste lag. Die Rückfahrt am anderen Morgen hatte weitere Radverlußte zu verzeichnen. Allerdings trauten sich Berthold und Ulli, trotz durchzechter Nacht, die Fahrt noch zu. Kurz vor Oberweißenbrunn endete die Tour auch für diese beiden. Lediglich Dietmar Ciba, Alfons Schäfer, Jochen Herget und Peter Füller zogen ihr Programm durch. AH-Obmann Berthold ist ebenso wie die Grupper der Meinung: "es woar widder moh himmelschöh" und plant sicherlich wieder, gemeinsam mit Reinhold Schmidt, unsere nächste Tour (hoffentlich im Flachland).



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